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Umjubelte Premiere von "Panikherz"

Literatur Umjubelte Premiere von "Panikherz"

Viel Jubel hat Schriftsteller Benjamin von Stuckrad-Barre (41) bei der Premiere seiner Lesung von "Panikherz" am Montag in der Hamburger Markthalle geerntet. Mit der autobiografischen Erzählung, die am Donnerstag erschienen ist, hatte sich der als Popliterat bekannt gewordene Autor ("Soloalbum") nach jahrelanger Pause zurückgemeldet.

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Der Autor Benjamin von Stuckrad-Barre liest am aus seinem neuen Werk.

Quelle: Daniel Reinhardt

Hamburg. Von seinem steilen beruflichen Aufstieg in den Neunzigern und dem darauffolgenden Absturz in Bulimie und Drogensumpf erzählt das Buch; seine enge Verbundenheit zu Musiker Udo Lindenberg bildet den roten Faden. Der Panikrocker war es auch, der den Abend mit seinem Freundschafts-Bekenntnis "Ich schwöre" musikalisch eröffnete.

Für die Lesung holte sich Stuckrad-Barre Schauspieler Christian Ulmen sowie Element-Of-Crime-Sänger und Autor Sven Regener an die Seite. Abwechselnd las sich das Trio zweieinhalb Stunden lang durch den 576 Seiten starken Schmöker und hatte dabei oft die Lacher auf seiner Seite.

dpa

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Benjamin von Stuckrad-Barre
Foto: Outet sich in seiner Autobiografie als „totaler Suchtmensch“: Bei seiner Lesung in Hamburg durfte Benjamin von Stuckrad-Barre offenbar ungeniert rauchen.

Ein vollbesetzter Saal und ein gut gelauntes Publikum – eigentlich hatte Benjamin von Stuckrad-Barre gewonnen, noch bevor er die Bühne betrat. Das Publikum feierte ihn am Wochenende in der Traum Gmbh Kiel.

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