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Live-News am Morgen, 06.07.2016

Feuer in Flüchtlingsunterkunft in Kiel Live-News am Morgen, 06.07.2016

Aktuelle Nachrichten, Fundstücke aus dem Netz, Wetter und Verkehr: Wir halten Sie mit unseren Live-News aus Schleswig-Holstein und der Welt auf dem Laufenden. So verpassen Sie nichts, was am 06.07.2016 wichtig ist.

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Live-News

Quelle: Ulf Dahl

Kiel. Sie haben ein schönes Foto gemacht, stehen im Stau, sind an einem Verkehrsunfall vorbeigefahren oder haben einen Blitzer gesehen oder? Dann kontaktieren Sie uns per Mail an live-news@kieler-nachrichten.de Wir stellen Ihre Nachricht in unseren Morgen-Liveticker, den heute Günter Schellhase macht.

+++ 10.04 Uhr: Auf Wiedersehen +++

Wir machen jetzt Schluss mit den Live-News für heute und sind Donnerstag wieder für Sie da.

+++ 9.55 Uhr: Kabinett will neues Klimaschutzgesetz auf den Weg bringen +++

chleswig-Holstein will sich mit einem neuen Klimaschutzgesetz strenge Ziele auferlegen. Heute will Umweltminister Robert Habeck (Grüne) den vom Kabinett beschlossenen Gesetzentwurf vorstellen. Die Koalition will den Ausstoß des Klimakillers Kohlendioxid (CO2) drastisch verringern. Die Strommenge von 42 Terrawatt-Stunden, die im nördlichsten Bundesland vor der Energiewende mit drei Atomkraftwerken und einigen konventionellen Kraftwerken produziert wurde, soll vor mit Wind, aber auch Biomasse, Wasserkraft und Sonnenenergie ersetzt werden. Allerdings soll der Ausbau nicht mehr ganz so schnell erfolgen, wie zunächst geplant.

+++ 9.43 Uhr: Was passiert mit den Cyclassics? Scholz macht Radrennen zur Chefsache +++

Wie geht es weiter mit den Hamburger Cyclassics? Darüber wollen Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) und die Veranstalter heute in der Hansestadt informieren. Nach dem Verlust des Titelsponsors schien es lange so, als ob die Veranstaltung am 21. August die letzte Auflage des einzigen WorldTour-Radrennens auf deutschem Boden sein könnte. Nun aber wollen Scholz und Organisatoren laut Einladung die Öffentlichkeit „über Zukunftspläne zur Veranstaltung in Kenntnis setzen“.

Das Radrennen wurde 1996 erstmals in der Hansestadt ausgetragen. Nach dem Nein der Hamburger zu Olympia 2024 sowie der Insolvenz der HSV-Handballer, dem Aus des Eishockey-Teams Hamburg Freezers und dem Bundesliga-Rückzug der Volleyballerinnen des VT Aurubis wäre ein Aus der Cyclassics ein weiterer Rückschlag für die Sportstadt Hamburg.

+++ 9.30 Uhr: Blick in die Medienlandschaft +++

Die Urne mit den Überresten des Verstorbenen im eigenen Haus aufzubewahren oder dessen Asche auf dem Privatgrundstück zu verstreuen, das soll in Schleswig-Holstein nach einem Bericht der " Lübecker Nachrichten" möglich werden. Die Piraten-Fraktion habe einen entsprechenden Antrag auf Gesetzesänderung gestellt, will das ihrer Ansicht nach nicht mehr zeitgemäße Bestattungsrecht ändern. Die Grünen unterstützten die Idee, die FDP wolle sich einer Liberalisierung nicht verschließen. Ein Anhörungsverfahren laufe. Bisher erlaubt Bremen als einziges Bundesland, die Asche eines Verstorbenen – abgesehen von Seebestattungen – auch außerhalb von Friedhöfen zu verstreuen.

Wacken (4. bis 6. August) ist auf jedes Wetter „optimal vorbereitet“, schreibt der " SHZ". Das Southside wurde abgesagt, weil Besucher bei einem Unwetter verletzt wurden und das Hurricane versank in Wasser und Schlamm.  Holger Hübner, Gründer und Veranstalter des Wacken Open Air, versichert nach Angaben des Blattes, dass das Festival sich mit verschieden Szenarien beschäftige und das auch schon immer getan habe. Um möglichst schnell auf Wetterprognosen reagieren zu können, wurde vor fünf Jahren eine amtliche Wetterstation in Wacken eingerichtet.

