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"Tag des offenen Denkmals" begeistert Hamburg

Denkmäler "Tag des offenen Denkmals" begeistert Hamburg

Zwischen Kaffeesäcken, Gewürzen und Teppichen haben beim "Tag des offenen Denkmals" am Wochenende zahlreiche Besucher die Hamburger Speicherstadt besichtigt.

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Treppenhausansicht des "Sprinkenhof" im Kontorhausviertel in Hamburg.

Quelle: Christian Charisius/Archiv

Hamburg. Neben der Speicherstadt, dem neuen Unesco-Weltkulturerbe, öffneten am europaweiten Denkmaltag unter dem Motto "Handwerk, Technik, Industrie" allein in der Hamburg mehr als hundert Denkmäler ihre Türen - darunter auch zahlreicheiche fast vergessene und versteckte Orte.

In den von 1885 bis 1927 errichteten Lagerhäusern der Speicherstadt verbarg sich laut dem Denkmalschutzamt und der Stiftung Denkmalpflege bereits damals moderne Technik. Hinter den klassischen Klinkerfassaden im Stil der Backsteingotik waren bereits elektrische Winden angebracht. Neobarocker präsentiert sich dagegen noch heute das winzige Siel-Einstiegshäuschen am Baumwall, das Kaiser Wilhelm als Ankleidehäuschen diente. Von dort aus wollte er per Boot die Kanalisation erkunden - und auch am Wochenende "brauchte man noch eine unempfindliche Nase", sagte ein Besucher.

dpa

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