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Metal-Kurzurlaub

Weissenhäuser Strand Metal-Kurzurlaub

Die Ostsee ist schon zu kalt, dafür badeten 4000 Fans am Wochenende in der Ferienanlage Weissenhäuser Strand im Stahl. Beim Metal Hammer Paradise gab‘s von Genregrößen wie Powerwolf, Kreator, Paradise Lost oder Metal-Queen Doro ordentlich was auf die Ohren.

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Vollgas-Metal: Evil Invaders.

Quelle: KAI-PETER BOYSEN

Weissenhäuser Strand. Ein Kurzurlaub an der Ostsee im komfortablen Ferienapartment, Wellness-Angebote und je nach Bedarf Dauerbeschallung auf drei Bühnen plus Aftershowparty; das ist für viele eine echte Option und so streifen die Damen und Herren meist gesetzteren Alters Jeans und Leder über den Leib und ziehen ins Paradies. Dort rocken am Sonnabendnachmittag die schwedischen Mädels von Thundermother den Baltic Ballroom. Auch die neue Sängerin Guernica Mancini weiß mit druckvoller Stimme den Geist von AC/DC zu atmen. Eine Bank sind auch die schwedischen Viking-Metalexperten Grand Magus, das Trio ruht in sich selbst und haut dem begeisterten Publikum tonnenschwere Midtempo-Hymnen mit nonchalanter Souveränität um die Ohren.

Die große Zeltbühne Maximum Metal Stage ist Schauplatz des Power-Metals von Orden Ogan. Seit 1996 ist der Folkanteil in ihrem Metal geringer geworden, aber in Hymnen wie „The Things We Believe In“ vom vorletzten Album „Ravenhead“ immer noch hörbar vorhanden.

Wie zu Anfangszeiten des Thrashmetal in den Achtzigern gebärden sich die belgischen Jungspunde von Evil Invaders. Energie und Aggressivität heizen die sonst als Sauna genutzte Riff Alm mächtig auf, das Quartett aus Belgien spielt mit unbändiger Energie. Sehr gut ist die Stimmung bei der dänisch-schwedischen Formation Amaranthe; ihr zeitgemäßer Sound wechselt erfolgreich zwischen Pop und Metal. Ein Schmankerl sind auch die altgedienten dänischen Doom-Metaller Saturnus, während Testament ihr Set durch rockstarmäßige Soli strecken.

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Kai-Peter Boysen

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