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Tonbruket: Volle Dröhnung

Jazz Tonbruket: Volle Dröhnung

Für eine im europäischen Jazz so etablierte Band wie Tonbruket ist der Lutterbeker eine vergleichesweise kleine Location. Doch genau aus der intimen Atmosphäre, die während es Konzerts des schwedischen Quartetts an diesem Ort entsteht, erwächst am Freitag der besondere Reiz seines Auftritts.

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Tonbruket im Lutterbeker.

Quelle: Björn Schaller

Kiel. Der erste Eindruck

Die Band um Dan Berglund, den ehemaligen Bassisten des Esbjörn Svensson Trios, nimmt in ihrer Musik viele Fäden des Progressive Rock der Sechzigerjahre auf und verwebt sie ungemein kreativ zu einem dichten Klangteppich.

 

Das Programm

Dem musikalischen Konzept entsprechend, wirken die Tonbruket-Stücke ausufernd und labyrinthisch. Akzente setzen die Musiker nicht nur durch ihre Improvisationen, sondern auch durch kontinuierliche Klangfarben- und Tempiwechsel.

 

Das Publikum

Ist in großer Zahl nach Lutterbek gekommen und lässt sich bereitwillig mit auf die atmosphärisch dichte Klangreise nehmen. Am Ende klatschen nicht nur die Gäste für die Musiker, sondern auch umgekehrt.

 

Was in Erinnerung bleibt

Johan Lindströms spacige Pedal-Steel-Gitarre, Martin Hederos sehr körperhafte Arbeit an den Keyboards und sein zartes Klavierspiel, Andreas Werliins ebenso wunderbar reudziertes Schlagzeugspiel und natürlich Dan Berglunds unauffällig, aber stetig treibender Bass.

 

Fazit

Man klatscht für einen Abend, bei dem alles stimmte und mit dem Tonbruket ihre Deutschland-Tournee stimmig abschließen. Beim nächsten Mal würden sie dies wieder im Lutterbeker tun wollen, gibt die Band von der Bühne bekannt. D’accord!

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