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Theater Kiel muss Vorstellungen streichen

Wegen Warnstreik Theater Kiel muss Vorstellungen streichen

Der Vorhang bleibt unten: Durch den Warnstreik im öffentlichen Dienst muss nun auch das Theater Kiel sein geplantes Programm am Donnerstag umstellen. Vorstellungen fallen aus oder werden ersetzt. Trotzdem sollen die Zuschauer auf ihre Kosten kommen.

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Durch den Warnstreik im öffentlichen Dienst muss das Theater Kiel sein Programm umplanen.

Quelle: dpa

Kiel. Betroffen durch den Streik ist vor allem das Schauspielhaus. So wird die für Donnerstagabend geplante Vorstellung von "Frühlings Erwachen" durch den zweiten Teil von "Die Zehn Gebote" ersetzt, wie das Theater mitteilte. Der Beginn ist um 20 Uhr. Den Angaben zufolge können Zuschauer diese Vorstellung ansehen oder ihre Karte an der Theaterkassen zurückgeben. Es besteht auch die Möglichkeit, eine Karte für eine Vorstellung an einem anderen Tag umzutauschen.

Die Vorstellung von "Wintersonnenwende"im Studio Schauspielhaus muss aufgrund des Warnstreiks allerdings komplett entfallen. Auch hier gilt: Rückgabe oder Umtausch der Karten an der Theaterkasse möglich.

Die Vorstellung von "Tosca" im Opernhaus findet indes wie geplant statt.

Im Norden befinden sich mehrere Hunderte Angestellte des Öffentlichen Dienstes im Warnstreik. Aufgerufen zu der Aktion hat unter anderem die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, die für die Beschäftigten sechs Prozent mehr Lohn in einem Jahr sowie Verbesserungen bei der betrieblichen Altersversorgung fordert. Betroffen von der Aktion sind neben dem Theater auch Kitas, Stadtwerke, Schwimmbäder oder das Wasser- und Schifffahrtsamt.

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Och nö, nicht schon wieder! Bitte nicht ein neuer Kita-Streik! Der Anblick von Menschenmassen mit Trillerpfeifen und Transparenten sorgte am Donnerstag nicht überall für Verständnis. Aber keine Angst. Dies ist vorerst nur ein Warnstreik im öffentlichen Dienst, und der muss leider sein.

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