20 ° / 12 ° Regenschauer

Navigation:
Traumschöne Melodiekurven

SH-Sinfoniker Traumschöne Melodiekurven

Von der politischen Sprengkraft und der Revolution auf dem Gebiet der Sinfonie spürt man hier nicht sehr viel. Dafür genießt man Beethovens Eroica in der gut besuchten deutsch-dänischen Møller Skolen als Vorbote des Frühromantikers Franz Schuberts.

Voriger Artikel
Puccinis opulente Turandot
Nächster Artikel
Leoniden gewinnen Heimspiel haushoch

Bevorzugt einen melodiösen Beethoven: Flensburgs GMD Peter Sommerer.

Quelle: Landestheater

Schleswig. Die Es-Dur-Sinfonie op. 55 des Hitzkopfes aus Bonn erhält unter der Leitung des österreichischen Dirigenten Peter Sommerer einen melancholisch sehnsüchtigen Zug. Besonders Solo-Flöte- und -Oboe dürfen beim Flensburger Generalmusikdirektor ins Schwelgen geraten. Beethoven konnte keine Melodien schreiben? Hier wird tatsächlich genüsslich das Gegenteil bewiesen.

Dass der Hörner-Gruppe der gut aufgelegten SH-Sinfoniker besondere Bedeutung zukommt, passt gut zum ersten Konzertteil. Da hat Sommerer mit dem Preisträger des ARD-Musikwettbewerbes Horn 2016 einen guten Griff getan: Marc Christian Gruber zelebriert Richard Strauss’ altersverklärtes Zweites Hornkonzert Es-Dur mit traumschön weicher Tongebung und Melodiekurvengestaltung.

Das Konzert wird am 16. März um 20 Uhr im Heider Stadttheater sowie am 17. März um 19.30 Uhr im Theater Rendsburg wiederholt.

SH-Landestheater

Von Christian Strehk

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten: Kultur 2/3