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Veranstaltungsbetrieb bleibt erhalten

Kieler Schloss Veranstaltungsbetrieb bleibt erhalten

Die Kiel Concerts GmbH hatte als Betreiberin des Konzertsaales im Kieler Schloss Ende vergangenen Jahres angekündigt, den Veranstaltungsbetrieb zum 30. Juni 2017 aus wirtschaftlichen Gründen einzustellen. Nun haben sich Betreiber und OB Ulf Kämpfer auf eine Lösung geeinigt. Bis 30. Juni 2018 soll es weitergehen.

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Bis zum 30. Juni 2018 soll der Veranstaltungsbetrieb im Kieler Schloss vorerst fortgeführt werden.

Quelle: Ulf Dahl

Kiel. Der Veranstaltungsbetrieb im Kieler Schloss geht in die Verlängerung: Die Betreibergesellschaft Kiel Concerts GmbH und Oberbürgermeister Ulf Kämpfer haben sich darauf verständigt, dass der Betrieb des Konzertsaals über den 30. Juni 2017 hinaus bis 30. Juni 2018 fortgeführt wird und für diese Zeit ab sofort auch wieder Buchungen möglich sind. Die Vereinbarung sieht vor, dass sich die Stadt Kiel bis zu einem Höchstbetrag von 50000 Euro an einem möglichen Defizit beteiligt.

Ende vergangenen Jahres hatte die Kiel Concerts GmbH als Betreiberin des Konzertsaales im Kieler Schloss angekündigt, den Veranstaltungsbetrieb zum 30. Juni 2017 aus wirtschaftlichen Gründen einzustellen – und damit für große Unruhe gesorgt, denn damit drohte die Schließung einer wichtigen Veranstaltungsstätte in der Landeshauptstadt Kiel. OB Ulf Kämpfer: „Der Konzertsaal ist ein unverzichtbarer Bestandteil des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens in Kiel. Er ist zentrale Spielstätte des Schleswig-Holstein Musik Festivals, der Kieler Philharmoniker und des NDR Sinfonieorchesters. Mit der getroffenen Vereinbarung bekommen alle Beteiligten erst einmal die dringend notwendige Planungssicherheit bis zum 30. Juni 2018.“

Claudia Lohse, Geschäftsführerin der Kiel Concerts GmbH, und Ulf Kämpfer sind „optimistisch, dass es – bei gutem Willen aller Beteiligten – in überschaubarer Zeit gelingen kann, für den Konzertsaal Lösungen zu finden, die sowohl den dauerhaften Betrieb als auch die notwendige umfassende Sanierung sicherstellen.“ So will die Stadt jetzt zügig ein Gutachten auf Basis einer 2009 erstellten Konzeptstudie beauftragen, das die Grundlage für die weitere Planung und Zukunft des Konzertsaals bilden. Es soll auch Basis sein „für Gespräche unter anderem mit der Landesregierung über eine Kostenbeteiligung“.

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Ein Artikel von
Konrad Bockemühl
Ressortleiter Kulturredaktion

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