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Hamburger Dokumentarfilmwoche beginnt mit "Dahlienfeuer"

Film Hamburger Dokumentarfilmwoche beginnt mit "Dahlienfeuer"

Mit "Dahlienfeuer" eröffnet an diesem Mittwoch die 13. Dokumentarfilmwoche Hamburg ihr Programm. Bis zum 10. April wollen die Veranstalter in drei Kinos (B-Movie, Lichtmess und Metropolis) sowie im Festivalzentrum Gängeviertel auch Filme zeigen, "die sonst nicht den Weg in die Stadt finden würden".

Hamburg. Auf dem Programm stünden sowohl kleine, abseitige und experimentelle Dokumentarfilme als auch die Höhepunkte der internationalen Festivalszene, teilten die Initiatoren mit. Für "Dahlienfeuer" hat Regisseur Stefan Hayn eine Gartenausstellung im Britzer Garten in Berlin-Neukölln besucht. Sein Interesse galt allerdings nicht der bunten Blütenpracht, sondern den Menschen und was sie umtreibt.

Im Internationalen Programm des Festivals laufen 22 Beiträge, deren Schauplätze mit den letzten alteingesessenen Kneipen auf St. Pauli ("Manche hatten Krokodile") beginnen und bis zu einer Kleinstadt in den bosnischen Bergen ("Stadt der Elefanten") reichen. Ein wichtiger Fokus liege auf regionalen Produktionen, betonten die Veranstalter. "Auch Arbeiten aus und über unsere Stadt sind weiterhin wichtiger Bestandteil und mit "Dokland Hamburg" gekennzeichnet." Neu sei die Reihe Positionen, in der aktuelle politische und ästhetische Tendenzen des Genres debattieren werden sollen.

Einen Wettbewerb wird es auf dem seit 2004 ausgetragenen Festival nicht mehr geben. "Denn in der Vielfalt dokumentarischer Zugänge zur Wirklichkeit finden sich keine verlässlichen Kriterien für den objektiv besten Film", hieß es. Die Retrospektive widmet sich dem chinesischen Filmemacher Wang Bing.

dpa

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