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Sommerateliers Künstler landauf landab

Nach dem Erfolg vom Vorjahr gehen die „Sommerateliers“ in die zweite Runde. Am Wochenende vom 20./21. August öffnen Mitglieder der Landesverbände für angewandte und bildende Kunst ( BAK und BBK) in ganz Schleswig-Holstein ihre Ateliers, Werkstätten und Galerien.

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Öffnen ihre Ateliertüren: Cornelia Patz, Monika-Maria Dotzer, Monika Rathlev, Giotto Bente und Bettina Malinowski.

Quelle: Foto: Michael Kaniecki

Kiel. Dritter Partner des vom Ministerium für Kultur unterstützten Kooperationsprojekts ist die Gedok (Gemeinschaft Deutscher und Österreichischer Künstlerinnen aller Kunstgattungen).

 Nachdem eine Teilnehmerbefragung im letzten Jahr durchweg positiv ausgefallen war, stand eine Fortsetzung des Projektes außer Frage. „Die Künstler sahen sich einem interessierten, teilweise sogar professionellem Publikum gegenüber. Die meisten Besucher hatten sich anhand des Flyers ihre Routen gezielt zusammengestellt“, erzählt Papierkünstlerin Cornelia Patz-Nahm (BAK). Wie 2015 sind auch in diesem Jahr 107 Künstler aus allen drei Verbänden dabei, darunter einige, die in einem der insgesamt 70 Ateliers zu Gast sein dürfen. Von Flensburg bis Ahrensburg, von St. Peter-Ording bis Lübeck präsentieren sie eine vielfältige Kunstlandschaft, deren stattliches Spektrum die Bereiche Metall, Keramik, Holz und Textil, Glas, Papier, Malerei und Grafik sowie Skulptur, Fotografie, Installation und Objektkunst umfasst.

 „Mit den Sommerateliers wollen wir den ländlichen Raum in den Fokus rücken und großflächig bewerben “, so Patz-Nahm. „Hier leben viele Künstler, die auf diese Weise eine Chance erhalten, sich darzustellen.“ Eine davon ist Bettina Malinowski, die ihre Bilder und Skulpturen in ihrem Resthof in Bimöhlen zeigt. „Im Kreis Segeberg sind wir quasi allein auf weiter Flur. Die Leute kommen von weit her, um einfach mal vorbeizuschauen.“ Der Kieler Bildhauer Giotto Bente freut sich ebenfalls darauf, seine Werkstatt zu öffnen – auch für seinen diesjährigen Gast, die Hamburger Keramikerin Chanyeon Cho. Monika-Maria Dotzer (Gedok) hat sich vorgenommen, ihre Staffelei wieder in den Garten zu stellen, der ihr eine Vielfalt reizvoller Motive bietet. Wie die Malerin aus Kiel setzen die Mitglieder aller drei Verbände auf die Langzeitwirkung der Atelierbesuche. „Wir sehen es als unsre Aufgabe an, nachhaltiges Interesse zu wecken“, so die Malerin und Grafikerin Monika Rathlev ( BBK-SH). „Niemand soll denken, dass er etwas kaufen muss. Aber vielleicht bekommt der eine oder andere Lust, einen Kunstgegenstand zu besitzen. Dann ist er herzlich eingeladen, wiederzukommen – auch jenseits der Tage des Sommerateliers.“

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