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Aufruf zum Umdenken

Aarhus 2017 Aufruf zum Umdenken

Aarhus denkt neu: Europas Kulturhauptstadt 2017 hat am Mittwoch, 100 Tage vor der Eröffnung am 21. Januar, das offizielle Programm für das kommende Jahr vorgestellt. Das Motto: „Let´s Rethink“ – umdenken, neu durchdenken.

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Das Kunstmuseum ARoS steht im Mittelpunkt von Aarhus 2017: „Your Rainbow“- Panorama.

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Aarhus. Der Katalog umfasst rund 500 Seiten mit Events, Aufführungen, Ausstellungen, Festivals, Performances und Debatten in Dänemarks zweitgrößter Stadt (315000 Einwohner) und den 18 umgebenden Gemeinden der Region Mitteljütland. Die Bandbreite reicht dabei von Beiträgen internationaler Stars wie den Künstlern Julian Rosefeldt und Olafur Eliasson, Dirigent Daniel Barenboim, Regisseur Robert Wilson, den Choreografen Lucinda Childs und Wayne McGregor oder Komponist Philip Morris Glass bis hin zu zukunftsgestaltenden Initiativen lokaler Bürger. Schirmherrin ist Königin Margrethe II. von Dänemark.

 Unter dem Motto „Let´s Rethink“ möchte Aarhus 2017 ein kulturelles Laboratorium für neue, nachhaltige Lösungen gesellschaftlicher Herausforderungen schaffen. „Wir hoffen, dass die verschiedenen Perspektiven und die kreative Energie der vielen Künstler, die ein Teil unseres Kulturhauptstadtprojektes sind, als Katalysator und Antriebsquelle für die notwendigen Veränderungen in unserer Gesellschaft dienen werden. Unser Kulturhauptstadtjahr führt das Wissen internationaler Experten mit den Ansichten der lokalen Bevölkerung zusammen. Gemeinsam möchten wir ein Programm für die Zukunft entwickeln”, so Rebecca Matthews, Geschäftsführerin von Aarhus 2017.

 Zu den Höhepunkten des Programms gehören eine spektakuläre Freiluft-Theateraufführung des Wikinger-Epos Rote Schlange auf dem Dach des Moesgaard-Museum, das zeitgenössische Ballett Tree of Codes nach dem gleichnamigen Buch von Jonathan Safran Foer, ein sich über vier Kilometer erstreckendes Kunstprojekt des ARoS-Museum mit dem Titel The Garden sowie die Neuinterpretation der Filmtrilogie Brothers, Für immer und ewig und Nach der Hochzeit von Oscar-Preisträgerin Susanne Bier in verschiedenen Kunstformen.bkm

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Ein Artikel von
Konrad Bockemühl
Ressortleiter Kulturredaktion

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