+++ 9.18 Uhr: Suche nach Erinnerungsstücken des Matrosenaufstands +++

Zum 100. Jahrestag des Kieler Matrosenaufstandes im November 2018 suchen Historiker und Filmemacher in ganz Deutschland Erinnerungsstücke. Die gesuchten Exponate sollen helfen, weitere persönliche Eindrücke von dem Matrosenaufstand zu gewinnen. Geplant für das Jubiläum sind eine umfassende Ausstellung des Kieler Stadtmuseums und ein Dokumentardrama, das der NDR und Arte drehen wollen. Über die Vorhaben berichten die Initiatoren heute in Kiel. Der Aufstand ging als ein Schlüsselereignis in die deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts ein. Es folgte damals eine revolutionäre Bewegung, die 1918 zum Sturz des Kaiserreichs und zum Ende des Ersten Weltkriegs führte.

+++ 9.09 Uhr: Lkw kippt auf Fehmarnsund-Brücke um +++

Das Randtief "Renate" hat Sturmböen nach Norddeutschland gebracht. Das wurde heute Morgen einem Lkw-Fahrer auf der Fehmarnsund-Brücke zum Verhängnis. Kurz nach 6 Uhr kippte sein Sattelschlepper dort um. Nach Angaben der Polizei war der Fahrer auf die Brücke gefahren, obwohl es wegen des starken Windes für leere Lkw verboten war. Die Brücke wurde während der Bergung kurzzeitig voll gesperrt. Inzwischen ist sie wieder freigegeben. Verletzt wurde niemand.

+++ 9.04 Uhr: Das bringt der Tag +++

Gericht will über Strafmaß im Fall Pistorius entscheiden: Ein Gericht in der südafrikanischen Stadt Pretoria verkündet, wie lange der ehemalige Spitzensportler Oscar Pistorius ins Gefängnis muss. Die zuständige Richterin Thokozile Masipa wird über das Strafmaß entscheiden. Der unterhalb der Knie amputierte Pistorius hatte am Valentinstag 2013 seine damalige Freundin Reeva Steenkamp erschossen.

Kabinett beschließt Schäubles Haushaltspläne: Die Bundesregierung will den Haushaltsentwurf von Finanzminister Wolfgang Schäuble für das Wahljahr 2017 sowie den Finanzplan bis zum Jahr 2020 beschließen. Trotz zusätzlicher Ausgaben zur Betreuung von Flüchtlingen und weiterer Investitionen will Schäuble auch in den kommenden Jahren auf neue Schulden verzichten.

BND-Präsident Kahl wird ins Amt eingeführt - Reformdruck nach Affären: Der neue BND-Präsident Bruno Kahl wird offiziell ins Amt eingeführt. Bei der Zeremonie im Kanzleramt dürfte sich der 53-jährige Spitzen-Ministerialbeamte erstmals zu seinen Vorstellungen zur Zukunft des deutschen Auslandsgeheimdienstes nach den jüngsten Affären äußern.

Brexit-Wortführer Farage plant Auftritt im EU-Parlament: So schnell wie den Ukip-Vorsitz gibt Brexit-Wortführer Nigel Farage seinen Posten im Europaparlament nicht auf: Nach seinem Rücktritt von der Parteispitze hält der EU-Abgeordnete eine Pressekonferenz im Europaparlament in Straßburg ab.

Deutsche Waffen für die Welt - Rüstungsexportbericht im Kabinett: Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) wollte die Rüstungsexporte eindämmen - doch Deutschlands Waffenschmieden machen unverändert gute Geschäfte. Heute stellt Gabriel im Kabinett den Rüstungsexportbericht 2015 vor.

Portugal gegen Wales im Halbfinale - DFB-Team reist nach Marseille: Die Fußball-Nationalmannschaften aus Portugal und Wales bestreiten das erste Halbfinale bei der Europameisterschaft in Frankreich. Der Anpfiff zu der Partie in Lyon ist um 21 Uhr. Die ARD überträgt live.

Keine Chance für Kittel und Greipel auf fünfter Tour-Etappe: Rad-Weltmeister Peter Sagan könnte auf der fünften Etappe der 103. Tour de France sein Gelbes Trikot verlieren. Auch die deutschen Topsprinter Marcel Kittel und André Greipel haben keine Chancen auf einen weiteren Tageserfolg, denn es geht ins Zentralmassiv.

