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Stürmischer Applaus für „Hettie doch“

Uraufführung im Werftpark-Theater Stürmischer Applaus für „Hettie doch“

Es geht um Schwesterngekabbel, nervige Mütter, um erste Liebe - und um eine Vergewaltigung. Anne Clausens Stück  „Hettie doch" ist eine Tour de force durch die Teenie-Seele, die Regisseur Matthias Jaschik und Musiker Ture Rückwardt in der stürmisch bejubelten Uraufführungsinszenierung am Theater im Werftpark mit einem Musical-Rahmen versehen.

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Johanna Kröner (Lana) und Dirk Stierand (Tom) in der Uraufführung von "Hettie doch".

Quelle: Olaf Struck

Kiel. Und der tut dem Stück der ehemaligen Werftpark-Schauspielerin, das streckenweise noch mehr wie ein Entwurft wirkt, ziemlich gut.  

Es geht um Hettie, 14, die gerade mit der Schule kämpft und ausprobiert, wie die Liebe geht. Und es geht um Lana, ihre Schwester, die die Pferde liebt, aber auch ein bisschen ihren Trainer Sören. Ganz normale Teenie-Leben – bis nach einer Party etwas passiert, was das leben der Schwestern aus der Bahn wirft.   

"Hettie doch", ein Stück über Mut und erste (Liebes-) Erfahrungen für Jugendliche, hat am Sonnabend im ausverkauften Kieler Werftpark Premiere gefeiert.

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Zwei Podeste, drei Mikro-Ständer, im Hintergrund psychedelische Lichtspiele (Bühne und Licht: Jan Marques Bockholt): Das ist der Hintergrund für die drei Schauspieler Fenja Schneider (Hettie), Johanna Kröner (Lana) und Dirk Stierand (Tom/Mutter), die hier mit der ganzen Energie des Aufbruchs loslegen. Angetrieben von Ture Rückwardts tanzbaren Songs im Achtziger-Sound, der das Publikum immer wieder zum Szenenapplaus hinriss. 

Theater im Werftpark. Aufführungen: 22., 30. April, 3., 5., 16., 27. Mai Kartentel. 0431/901901, www.theater-kiel.de

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