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"Phantom der Oper" hält Einzug in besetzte "Rote Flora"

Immobilien "Phantom der Oper" hält Einzug in besetzte "Rote Flora"

Das Musical "Phantom der Oper" hält für einen Abend Einzug in das linksautonome Kulturzentrum "Rote Flora". Das frühere Theater im Schanzenviertel war vor 25 Jahren genau wegen dieses Stücks besetzt worden.

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Das Kulturzentrum «Rote Flora» wurde vor 25 Jahren besetzt.

Quelle: Malte Christians/Archiv

Hamburg. Jetzt lässt der Künstler Christoph Faulhaber dort Studierende der Hochschule für Musik und Theater das Werk inszenieren und das Phantom auferstehen. "Als Erweckung, als Abschreckung, als Trauerspiel, als ironische Überspitzung, aus Trotz und mit Spott, gegen die Drohkulissen, das Schreckgespenst, als öffentliches Theater für alle, umsonst und draußen und laut", heißt es in der Programm-Ankündigung von Kampnagel für das Internationale Sommerfestival.

In den 80er Jahren gab es Pläne, aus dem Gebäude am Schulterblatt dauerhaft ein Musical-Theater zu machen. Dagegen wehrten sich Anwohner sowie Aktivisten aus der linken und autonomen Szene, die das ehemalige Theater schließlich besetzten. "Kein Kommerz Kultur fürs Viertel! Wir wollen nicht als Kulisse herhalten! Kein Phantom der Oper! Kultur für's Stadtteil", hieß es damals.

dpa

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