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Drei liebevolle Rebellen

The Subways in der Pumpe Drei liebevolle Rebellen

„These teenage years go, no they don´t last” – von wegen! Schon während der ersten Takte zu Oh Yeah entern die drei Mitglieder von The Subways die Bühne so energetisch, dass es eher nach Forever Young aussieht

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Schon während der ersten Takte zu “Oh Yeah” entern die drei Mitglieder von “The Subways” so energetisch die Bühne, dass es eher nach „ Forever Young“ aussieht.

Quelle: Manuel Weber

Kiel. Hier hat sich außer den Frisuren von Drummer Josh Morgan und Sänger und Gitarrist Billy Lunn nichts verändert. Wie immer springt Bassistin und Sängerin Charlotte Cooper unermüdlich über die Bühne. Immer wieder von rechts nach links und wieder zurück zum Mikrofon. Schnelle Riffs, simple Texte und eine rebellische Rock´n´ Roll Attitüde – dafür kennt und liebt man die Subways.

Hier finden Sie die Fotos vom Konzert der Subways in der Kieler Pumpe.

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Trotz elf Jahren Tour und vier Alben haben sich die Briten nicht verändert. Das kann man kritisieren. Man kann sich aber auch freuen, dass sie immer noch mit einer Begeisterung wie beim ersten Gig auf der Bühne in der Kieler Pumpe stehen, anstatt sich nach diversen schwer anhörbaren Soloprojekten zu einer unmotivierten Reunion wiederzuvereinen. Aber wenn eine Band sogar ein Beziehungsende innerhalb der eigenen Reihen übersteht, ohne dass die Musik fürchterlich wird, kann eigentlich nichts mehr passieren.

Musikalisch gesehen brachte der Abend keine Neuheiten. Die Lieder vom neuen Album, wie Billy Lunn es nannte, sind schon seit über einem Jahr bekannt. Trotzdem schafft er es mit seinen charmanten Ansagen, das Publikum auf seine Seite zu ziehen. Dazu gehörten kleine Sticheleien gegen Bruder und Drummer Josh ebenso wie das gebrochene Deutsch und die liebevolle Danksagungen an das Publikum und seine Bandkollegen vor With you. „Fragt die beiden nicht, wie es ist, mit mir in einer Band zu sein“, sagt er schmunzelnd, „das wollt ihr besser gar nicht wissen und ich auch nicht.“ Doch so schlimm kann es nicht sein, denn die drei sind harmonischer denn je. Dementsprechend kann sich das Publikum darauf einstellen, dass die Band wieder nach Kiel kommen wird, denn „Wir lieben euch Kiel“, bekundet auch Charlotte Cooper zum Abschluss des leider viel zu kurzen Konzerts.

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