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Annegret Zuckers Malerei im BBK-Pavillon

Landesschaupreisträgerin Annegret Zuckers Malerei im BBK-Pavillon

Anlass für Annegret Zuckers Einzelausstellung im Brunswiker Pavillon ist der Landesschaupreis 2016, der eine Malerin würdigt, die seit 1970 an der jährlichen Ausstellung des BBK Schleswig-Holstein teilnimmt und ihr Werk seither mit beachtlicher Konsequenz fortentwickelt hat.

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Träume aus der Tiefe

Abstrakte Landschaften und Materialbilder: Annegret Zucker vor ihren Arbeiten im Brunswiker Pavillon in Kiel.

Quelle: Björn Schaller

Kiel. Der Katalog ist quadratisch wie ihre Bildformate und trägt die Farben, die Annegret Zucker so mag: Ein kühles Grün, so hell wie ausgeblichen, bildet den Vordergrund. Und genau dort, wo der Horizont zu verorten sein könnte, ist in der Waagerechten ein Streifen des Papiergrunds herausgerissen und gibt den Blick frei auf ein heiteres Himmelblau. Typisch für die in Schilksee lebende Malerin, diese Handschrift, die sich auf das Wesentliche konzentriert und gerade aus dieser Zurückhaltung ihre eigene Spannung zieht.

Sie war längst fällig, diese Schau im Brunswiker Pavillon, die unter dem knappen Titel von bis jetzt am Montag, 4. September, eröffnet wird.

Island hat die Künstlerin vor sechs Jahren für sich entdeckt, ein Land, das auch ihrer Kunst eine neue Richtung gegeben hat: eine Wiederbesinnung auf die Malerei. In der Ausstellung sind 26 Gemälde zu sehen, die Annegret Zucker stellenweise dicht und gleichsam als Fries gehängt hat. Die abstrakten Landschaften zwischen Himmel und Wasser, Gletschern und vulkanischen Gesteinsschichten kombiniert sie wohldosiert mit ausgewählten frühen Arbeiten.

www.bbk-schleswig-holstein.de

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