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Blaue Fäden über dem Platz

Bunker D Blaue Fäden über dem Platz

Blaue Fäden schwingen sich wie die Saiten einer riesigen Harfe vom Max-Reichpietsch-Platz der Fachhochschule Kiel zu vier umstehenden Gebäuden. Nexus-D nennt Mathias Wolf seine Fadennetz-Installation, die den Platz zum vielfach filigran überwölbten Raum werden lässt.

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Installation auf dem FH-Campus: Mathias Wolf (r.) und Jens Fischer. 

Quelle: Björn Schaller

Kiel. Die Fäden wurzeln an den Steinkugeln des Kontemplativen Raums von Ludger Gerdes und streben von dort in bis zu zwölf Meter Höhe zum Dach des Computermuseums, zum Bunker-D, dem Verwaltungsgebäude und einem Hochhaus.

Bereits 2008 hatte der Künstler aus Satjendorf eine großflächige blaue Fadenarbeit am Mauerwerk des Bunker-D angebracht. „Diesmal muss man die Installation abschreiten, die sich von jedem Standpunkt aus anders präsentiert. Folgt man den Fäden, sieht man Drehungen, die sich plötzlich auflösen“, sagt Wolf, der auf die Farbe Blau schwört, weil sie sich vor jedem Hintergrund zu behaupten vermag. Er mag das Wechselspiel von Nexus-D mit dem Licht. „Wenn die Sonne scheint, scheinen die Fäden zu strahlen. Dadurch entsteht immer wieder ein neuer Eindruck.“

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