Viertelfinal-Duelle in Wimbledon mit Federer und Murray stehen an: Beim Grand-Slam-Turnier in Wimbledon stehen die Viertelfinal-Duelle der Herren an. Im ersten Match auf dem Centre Court trifft der siebenmalige Wimbledon-Champion Roger Federer auf den kroatischen Tennisprofi Marin Cilic (14 Uhr/Sky). Anschließend spielt der Sieger von 2013, der Brite Andy Murray, gegen Jo-Wilfried Tsonga aus Frankreich.

+++ 8.54 Uhr: Neue Regeln für Ausnahmen vom Sonntagsfahrverbot für Lastwagen +++

Gemeinsam mit der Logistikwirtschaft hat das Land Schleswig-Holstein die Regelungen des Fahrverbots an Sonn- und Feiertagen für Lastwagen überarbeitet. Künftig soll es einfacher werden, Ausnahmegenehmigungen für dringende Transporte etwa von frischen Lebensmitteln zu beantragen. Durch eine bessere Ausnutzung der bestehenden rechtlichen Möglichkeiten sollten nach Angaben des Wirtschaftsministeriums die Abläufe vereinfacht und verschlankt werden. Heute wollen Verkehrsminister Reinhard Meyer (SPD) und Vertreter des Unternehmensverbandes Logistik in Lübeck den neuen Erlass vorstellen.

+++ 8.45 Uhr: Fußball fliegt auf Balkon - Polizei fordert Herausgabe per Facebook +++

Ball in Not: Zu einem unsportlichen Einsatz ist die Rostocker Polizei ausgerückt. Weil ein Mann den Fußball eines Zehnjährigen nicht herausrücken wollte, rief der Junge die Polizei. Das Kind habe auf dem Rasen vor einem Mehrfamilienhaus in Rostock mit Freunden Fußball gespielt, teilte die Polizei per Facebook mit. Als der Ball auf einen Balkon flog, nahm ihn der Mann mit in die Wohnung und verriegelte das Fenster. Zuvor hatten Medien darüber berichtet.

Weil sich die Jungen nicht anders zu helfen wussten, riefen sie die Polizei. Diese konnte die Wohnung des Unbekannten nach eigenen Angaben zunächst nicht ausfindig machen und rief den Fußballdieb per Facebook dazu auf, den Ball wieder herauszurücken: „Wer macht denn so was und nimmt einem Zehnjährigen den ‪#‎Fußball‬ weg? Dafür gibt's von uns die ‪#‎RoteKarte‬! Wenn der Unbekannte ein wenig ‪#‎Sportsgeist‬ besitzt, dann gibt er den Jungs den Ball zurück, bevor wir es tun!“

+++ 8.33 Uhr: Metallbehälter mit Leiche entdeckt - Identität weiter unklar +++

Einen Tag nach dem Fund einer Leiche in der Elbe ist die Identität weiter unklar. Der Leichnam sei zur gerichtsmedizinischen Untersuchung nach Halle gebracht worden, sagte ein Polizeisprecher. Am Dienstag hatte ein Paddler in der Nähe von Vockerode in Sachsen-Anhalt einen Metallbehälter gefunden. Darin lag die Leiche. Die Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau leitete ein Ermittlungsverfahren ein. Die Polizei gleicht zunächst Vermisstenfälle ab - auch länderübergreifend.

+++ 8.21 Uhr: Harter Kampf um heißen Kaffee +++

Die Deutschen trinken gern Kaffee und sie trinken ihn immer öfter außer Haus. Gut jede vierte Tasse wird inzwischen nach Angaben des Deutschen Kaffeeverbandes in Bäckereien, an Getränkeautomaten, in klassischen Cafés oder an Tankstellen konsumiert. „To go“ hat für viele Verbraucher längst die traditionelle Tasse Kaffee am Frühstückstisch ersetzt. Die Folge: Das Geschäft mit professionellen Kaffeeautomaten für Gaststätten, Kantinen, Bahnhöfen oder Büros und den benötigten Bohnen boomt. Doch der Markt ist hart umkämpft.

Etwa Coca-Cola. Der eigentlich eher für gekühlte Getränke bekannte US-Konzern ist dabei, sein Kaffeegeschäft in Deutschland mithilfe seines etablierten Vertriebsnetzes kräftig auszubauen. Coca-Cola hat in diesem Bereich bislang nur einen vergleichsweise geringen Marktanteil. „Kaffee ist somit ein wichtiger Baustein für kontinuierliches, ertragreiches Wachstum“, betont das Unternehmen. Zwar wird „nur“ gut jede vierte Tasse außer Haus konsumiert. Doch entfallen auf diesen Bereich laut Coca-Cola 80 Prozent des Umsatzes im Kaffeegeschäft und damit rund 16 Milliarden Euro. Dass das Geschäft lukrativ ist, daraus macht die Branche keinen Hehl. Der Markt biete eine hohe Wertschöpfung, heißt es.

