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Schönklang gegen Wolkenbruch

Kieler Woche Schönklang gegen Wolkenbruch

Es gibt wenig Deprimierenderes, als am letzten Tag der Kieler Woche im strömenden Regen durch eine fast menschenleere Innenstadt zum letzten großen Konzert auf der NDR 2 Bühne am Ostseekai zu gehen. Mike & The Mechanics blieb nichts anderes übrig. Sie trotzten auf der Bühne dem schlechten Wetter.

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Vom schlechten Wetter ließen sich Mike & The Mechanics nicht beirren.

Quelle: Schaller

Kiel. Mike & The Mechanics hatten es nicht leicht, die Menschen unter ihren Regencapes, Schirmen und Kapuzen zu erreichen, die nach und nach in einer Zahl den Weg zum Kai gefunden hatten, die dem Auftritt der großartigen Band zumindest einen würdigen Rahmen verlieh.

 Und siehe da, vor lauter Verblüffung über die tolle Stimme von Co-Sänger Tim Howar und die musikalische Qualität des 1985 gegründeten Bandprojekts von Genesis-Gitarrist Mike Rutherford hielt die dicke Wolkendecke plötzlich dicht. Natürlich waren es die Superhits älterer Bauart, die am meisten zündeten.

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Vom schlechten Wetter ließen sich Mike & The Mechanics nicht beirren.

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 Als wenn sich das Wetter vor soviel Schönklang den Schneid nicht abkaufen lassen wollte, begann es pünktlich mit der Hymne „World Of Mouth“ auch wieder aus Kübeln zu gießen. Das war gemein. Aber dennoch siegte am Ende die Musik. Der Regen blieb zwar, aber gegen die Stimmung der von Howar und dem nominellen Leadsänger Andrew Roachford abwechselnd vorgetragenen Evergreens wie „Silent Running“, „Another Cup Of Coffee“ oder „Over My Shoulder“ gab’s kein Ankommen.

 Mit dem Welthit „All I Need Is A Miracle“ ging dann nach anderthalb Stunden ein Konzert zu Ende, welches sicher nicht das erhoffte Fest war, das aber aufgrund von phantastischer Musik, hoch professionellen und blendend aufgelegten Künstlern sowie tapferen Fans in Erinnerung bleiben wird.

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