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Mehr als verspieltes Dekor: "Jugendstil. Die große Utopie"

Ausstellungen Mehr als verspieltes Dekor: "Jugendstil. Die große Utopie"

Unter dem Titel "Jugendstil. Die große Utopie" will das Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe einen vielschichtigen Einblick in jene Zeit geben. Diese Epoche an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert habe weit mehr hervorgebracht als verspieltes Dekor, betonten die Veranstalter am Mittwoch in einer Mitteilung zum Start der neuen Ausstellung.

Hamburg. Die Sonderschau, die von diesem Samstag (17. Oktober) an bis zum 7. Februar 2016 zu sehen ist, schlage einen großen Bogen - "von Karl Marx' "Kapital" bis zu Peter Behrens' Salonflügel mit Zitaten aus Friedrich Nietzsches "Zarathustra"".

Begleitet wird sie von einer Neupräsentation der Jugendstil-Sammlung des Museums. Das Projekt umfasst nach Angaben des Hauses insgesamt mehr als 350 Werke, darunter Malerei, Skulpturen, Druckgrafiken, Fotografien und Zeichnungen bis hin zu Mode, Textilkunst und Filmen sowie naturwissenschaftlichen und medizinhistorischen Apparaturen und Modellen.

"Die Ausstellung zeigt Reformkleider, ein Solarbad für Sonnenhungrige, Fotografien von nackten Freiluft-Sportlern oder Loïe Fullers berühmte Lichttänze", nannten die Veranstalter Beispiele. Zu sehen sind Werke von Künstlern wie Paul Gauguin, Gustav Klimt, Paula Modersohn-Becker, William Morris und Alfons Mucha.

dpa

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