12 ° / 7 ° heiter

Navigation:
Im Norden neu denken

Kunstpreis des Landes Im Norden neu denken

Er begeistert „langjährige Fans und aufgeschlossene Neulinge für die unterschiedlichen Ausprägungen des Jazz“. Er baut Brücken, ist ein „großartiger Musiker und Mensch“: So charakterisierte Christian Kuhnt, Intendant des SHMF, den schwedischen Jazzmusiker Nils Landgren.

Voriger Artikel
Wo der Amokläufer Angst bekommt
Nächster Artikel
Demonstration im Fanshop

Kunstpreisträger des Landes: Nils Landgren und Lena Kaapke mit Ministerpräsident Torsten Albig.

Quelle: fpr: Frank Peter

Norderstedt. Er wurde am Montagabend in Norderstedt mit dem Kunstpreis des Landes Schleswig-Holstein ausgezeichnet worden ist. Ministerpräsident Torsten Albig überreichte ihm die mit 20000 Euro dotierte Auszeichnung. Die Kieler Keramik-Künstlerin Lena Kaapke erhielt den mit 5000 Euro dotierten Förderpreis.

 Albig würdigte das künstlerische Schaffen der beiden Preisträger und ihre Verbundenheit mit dem Land: „Sie liefern einen weiteren Beleg für das große künstlerische Potenzial im Echten Norden. Hier finden Künstler eine Umgebung, die es ihnen erlaubt, sich auszuprobieren, Perspektiven zu wechseln und Neues zu denken.“ 1991 spielte der gebürtige Schwede Nils Landgren auf der Premiere der Jazz Baltica. Mittlerweile ist der Jazzmusiker mit der roten Posaune international bekannt. Seit 2012 künstlerischer Leiter, habe er die JazzBaltica zu einem Festival von internationaler Klasse weiterentwickelt, das trotzdem immer auch Nachwuchs-Künstlern eine Bühne biete, sagte Albig.

 Die junge Keramik-Künstlerin Lena Kaapke hat an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel studiert, wo sie 2015 ihren Masterabschluss ablegte. Seit 2011 ist sie an diversen Ausstellungen im In- und Ausland beteiligt. Ihre Keramikkunst greife gesellschaftliche Probleme unserer Zeit auf und lege den Finger in die Wunde, erklärte Albig. Und an beide gerichtet: „Mit Ihrem künstlerischen Wirken gelingt es Ihnen immer wieder aufs Neue, Menschen zu bewegen und unsere Gesellschaft zu bereichern“.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Konrad Bockemühl
Ressortleiter Kulturredaktion

Mehr aus Nachrichten: Kultur 2/3