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Viel Lob zum Abschied von Jörn Sturm

Theater Kiel Viel Lob zum Abschied von Jörn Sturm

Seine Bilanz, darüber gab es gestern keinen Zweifel, kann sich sehen lassen. Der Kaufmännische Direktor des Theaters Kiel, Jörn Sturm, feierte am Mittwoch im Opernhaus-Foyer nach fünf Jahren erfolgreicher Arbeit Abschied.

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Abschied nach fünf Jahren als Kaufmännischer Direktor am Theater Kiel: Jörn Sturm.

Quelle: Ulf Dahl

Kiel.. Seine Vorstandskollegen, Generalintendant Daniel Karasek und GMD Georg Fritzsch, fanden freundliche und lobende Worte. Doch sie hatten sich vor einem Jahr gegen eine Vertragsverlängerung entschieden. Jetzt laufen nach einer zweiten Ausschreibung gerade vier Auswahlgespräche - bislang gibt es nur eine Interims-Nachfolge: Als Pensionär springt Rolf-Peter Carl, ehemals Chef der Kulturabteilung beim Land, ein. Auch Sturm hat noch keine konkrete Perspektive. Viele Gäste und viel Anerkennung machten ihm den Abschied nicht leicht – aber der Blick ging demonstrativ nach vorne: Nicht das erste Mal sehe er die Veränderung als Chance.

Tatsächlich hat Jörn Sturm (50) einen vielseitigen Lebenslauf. Der gelernte Metallflugzeugbauer war als Wirtschaftsingenieur, Unternehmensberater, später kaufmännischer Geschäftsführer auf Kampnagel tätig, bevor er 2012 nach Kiel kam. Daniel Karasek würdigte seine zugewandt uneitle, zugleich sachorientiert hartnäckige Art. Sturm sei wesentlicher Wegbereiter des erfolgreichen Sommertheaters gewesen. Er hinterlässt ein wirtschaftlich gesundes Haus mit stetig steigenden Zuschauerzahlen im Kieler Theater und einer spürbar von 13,3 auf nunmehr 16 Prozent gewachsenen Eigenfinanzierungsquote.

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Ein Artikel von
Konrad Bockemühl
Ressortleiter Kulturredaktion

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