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Umgestaltung des Gutenberg-Museums - Hamburger Architekten im Rennen

Museen Umgestaltung des Gutenberg-Museums - Hamburger Architekten im Rennen

Nach dem Architekturwettbewerb zum Umbau des Mainzer Gutenberg-Museums sind noch drei Entwürfe - darunter einer aus Hamburg - im Rennen. Welches der drei Siegerbüros den endgültigen Zuschlag bekomme, solle vor der Sommerpause feststehen, sagte die Mainzer Baudezernentin Marianne Grosse (SPD) bei der Vorstellung der Ergebnisse am Samstag.

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Das Gutenberg-Museum in der Innenstadt von Mainz (Rheinland-Pfalz).

Quelle: Fredrik von Erichsen

Mainz. Der erste Preisträger des Wettbewerbs - ein Entwurf der DFZ Architekten aus Hamburg - sieht einen markanten Bibliotheksturm direkt neben dem denkmalgeschützten Haus zum Römischen Kaiser vor. Der "unglaublich attraktive Baukörper" sei ein Hingucker und einer von vier unterschiedlichen Gebäuden, sagte Grosse.

Zweiter Sieger ist ein Entwurf von Christoph Mäckler. Die Frankfurter Architekten greifen darin den Mainsandstein auf und planen als Solitärbau einen gläsernen Setzkasten neben dem Römischen Kaiser, wie Grosse erläuterte. Der dritte Entwurf stamme von Lederer Ragnarsdóttir Oei aus Stuttgart und sehe eine interessante neue städtebauliche Anordnung der Museumsgebäude vor. Wenn der Sieger feststeht, könnte nach Angaben der Dezernentin 2017 mit dem Bau begonnen werden.

Bei dem Architekturwettbewerb waren zunächst 27 Arbeiten eingereicht worden. Davon blieben zwölf nach einer ersten Sitzung der Fachjury übrig. Die mehr als 30 Experten wählten dann am Freitag aus diesen die drei Siegerentwürfe aus. Jetzt sollen Gespräche mit den Architekten begonnen werden.

dpa

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