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Moglis magische Momente

"Das Dschungelbuch" Moglis magische Momente

Ein Dickicht aus quietschgrünen Bambusstangen ragt in den Bühnenhimmel. Allerlei Tiergeräusche und eine magische Lichtregie machen den Zauber des ersten Eindrucks perfekt: Vor großartiger Kulisse (Bühne: Martin Fischer) feierte am Sonnabend das Dschungelbuch Premiere im Landestheater in Flensburg.

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Geschmeidiger Panthersprung: Baghira (Enkhzorig Narmandakh) trifft auf Dschungelkind Mogli (Yuri Tamura).

Quelle: Henrik Matzen

Flensburg. Das Tanztheater von Katharina Torwesten nach dem Roman von Rudyard Kipling ist als Familienstück gedacht, entsprechend unkompliziert ist die Konzeption des bewegten Bilderreigens, der ein rundum glückliches Publikum in die Nacht entließ.

Zu einer abwechslungsreichen Musikauswahl, die keinerlei Anleihen an dem Disney-Film nimmt, erlebt Mogli zwischen Wolfsrudel und Affenbande, zwischen gefährlichem und putzigem Getier ein Auf und Ab der Gefühle und Yuri Tamura erfüllt die Rolle des wilden Dschungelkindes mit einer gelungenen Mischung aus Lässigkeit und akrobatischer Bewegungskunst. In zuverlässigem Rhythmus wechseln dramatische und lustige Szenen. Auf Moglis Entführung durch den Tiger Shir Khan (sprunggewaltig: Sergio Gianotti) folgt die gefühlvolle „Adoption“ durch das Wolfsrudel, auf das fröhliche Herumtollen mit den puscheligen Geschwistern Shir Khans tödlicher Angriff auf den Leitwolf – und Moglis Vertreibung aus der Tierfamilie.

www.sh-landestheater.de

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