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Viel Neues zu entdecken beim Honky Tonk

Kneipenfestival in Kiel Viel Neues zu entdecken beim Honky Tonk

Zum 13. Mal schon belebt das Honky Tonk Kneipenfestival die Kieler Straßen, Bars und Restaurants rund um den Dreiecksplatz und entlang der Holtenauer Straße. Kein Wunder, denn bei nur einmal zahlen und dafür überall feiern gab es mit 19 Stationen wieder eine Menge zu erleben.

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Ritmo Caliente heizten im Banmaii ein.

Quelle: Michael Kaniecki

Kiel. Bereits gegen halb zehn singt, tanzt und lacht das volle Pogue Mahone in der Bergstraße zu den Rock-Pop Covern der Band Tilt. Gern gehörte Klassiker wie Sweet Home Alabama stimmen auf eine lange Nacht ein. Ein paar Meter die Straße hinauf bietet sich im ebenso schon vollen Luna ein ähnliches Bild. Wer Mut hat, versucht sich mit der Live Band am Karaoke. Drei forsche Damen trällern mit etwas Hilfe Westerland von Die Ärzte. Sich ausprobieren und möglichst viel Neues entdecken. Darum geht es seit jeher beim Honky Tonk. „Oh, ich hab solche Sehnsucht“, steigt das Publikum mit in den bekannten Text ein. Stimmt, Sehnsucht nach weiteren Impressionen. Im Studio Filmtheater trifft Old Folk auf Electric Blues. Die Stimme der in London geborenen Lorraine Lowe der Band Black Kat and Kittens nimmt, begleitet von Mundharmonika und Slide Gitarre das Foyer ein. Echter Stimmungsmacher und massig Applaus.

Hier finden Sie Fotos vom 13. Honky Tonk Kneipenfestival in Kiel.

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Im Banmaai schlingert man in die nächste Stimmung. Leichtfüßig lässt das Quartett von Ritmo Caliente ihre verspielten Latino-Rhythmen von der Leine. Mittlerweile füllt es sich in sämtlichen Läden bis zum Anschlag. Aus der Campus Suite schallt der Refrain von Gotyes „Somebody That I Used To Know“ auf die Straße. Der Zulauf ist nun gewaltig. So auch im N.I.L.. Bei dem Auftritt von Janice Harrington ist das aber nur logische Konsequenz. Mindestens so heiß wie die Raumtemperatur ist auch ihr Jazz und Blues. Natürlich platzt auch das Café ann aus allen Nähten. Die kalifornische Sängerin Sandra Blake bleibt allerdings cool, beeindruckt mit Ausdruck, Mimik und selbstredend mit ihrer schwarzen Soul versprühender Stimme. Draußen auf der Straße kommen die Gespräche in Fluss. „Nur noch drei Stationen und ich habe alle Bands gesehen“, berichtet einer der Nachtschwärmer. Hut ab und weiterhin eine gute Kondition.

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