Coca-Cola muss bei seinen Wachstumsplänen denn auch mit Gegenwind rechnen. So will auch der Filtertütenhersteller und Kaffeeröster Melitta weiter Marktanteile im Geschäft mit Hotellerie und Gastronomie gewinnen, sagte Melitta-Manager Werner-Ulrich Lange. Die Tochterfirma Melitta Professional Coffee Solutions steigerte 2015 allein in Deutschland den Umsatz um 7 Prozent. Dallmayr verkauft ebenfalls nicht nur Kaffee im Supermarkt nebenan. Die Münchner gehören in Gastronomieversorgung und Automatenservice sogar zu den ganz Großen der Branche.

Einen anderen Weg geht der Kaffeeröster Darboven (Idee Kaffee, Mövenpick). Die Hamburger konzentrieren sich ganz auf den Verkauf von Kaffee, Tee und Kakao. Eigene Kaffeemaschinen und -automaten hat Darboven im Gegensatz zu vielen Konkurrenten nicht im Angebot. „Wir sehen die Unabhängigkeit von der Maschine als Vorteil“, betont Geschäftsführer Frank Hilgenberg. Das Unternehmen arbeite mit allen Geräteherstellern zusammen und helfe den Gastronomen dabei, das richtige Konzept zu finden.

Ob Coca-Cola, Melitta oder Dallmayr: Sie alle werden magisch angezogen von einem der wenigen Konsumgütermärkte, der noch wächst. Denn die Bereitschaft der deutschen Verbraucher, sich unterwegs einen Kaffee zu gönnen, ohne allzu sehr auf den Cent zu schauen, scheint ungebrochen. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) betont: „Der Gast zahlt nicht für das Heißgetränk, sondern für das Genusserlebnis und den besonderen Lifestyle.“

Das Geschäft mit Kaffee boomt.

Quelle: Peter Endig/dpa

+++ 8.05 Uhr: Ahoi zum Seglertreffen „Sail Flensburg“ +++

Mit klassischen Jachten, einem Weltrekord-Versuch von Stand-up-Paddlern und Konzerten will die „Sail Flensburg“ am Wochenende zahlreiche Besucher an die Förde locken. Das Seglertreffen, das bislang unter dem Namen „Flensburg Nautics“ stattgefunden hatte, steige in diesem Jahr unter dem Motto „Wasser, Sport und Kultur für alle“, teilten die Veranstalter im Vorfeld mit.

Die „Sail Flensburg“ bietet von Freitag bis Sonntag zahlreiche maritime Programmpunkte sowie ein Bürgerfest, bei dem sich Vereine und Verbände präsentieren. Es gibt Schnuppersegeln, Schiffsbesichtigungen und Ausfahrten auf der Flensburger Förde - unter anderem mit dem Gaffelschoner „Minerva“. Am Freitagabend wird bei dem Fest, das alle zwei Jahre stattfindet, ein Feuerwerk über dem Wasser gezündet.

Am Sonnabend will eine Flensburger Agentur für Stand-up-Paddeling (SuP) mit einer riesigen Brücke aus mindestens 150 Paddlern und Surfbrettern die Förde überqueren. Ziel ist die längste Brücke aus SuP-Brettern - und damit ein Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde. Die Brücke soll die Förde an der Stelle einer früheren Eisenbahnbrücke queren, die bis 1883 das Hafenbecken auf einer Länge von 257 Metern überspannt hatte.

Ahoi zum Seglertreffen.

Quelle: Carsten Rehder/dpa

+++ 7.50 Uhr: Italienische Küstenwache: 4500 Flüchtlinge in Mittelmeer gerettet +++

Bei 30 Einsätzen im Mittelmeer haben Rettungsmannschaften am Dienstag rund 4500 Migranten an Bord genommen. Daran waren Schiffe der italienische Marine, der EU-Grenzschutzagentur Frontex und von Nichtregierungsorganisationen beteiligt, wie die italienische Küstenwache mitteilte. Die Bootsflüchtlinge waren demnach von Nordafrika nach Sizilien unterwegs.

Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) haben in diesem Jahr mehr als 227000 Migranten Europa auf dem Seeweg erreicht - davon kamen mehr als 67000 in Italien an. Bei den Überfahrten habe es bisher 2920 Todesfälle gegeben, die überwiegende Mehrheit auf der zentralen Mittelmeer-Route nach Italien. In den ersten sechs Monaten des vergangenen Jahres waren demnach gut 1800 Migranten auf See gestorben.

+++ 7.45 Uhr: Heute ist der Tag des Kusses +++

Rote Lippen soll man küssen...

Quelle: Rolf Vennenbernd/dpa

Hier alles Wissenswertes:

Warum küssen sich Menschen überhaupt?

Das ist unter Wissenschaftlern durchaus umstritten. Viele haben eine eher unromantische Theorie: Das Küssen komme von der Brutpflege und habe sich aus dem Fütterungsritual entwickelt, bei dem vorgekaute Nahrung an die Kinder weitergegeben wird. Andere Experten gehen davon aus, dass die Wurzel des Kusses eher sexueller Natur ist: Bei Begegnungen zwischen Vierbeinern sei es nicht unüblich, sich am Hinterteil zu beschnüffeln und zu belecken. Diese Geste habe sich dann beim Aufrichten des Menschen von unten nach oben verlagert.

Wer stellt solche Thesen auf?

Unter anderem Philematologen: Kussforscher. Sie haben zum Beispiel herausgefunden, dass zwei Drittel der Menschen den Kopf beim Küssen nach rechts neigen. Von ihnen stammt auch die Erkenntnis, dass ein Mensch in 70 Lebensjahren im Schnitt mehr als 76 Tage mit Küssen verbringt.

Gehört Knutschen zum Menschen automatisch dazu?

Nicht unbedingt. US-Forscher haben herausgefunden, dass es nur in 46 Prozent der verschiedenen Kulturen „romantisch-sexuelles Küssen“ gibt. Über die Chinesen schrieb 1897 ein französischer Ethnologe, sie empfänden den Kuss der Europäer als eine ekelhafte Spielart von Kannibalismus.

Küssen Tiere auch?

Manche schon. Besonders tun sich die Bonobos - eine Schimpansenart - hervor. Die Primaten sollen, so heißt es, sogar Zungenküsse austauschen - auch außerhalb der fruchtbaren Zeit des Weibchens.

Warum gilt Küssen als gesund?

Wissenschaftlern zufolge kann Küssen das Immunsystem stärken und Stress abbauen. Nach Erkenntnissen von US-Forschern produziert der Körper beim Küssen chemische Substanzen (Neuropeptide), die die sogenannten Killerzellen aktivieren. Sie stürzen sich auf schädliche Bakterien oder Viren und vernichten sie. Zudem trainiert man beim Küssen alle 34 Gesichtsmuskeln. Gleichzeitig warnen manche Mediziner davor, dass beim Küssen gefährliche Viren übertragen werden können. Allerdings kann gerade das das Immunsystem stärken.

Wie entstehen Knutschflecken?

Ein Knutschfleck ist ein Bluterguss, der durch Unterdruck entsteht. Bei impulsiven, saugenden Küssen kann es zu Gefäßschäden kommen. Kleinere Blutgefäße platzen dabei, ein kleiner blauer Fleck entsteht. Soll der Knutschfleck nicht riesengroß werden, kann man ihn kühlen.

Heute schon geknutscht?

Quelle: Marcelo Sayao/dpa

+++ 7.35 Uhr: Studie: Immer mehr Alleinerziehende rutschen unter Armutsgrenze +++

Den etwa 2,3 Millionen Kindern von Alleinerziehenden in Deutschland droht deutlich häufiger Armut als ihren Altersgenossen in Paarfamilien. Wie eine Studie der Bertelsmann-Stiftung zeigt, sind mehr als ein Drittel aller Alleinerziehenden (37,6 Prozent) auf Hartz-IV-Leistungen für ihre Familien angewiesen. Damit sind sie fünf Mal häufiger Empfänger als Familien mit zwei Elternteilen (7,3 Prozent). Kinderarmut sei damit in wesentlichem Maße auf die Armut von Alleinerziehenden zurückzuführen: Jedes zweite Kind im Hartz-IV-Bezug lebt mit nur einem Elternteil.

