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Opernintendantin Simone Young verlässt Hamburg mit gutem Gefühl

Musik Opernintendantin Simone Young verlässt Hamburg mit gutem Gefühl

Hamburgs scheidende Opernintendantin und Generalmusikdirektorin Simone Young verlässt die Hansestadt mit einem guten Gefühl. "Ich glaube, ich habe das erreicht, was ich am Anfang erreichen wollte: die Vielfalt des Repertoires in alle Richtungen zu erweitern - Barock, Zeitgenössisches und alles dazwischen", sagte die australische Dirigentin am Dienstag in Hamburg.

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Hamburgs Opernintendantin Simone Young.

Quelle: Maja Hitij/Archiv

Hamburg. Zusammen mit den Philharmonikern habe sie einen gemeinsamen Stil entwickelt. "Wir haben jetzt einen Hamburger Verdi-Stil entwickelt, das gleiche gilt für Wagner." Sie könne das Orchester, diesen "wunderbaren Schatz", in einem sehr guten Zustand an ihren Nachfolger Kent Nagano übergeben. "Ich bin mir sicher, er wird viel Spaß und viel Freude damit haben."

Young war 2005 an die Staatsoper gekommen und hatte einen erfolgreichen Start hingelegt. International machte sie sich als Wagner-Dirigentin einen Namen, auch in Hamburg schmiedete sie ihren eigenen "Ring" in der Regie von Claus Guth. Im "Wagner-Wahn" dirigierte Young 2013 zehn Hauptwerke des Komponisten in drei Wochen.

Am Sonntag wird sich Young mit Verdis "Simon Boccanegra" von der Staatsoper verabschieden, am 5. Juli folgt ein Wunschkonzert mit den Philharmonikern. Ihr Nachfolger als Generalmusikdirektor wird Kent Nagano, neuer Opernintendant wird der Schweizer Georges Delnon.

dpa

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