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Hochwertige Violine für Geigentalent

Stiftung Musikleben Hochwertige Violine für Geigentalent

Benjamin Günst, 13-jähiger Geiger aus Kiel, hat sich als herausragender Preisträger beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert ein besonders hochwertiges Instrument erspielt. Jedes Jahr im Herbst öffnet die Deutsche Stiftung Musikleben den Deutschen Musikinstrumentenfonds und verleiht zum Teil jahrhundertealte Streichinstrumente für zunächst zwei Jahre an die Talente.

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Das Kieler Talent Benjamin Günst mit der Rugeri-Violine aus dem Musikinstrumentenfonds.

Quelle: Walter Remy

Kiel. Aus allen Teilen Deutschlands kamen die jungen Musiker im Alter von 10 bis 19 Uhr angereist, um die zur Verfügung stehenden Instrumente (7 Geigen, 2 Bratschen und 2 Violoncelli) in Hamburg auszuprobieren. Benjamin Günst entschied sich für eine klangstarke Violine aus dem Besitz der Bundesrepublik Deutschland. Laut eingeklebtem Zettel stammt sie vom berühmten Geigenbauer Francesco Rugeri, der zur Barockzeit im norditalienischen Cremona arbeitete.

 Irene Schulte-Hillen, Präsidentin der Deutschen Stiftung Musikleben, ist überzeugt von dem Förderansatz der Stiftung, bereits den jüngsten Nachwuchsmusikern, die Möglichkeit zu ge-ben, auf einem hervorragenden Instrument zu spielen: „Wir wollen die jungen Künstler er-mutigen, neue Klänge zu entdecken, die Freude an ihrem Instrument aufrechtzuerhalten und sich musikalisch weiterzuentwickeln. Wo der Weg hinführen kann sehen wir immer wieder an den Stipendiaten, die wir einst bei „Jugend musiziert" kennen gelernt und dann bis hin zu herausragenden Wettbewerbserfolgen, Solistenkarrieren und renommierten Professuren und Orchesterstellen begleitet haben.“

 Unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten betreut die Stiftung derzeit rund 300 Stipendiaten zwischen 12 und 30 Jahren individuell und langfristig. Der Deutsche Musikinstrumentenfonds wurde 1993 als gemeinsame Initiative mit der Bundesregierung ins Leben gerufen.

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Ein Artikel von
Dr. Christian Strehk
Kulturredaktion

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