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Matschke: Dreharbeit änderte meine Sicht auf Barschel-Affäre

Leute Matschke: Dreharbeit änderte meine Sicht auf Barschel-Affäre

München (dpa/lno) - Während der Dreharbeiten zum ARD-Fernsehfilm "Der Fall Barschel" ist Hauptdarsteller Matthias Matschke (46) seine Theorie zum Tode des CDU-Politikers Uwe Barschel ordentlich durcheinandergeraten.

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Matthias Matschke.

Quelle: Jörg Carstensen/Archiv

"Ich hatte eine Theorie, aber die wurde innerhalb der Dreharbeiten so hin und her geworfen, dass ich ständig umstellen musste was ich bisher gedacht habe", sagte Matschke am Freitagabend beim Degeto-Film-Empfang während des Filmfestes in München.

Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Barschel musste 1987 wegen einer Spitzelaffäre zurücktreten. Kurz darauf wurde er in einer Badewanne eines Genfer Hotels tot aufgefunden. Das Bild des toten Politikers in der Badwewanne hat sich ins kollektive Gedächtnis eingebrannt. Diese Szene sei eine der schwierigsten gewesen, sagte Matschke. Er sei über eine Stunde mit flacher Atmung in der Wanne gelegen und habe nur noch herausgewollt. "Die letzten Minuten eines Menschen nachzuspielen, ist eine bedrückende Erfahrung."

dpa

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