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Spoorendonk: Wikinger-Antrag für Welterbeliste neu konzipiert

UN Spoorendonk: Wikinger-Antrag für Welterbeliste neu konzipiert

Schleswig-Holsteins Kulturministerin Anke Spoorendonk (SSW) hat die Entscheidung der UNESCO gegen eine Aufnahme der Wikingerkultur in die Welterbeliste bedauert.

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Die Sammelbewerbung zur Wikingerkultur muss nachgebessert werden.

Quelle: C. Rehder/Archiv

Kiel. "Es ist schade", sagte sie am Sonntag. Sie werde sich dafür einsetzen, einen neuen gemeinsamen Antrag zu erarbeiten, mit dem das Welterbekomitee überzeugt werden könne. Eine Neukonzeptionierung kann mehrere Jahre dauern. Die Partnerländer werden sich laut Kulturministerium darüber in Kürze beraten.

Die Sammelbewerbung unter Federfüurung Islands hat es im ersten Anlauf wie erwartet nicht auf die Unesco-Welterbeliste geschafft. Das Komitee der UN-Kulturorganisation forderte am Samstag in Bonn wesentliche Nachbesserungen. Deutschland ist mit dem Wikingerhandelszentrum Haithabu und den Verteidigungswällen des Danewerk in Schleswig-Holstein an dem Antrag beteiligt.

Beteiligt an dem Antrag waren neben Island und Deutschland auch Norwegen, Dänemark und Lettland. Der Internationale Denkmalrat ICOMOS hatte Bedenken geäußert, ob mit den sieben Stätten das gesamte Phänomen der Besiedlung und des Handels durch die Wikinger in Nordeuropa nachgewiesen werden könne.

dpa

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