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Vom Zerlegen des klingenden Nichts

Musik von Gerald Eckert in Eckernförde Vom Zerlegen des klingenden Nichts

Prophet im eigenen Lande? Der in Eckernförde lebende Allroundkünstler Gerald Eckert gehört allerspätestens nach dem Ersten Preis des Stuttgarter Kompositionswettbewerb 2005 auf den Radarschirm der internationalen Neue-Musik-Szene.

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Der in Eckernförde lebende Allroundkünstler Gerald Eckert.

Quelle: jörg meyer

Eckernförde. Noch im vergangenen Jahr wurde ihm im russischen Jekaterinenburg beim dortigen Sync-Festival ähnliche Wertschätzung zuteil. Jetzt ist in Zusammenarbeit mit dem Deutschlandfunk eine neue CD seines Ensemble Reflexion K mit eigenen Werken beim New Yorker Label Mode Records erschienen.

 On the edges enthält drei große Werke, die um das klingende Nichts schwingen: für kleines Orchester (Sopra di noi... (niente) von 2014), großes Ensemble (Bruchstücke... erstarrtes Lot von 1998/99) und zwei Ensemblegruppen (An den Rändern des Maßes, entstanden zwischen 2005 und 2011). Die CD ist online, im Fachhandel, aber auch bei Konzerten des Ensemble Reflexion K zu bekommen.

 Dazu passt gut, dass das Ensemble am kommenden Freitag, 19. Februar, um 20 Uhr mit einem Gesprächskonzert in der Eckernförder Nicolaikirche zugleich das 15-jährige Bestehen der dortigen Veranstaltungsreihe feiert. Unter dem Motto „Werke – Wirkung – Relevanz I“ präsentiert Gerald Eckert als Dirigent darin gleich drei neu erschienene CDs zum Schaffen von Nicolaus A. Huber, Eckert und Peter Gahn. Dabei gewähren die Musiker und ihre Gäste Einblicke in ihre Arbeit, „zerlegen“ einzelne Kompositionen vor den Ohren des Publikums und wechseln aufschlussreich Spiel- und Hörpositionen.

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Ein Artikel von
Dr. Christian Strehk
Kulturredaktion

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