2 ° / -4 ° Nebel

Navigation:
Lübeck erinnert an Opfer und Folgen der NS-Herrschaft

Geschichte Lübeck erinnert an Opfer und Folgen der NS-Herrschaft

Mit rund 50 Ausstellungen, Gottesdiensten, Vorträgen und Führungen wird in den kommenden Wochen in Lübeck an die Opfer nationalsozialistischer Gewalt erinnert.

Lübeck. Initiiert wird die Veranstaltungsreihe "Zeit des Erinnerns" von Kirchengemeinden, Kultureinrichtungen, Vereinen und Initiativen. Die Reihe, die in diesem Jahr zum 26. Mal stattfindet, solle auch das Bewusstsein für die politische Verantwortlichkeit der Bürger stärken, sagte Kultursenatorin Kathrin Weiher (parteilos) am Montag. 

Im Mittelpunkt der Reihe stehen die Veranstaltungen zum Gedenken an die Pogromnacht vom 9. November 1938 und die Ermordung der Lübecker Märtyrer am 10. November 1943. Darüber hinaus wird auch an andere Gruppen und Einzelpersonen erinnert, die von den Nationalsozialisten ausgegrenzt, verfolgt und ermordet wurden. So thematisiert eine Ausstellung in St. Marien die Aufarbeitung der NS-Vergangenheit der Landeskirchen Nordelbiens, ein Vortrag beschäftigt sich mit Nachkriegskarrieren von NS-Juristen in der Lübecker Justiz.

Die Reihe endet am 6. Dezember mit einer Veranstaltung zum 75. Jahrestag der Deportation der Lübecker Juden nach Riga.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Testen Sie die KN

Digitales Abo, ePaper,
klassische Tageszeitung
online buchen & testen!

Sagen Sie es uns!

Vorschläge oder Kritik?
Schreiben Sie Frau
Marion N.-Neurode

Anzeige
ANZEIGE
Mehr aus Nachrichten: Kultur 2/3