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3500 Unterschriften für Musik- und Kongresshalle

Lübeck 3500 Unterschriften für Musik- und Kongresshalle

Mitarbeiter der Lübecker Musik- und Kongresshalle (MuK) haben am Dienstag rund 3500 Unterschriften für den Erhalt des Hauses an den stellvertretenden Stadtpräsidenten Klaus Puschaddel (CDU) übergeben.

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Ilona Jarabek (2.v.r.) und Mitarbeiterinnen der Musik- und Kongresshalle übergeben die Unterschriften an Klaus Puschaddel.

Quelle: Carsten Rehder/dpa

Lübeck. Mit der Kampagne "Lübeck. Liebt. MuK" hatten sie seit dem 7. Januar für den Erhalt der sanierungsbedürftigen Halle geworben. Zusätzlich haben rund 1400 Bürger eine Online-Petition unterzeichnet. Der Konzertsaal der 21 Jahre alten Halle ist seit rund vier Monaten wegen statischer Mängel der Akustikdecke gesperrt. Die Beseitigung dieser Mängel und die Erneuerung des Brandschutzes soll nach Angaben der Stadt 8,4 Millionen Euro kosten.

Donnerstag fällt die Entscheidung

Am Donnerstag entscheidet die Bürgerschaft über die Freigabe der Mittel für diesen ersten Bauabschnitt. Die Kosten für die Gesamtsanierung werden auf mehr als 22 Millionen Euro veranschlagt. Deshalb sprechen sich einige Kommunalpolitiker dafür aus, die MuK aufzugeben. Sie sei jedoch optimistisch, dass die Bürgerschaft sich für den Erhalt der MuK entscheiden werde, sagte MuK-Geschäftsführerin Ilona Jarabek. Sie erinnerte daran, dass das Haus durch Messen, Kongresse und Konzerte im Jahr rund 30 Millionen Euro an sogenannten Umwegrenditen in die Stadt spüle.

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MuK Lübeck
Foto: Sanierungsfall: Eingangsbereich der Musik- und Kongresshalle (MuK) Lübeck.

Die Zeichen stehen gut, dass der Konzertsaal der Lübecker Musik- und Kongresshalle ab Frühjahr 2017 wieder genutzt werden kann: Das Kabinett hat am Dienstag „bis zu zwei Millionen Euro“ als Landesbeteiligung an der Sanierung der MuK bewilligt, die der Ministerpräsident bereits vor einer Woche angekündigt hatte.

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