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MuK mobilisiert die Lübecker

Aktionen mit Leuchtkraft MuK mobilisiert die Lübecker

Drei Wochen vor der entscheidenden Sitzung der Bürgerschaft hat die Lübecker Musik- und Kongresshallen GmbH eine leuchtende Kampagne gestartet, um in der ganzen Stadt Rückhalt zu gewinnen.

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Leuchtende Kampagne: „Lübeck. Liebt. MuK.“ am Holstentor.

Quelle: Olaf Malzahn

Lübeck. Denn es geht um viel Geld: Mindestens 22,3 Millionen Euro soll die Sanierung der gut 21 Jahre alten MuK kosten – eine Summe, die in der finanziell ohnehin klammen Hansestadt viel Wirbel, Skepsis und auch Besorgnis ausgelöst hat. „Lübeck. Liebt. MuK.“ heißt das Motto der aktuellen MuK-Sympathie-Kampagne. Es wird noch bis zum heutigen Sonnabend nach Sonnenuntergang grell und großformatig auf öffentliche Gebäude vom Holstentor über das Hansemuseum bis zum Buddenbrookhaus projiziert. Und es ist auch ein Motiv auf Buttons und Postkarten, die Lübecker Bürger an ihre Bürgerschaft versenden können, um unübersehbar ihren Wunsch zu untermauern, die MuK als „Veranstaltungsort von internationalem Rang und beliebten Treffpunkt der Stadt“ zu erhalten.

 Es geht in erster Linie um die schnelle Wiedereröffnung des seit Ende September 2015 wegen einer überlasteten Akustikdecke gesperrten Konzertsaales – einer ersten Adresse im Land. Derzeit werden auch klassische Konzerte in die gläserne Rotunde der MuK verlegt – ein vertretbares Provisorium, aber keine Perspektive etwa für das Theater oder auch das SHMF, das zumindest für den Sommer 2017 Planungssicherheit an der Trave anstrebt. Zumal es in Kiel eine weitere Baustelle gibt...bkm

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Ein Artikel von
Konrad Bockemühl
Ressortleiter Kulturredaktion

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