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Numajiris letzte Konzertsaison

Theater Lübeck Numajiris letzte Konzertsaison

So richtig optimistisch scheinen die Lübecker Philharmoniker nicht, dass sie schon im April aus der Foyer-Rotunde der gesperrten Musik- und Kongresshalle zurück in den großen Saal dürfen. Erst das späte Abschlusskonzert der am Sonntag anlaufenden Saison 2016/17 ist Mitte Juli mit einem „den Umständen entsprechend angepassten“ Programm im großen Saal vorgesehen.

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Nachhaltiger Einsatz

Schönberg-Solistin: Mari Kodama, die Ehefrau des Hamburger GMDs Kent Nagano.

Quelle: Vincent Garnier

Lübeck. Bis dahin hat der japanische Generalmusikdirektor Ryusuke Numajiri ein ambitioniertes Programm mit viel Fin de Siècle-Repertoire und klassischer Moderne angesetzt: Strawinskys Feuervogel und Petruschka zum Einstieg Ende September, Schönbergs Klavierkonzert, Bergs Violinkonzert, Ravels Ballettmusik Daphnis et Chloé, Mahlers Titan, Klarinetten-Schmankerl von Debussy und Francaix oder Strauss’ Erstes Hornkonzert mit Marie-Luise Neunecker. Aber selbstredend auch Mozart, Beethoven (Pastorale), Schubert, Berlioz (Rarität: Harold en Italie), Bruckner (Siebte Symphonie), Tschaikowsky (Winterträume) und Brahms (Erste Symphonie) einbezogen.

 Der 2017 schon wieder auf dem Absprung befindliche Chef Numajiri steht viermal am Pult. Roland Kluttig, GMD-Kollege aus Coburg, besorgt das Beethoven- und Berlioz-Paket. Der Wiener Pianist Stefan Vladar dirigiert Mozart und Schubert vom Klavierhocker aus. Und für drei Konzert ist noch gar kein Dirigent gebucht ...

 Stolz ist die fernöstlich geprägte Solisten-Riege besetzt: Yu Kosuge bringt zum Start (25./26. September) ein impressionistisch-japanisches Klavierkonzert von Akira Miyoshi mit; Kollegin Mari Kodama nimmt sich am 27. und 28. November heroisch des Konzerts von Arnold Schönberg an; und Geigerin Arabella Steinbacher ist am 7. und 8. Mai bestimmt eine ziemlich ideale Interpretin für Bergs Andenken eines Engels.

  www.theaterluebeck.de

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Ein Artikel von
Dr. Christian Strehk
Kulturredaktion

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