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Ein Goldener Löwe für Lucinda Childs

Regisseurin auch in KIel Ein Goldener Löwe für Lucinda Childs

Hohe Ehren für Lucinda Childs, die mit Jean-Marie Leclairs "Skylla und Glaukos" gerade ihre dritte Kieler Inszenierung einer französischen Barockoper erarbeitet: Die Tanzsparte der Biennale von Venedig (Biennale Danza) verleiht ihr im Juni den Goldenen Löwen für ihr Lebenswerk.

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International erfolgreich: Lucinda Childs

Quelle: Cameron Wittig

Kiel. Die Tänzerin und Choreografin hat, so heißt es im Begründungstext, „die Geschichte des zeitgenössischen Tanzes geprägt“. Als erste Choreografin habe sie Konzepte des Minimalismus und der Wiederholung in den Tanz eingeführt. Für viele große Kompanien entstanden ihre Choreografien, und in den letzten Jahren choreografierte und inszenierte sie mehrere Opern des klassischen und zeitgenössischen Repertoires, was ihrer Arbeit neue Impulse gegeben habe. Wegweisend war dabei ihre Zusammenarbeit mit Theaterregisseur Robert Wilson und Komponist Philip Glass bei der Entstehung von Einstein on the Beach, heute ein Meilenstein des Repertoires.

Lucinda Childs, am 26. Juni 1940 in New York geboren, war 2014  choreografierende Regisseurin bei "Atys" von Jean Baptiste Lully in Kiel, wo sie im letzten Jahr auch Glucks "Orpheus und Eurydike" auf die Bühne brachte. Jean-Marie Leclairs "Skylla und Glaukos" hat am 6. Mai in Kiel Premiere.

Von KN-online

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