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„Wir machen das, was wir wollen"

Turbostaat in der Pumpe „Wir machen das, was wir wollen"

Kiel. „Wir haben Berlin, Hamburg, Flensburg und auf der Suche von Flensburg weg“, antwortet Turbostaat-Sänger Jan Windmeier im Telefoninterview auf die Frage nach den derzeitigen Wohnorten der fünf Mitglieder.

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Männer von der Küste: (v. li.) Rollo „Rotze“ Santos, Peter Carstens, Jan Windmeier, Marten Ebsen und Tobert Knopp. Foto: Andreas Hornoff

Quelle: Andreas Hornoff

Kiel. Würde er Turbostaat trotzdem noch als Flensburger Band bezeichnen? „Ich sag’s immer noch so auf der Bühne. Es fühlt sich schon so an.“ Turbostaat gibt es seit 1999, die in Husum gegründete und später nach Flensburg gewechselte Punkrock-Band, ist bis dato personell unverändert. Sehen sich Turbostaat denn überhaupt noch als klassische Punkband? „So richtige Deutsch-Punker würden sagen, dass wir keinen richtigen Punkrock machen“, vermutet Windmeier. „Wir machen halt das, was wir wollen. Für mich ist es Punk.“ Es steckt ja auch immer noch eine gehörige Portion Wut in den Songs – gegen Pegida, gegen „Arschgesichter“, Titel eines Songs.

"Abalonia" (2016), sechstes Album des Quintetts, entstand innerhalb von fünf Tagen in den legendären Berliner Hansa Studios, wo schon David Bowie, U2, Depeche Mode oder Nick Cave Alben aufgenommen haben. Haben sie den Geist der berühmten Kollegen gespürt? „ Unser Gitarrist, der Rotze, für den war das das ganz große Ding“, erzählt Windmeier. „Ich bin gar nicht so soundaffin, aber schon die Demos und Rough-Mixe hörten sich toll an. Oben an der Decke hängt noch so ein analoges Hall-Ding, vieles ist ja heute digital glatt gebürstet.“

 Sonnabend, 7. April, 21 Uhr, Pumpe, Haßstr. 22, Kiel.Support: Lirr (ausverkauft!)

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