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Hamburger Stadtsiegel wieder in der Heimat

Geschichte Hamburger Stadtsiegel wieder in der Heimat

Das Hamburger Stadtsiegel ist wieder zurück in der Heimat: Handelskammer-Präses Fritz Horst Melsheimer und Günter Hess von der Hubertus Wald Stiftung präsentierten das historische Siegel aus dem 14. Jahrhundert am Mittwoch erstmals der Öffentlichkeit.

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Das Siegel ist wieder in Hamburg angekommen.

Quelle: Angelika Warmuth

Hamburg. Die Handelskammer hatte die spektakuläre Rückholaktion organisiert, die Stiftung und ein Konsortium von Hamburger Kaufleuten und Unternehmen hatten je zur Hälfte die Kosten von 450 000 Euro getragen.

Das sogenannte Typar (Siegelstempel) war vom 14. bis zum frühen 19. Jahrhundert sichtbares Symbol der Unabhängigkeit der selbstbestimmten Freien und Hansestadt Hamburg. Es verschwand am Ende des Zweiten Weltkrieges nach seiner Auslagerung in einem stillgelegten Salzbergwerk in Grasleben bei Helmstedt und gelangte später in privaten Besitz. Am 12. Juni sollte das wertvolle Kulturgut vom Kölner Auktionshaus Lampertz öffentlich versteigert werden. Dem kam die von der Handelskammer organisierte Initiative zuvor und sicherte das Siegel für Hamburg. Es soll künftig in den Räumlichkeiten der Handelskammer ausgestellt werden.

dpa

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