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Kunsthalle präsentiert Via Lewandowsky

„Hokuspokus“ Kunsthalle präsentiert Via Lewandowsky

Unter dem Titel „Hokuspokus“ öffnet am Sonnabend in der Kieler Kunsthalle eine Sonderausstellung über das Werk des in Berlin lebenden Künstlers Via Lewandowsky. Gezeigt werden rund 40 skulptural-installative Arbeiten sowie eine Werkreihe, die in Kooperation mit dem Lyriker und Büchnerpreisträger Durs Grünbein, einem Freund Lewandowskys, entstand.

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Der Künstler Via Lewandowsky gab am Donnerstag einen Einblick in seine Ausstellung "Hokuspokus" in der Kunsthalle in Kiel.

Quelle: Carsten Rehder/dpa

Kiel. Mit Werken aus den Jahren 2005 bis 2015 vermittle die Schau einen umfassenden Einblick in das Schaffen des 1963 in Dresden geborenen Künstlers, kündigte Kunsthallendirektorin Anette Hüsch am Donnerstag in Kiel an. Gezeigt werden rund 40 skulptural-installative Arbeiten sowie eine Werkreihe, die in Kooperation mit dem Lyriker und Büchnerpreisträger Durs Grünbein, einem Freund Lewandowskys, entstand. Die Arbeiten reflektieren Glaube, Aberglaube, Fetisch, Aura, Wissen und Vernunft. In Kiel läuft die Exposition bis 31. Januar, danach macht sie vom 14. Februar bis 29. Mai im Museum der bildenden Künste Leipzig Station.

Drei szenische Installationen hat Lewandowsky, der Stipendiat in der Villa Massimo in Rom war und bereits Einzelausstellungen in Berlin und Dortmund hatte, eigens für die neue Schau geschaffen. Lewandowsky arbeitet mit einer großen Bandbreite an Medien, darunter Alltagsgegenstände. „Er widmet um, löst die Dinge aus ihrem Kontext und verbindet akustische und visuelle Ebenen miteinander“, erklärte eine Sprecherin der Kunsthalle. Dazu gehören ein qualmender Kassettenrekorder, ein goldenes Messingrohr, das wie ein vitales Wesen unermüdlich versucht auf die Beine zu kommen, ein sich räusperndes Megafon und der auf dem Kopf stehende Wellensittich „Hansi“.

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