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Hamburger Kammeroper erhält Pegasus-Preis

Theater Hamburger Kammeroper erhält Pegasus-Preis

Die Hamburger Kammeroper des Alleetheaters erhält für ihr Programm der vergangenen Spielzeit den Pegasus-Preis 2012. Die mit 35 000 Euro dotierte Auszeichnung wird von der Firma ExxonMobil vergeben.

Hamburg. Eine unabhängige Jury aus sieben Kulturjournalisten würdigte in ihrer Entscheidung das künstlerische Gesamtkonzept des Hauses, vor allem aber die beiden ebenso herausragenden wie mutigen Produktionen "Der Vampyr" von Heinrich Marschner und "König Theobald in Venedig" von Giovanni Paisiello.

Mit wahrem Goldgräbertalent gelingt es dem Kammeroper-Team um die Gründer Uwe und Barbara Deeken sowie dem musikalischen Leiter Fabian Dobler immer wieder, "nahezu unbekannte oder vergessene Werke aus dem deutschen, französischen und italienischen Repertoire zu entdecken, zu entstauben und zum Glänzen zu bringen", wie es in der Pressemitteilung heißt. Besondere Anerkennung zollte die Jury den "effektvollen Kostümen" und der "suggestiven" Bühnengestaltung. Die Kammeroper erreicht das hohe Niveau ihrer Produktionen trotz einer relativ geringen Jahressubvention. Mit dem Pegasus-Preis wird jährlich ein Hamburger Privattheater ausgezeichnet.

dpa

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