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Beatles treffen Traumfänger

Vor der Ballett-Premiere Beatles treffen Traumfänger

Der eine vertanzt die Beatles, der andere schöpft aus seinen Träumen: Trey McIntyre und Can Arslan gestalten als Gastchoreografen den Doppelabend am Kieler Ballett. Premiere ist am 8. April im Opernhaus.

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Zwei Choreografen, ein Ballettabend: Can Arslan (li.) und Trey McIntyre auf der Opernhaus-Bühne

Quelle: Marco Ehrhardt

Kiel. „Ich wollte immer mit zeitgenössischer Musik arbeiten“, sagt Trey McIntyre, „zum Tanzen brauche ich Musik, in der ich mich niederlassen kann.“ Rock und Pop sind für den Choreografen, der bis 2013 mit dem Trey McIntyre Project seine eigene Compagnie führte, so etwas wie der Soundtrack unseres Lebens. Das Kieler Ballett hat nun seinen Beatles-Abend "A Day in the Life" einstudiert. Zweiter Teil des Tanzabends, der im Opernhaus Premiere hat.

Zwölf Songs hat McIntyre aus dem unerschöpflichen Fundus ausgewählt, darunter "Mother Nature’s Son", "Julia" und "Ob-La-Di Ob-La-Da": „Schwierig war das", lacht er, "und ich habe das erstmal heruntergebrochen auf die Lieder, die ich selber mochte.“

"Traumfänger" heißt das Stück, das Can Arslan in Kiel kreiert hat. Den Choreografen, der seit 2015 das Ballett des Nordharzer Städtebundtheaters in Halberstadt leitet, interessiert das Unterbewusste und das Ungefähre des Traums: „Ich möchte eine Stimmung herstellen, die einem familiär, aber auch ein bisschen mysteriös vorkommt.“

Eine geheime Verbindung hat Arslan auch entdeckt zwischen den beiden Stücken, die morgen im Opernhaus auf die Bühne kommen: „Treys Stück ist ein Tagstück, meins hat mit der Nacht zu tun. Es gibt also Licht- und Schattenseite an diesem Abend.“

Premiere, Sa., 8. April, 19.30 Uhr, im Opernhaus Kiel (Restkarten). Kartentel. 0431/901901, www.theater-kiel.de

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