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Schloss Gottorf gewährt Einblick in einen Kunstschatz

Kunst Schloss Gottorf gewährt Einblick in einen Kunstschatz

Unter dem Titel "Ouvertüre" zeigt das Landesmuseum Schloss Gottorf von Sonntag an einen Querschnitt aus der Sammlung Bönsch. In der rund 100 Werke umfassenden Ausstellung gibt es deutschen und französischen Impressionismus gleichermaßen zu sehen wie Expressionismus, gefertigt von namhaften Künstlern wie Ernst Barlach, Max Slevogt und Max Liebermann.

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Kurator Thomas Gädeke steht an dem Bild "Gott zeichnet Kain" von Christian Rohlfs.

Quelle: C.Rehder

Schleswig. Auf die vor allem durch Grafiken geprägte Sammlung müsse man sich einlassen, sagte Museumsdirektorin Kirsten Baumann beim Rundgang durch die Schau.

In ihr hängen großformatige Drucke von Henri de Toulouse-Lautrec gleichermaßen wie ein Gemälde von Lovis Corinth, dessen Druck "Ouvertüre" zum Leben Friedrichs des Großen der Ausstellung ihren Namen gab. "Es sind erste Häppchen", sagte Kurator Thomas Gädeke. Für jährliche Sonderausstellungen halte die auf Schloss Gottorf neue Sammlung "noch zahlreiche Trümpfe" bereit.

Mäzenin Elisabeth Bönsch hatte die mehr als 2500 Kunstwerke umfassende Sammlung, die auch rund 90 Gemälde beinhaltet, im Frühjahr dem Museum als Dauerleihgabe überlassen. Elisabeth Bönsch und ihr vor vier Jahren gestorbener Mann Hans-Joachim Bönsch hatten rund 50 Jahre lang Kunst gekauft. Der Wert der Sammlung des kinderlosen Ehepaars aus Wolfsburg wird auf einen zweistelligen Millionenbetrag geschätzt.

dpa

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