„Hat man die Verantwortung für Erwerbsarbeit, Haushalt und Fürsorge und Erziehung der Kinder ganz alleine, ist es sehr schwierig, ein Einkommen zu erwirtschaften, das für die Familie reicht. Bleibt dann der Unterhalt aus, rutschen viele unter die Armutsgrenze“, erläutert Studienautorin Antje Funcke. Obwohl die Zahl der Alleinerziehenden seit Jahren steigt und mittlerweile jede fünfte Familie eine Ein-Eltern-Familie sei, gelinge es der Familienpolitik bislang nicht, Armut wirksam zu bekämpfen, heißt es in der Studie.

+++ 7.29 Uhr: Blitz schlägt in Baum ein - B 76 für mehrere Stunden gesperrt +++

Weil ein Blitz in einen Baum eingeschlagen war, ist die Bundesstraße 76 bei Schabeutz (Kreis Ostholstein) am Dienstagabend für mehrere Stunden voll gesperrt worden. Der Baum drohte auf die Fahrbahn zu fallen, sagte ein Polizeisprecher. Die Feuerwehr habe den Baum deshalb kontrolliert fällen müssen. Für rund vier Stunden war die Bundesstraße in beide Richtungen gesperrt. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.

+++ 7.20 Uhr: Achtung Blitzer in Kiel +++

An der Eckernförder Straße soll stadtauswärts in Höhe des Nordmarksportfeldes ein Blitzer stehen. Dort sind max. 50 km/h erlaubt

+++ 7.09 Uhr: Herzlichen Glückwunsch +++

Michael Sylvester Gardenzio Stallone feiert heute seinen 70. Geburtstag. Er ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor, der in seiner Paraderolle als Boxer „Rocky Balboa“ im Film „Rocky“ (1976, fünf Fortsetzungen) weltberühmt wurde. Er wurde am 6. Juli 1946 in New York City geboren.

Nur wenige Wochen vor seinem 70. Geburtstag hat er sich auf eine weitere Action-Rolle eingelassen. Unter der Regie von Jim Mickle („Cold in July“) soll er einen alternden Ex-Häftling spielen, der auf Rache schwört. Stallone hat in den vergangenen Jahren ohne Pause zugeschlagen: 2014 in „The Expendables 3“ als Bandenkopf Barney Ross, davor mit Robert DeNiro als alternde Boxer in „Zwei vom alten Schlag“. 2013 war er im Doppelpack mit Arnold Schwarzenegger in dem Gefängnis-Thriller „Escape Plan“ zu sehen.

Stallone jagt boxend und ballernd über die Leinwand, aber jedem ist klar, dass Stuntmänner und Effekte-Spezialisten ordentlich nachhelfen. Auch an einem „Rocky“- und „Rambo“-Star gehen die Jahre nicht spurlos vorbei. Da knackst es schon mal im Kreuz, räumte Stallone 2014 bei der Londoner Premiere von „The Expendables 3“ ein. „Ich bin ziemlich auf meinen Rücken gefallen, und sie haben mir ein bisschen Metall reingetan.“

Doch an den Ruhestand denkt er nicht. „So alt wie ich bin, fühle ich mich nicht. Warum sollte ich aufhören? Im Kopf bin ich 35, körperlich vielleicht 48, 49 Jahre alt“, trumpfte er wenig später bei der Deutschlandpremiere des Action-Films auf. Als Stallone zuletzt in seiner Paraderolle als Boxer Rocky Balboa wieder in den Ring stieg, zeigte „Sly“ allerdings eine weichere Seite. In dem Box-Drama „Creed - Rocky's Legacy“ (2015) spielte er einen krebskranken Trainer, der seine Hinfälligkeit nicht vertuscht.

Hier eine Szene aus seinem ersten Film, in der er sich fit für den ersten Kampf macht...

+++ 6.55 Uhr: Feuer in Flüchtlingsunterkunft +++

 

Ein Brand in der Küche einer Flüchtlingsunterkunft in Holtenau hat in der Nacht zum Mittwoch für einen Feuerwehreinsatz gesorgt. Gegen 23.20 Uhr war in der Küche der Unterkunft am Schusterkrug Feuerschein gemeldet worden. Die Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr Schilksee wurden alarmiert. Beim Eintreffen hatte sich das Feuer noch nicht ausgebreitet und konnte schnell von Trupps unter Atemschutz  gelöscht werden. Nach einer halben Stunde konnten die Einsatzkräfte wieder abrücken. Verletzte gab es nicht. Die Höhe des Sachschadens muss am Tage ermittelt werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

+++ 9.52 Uhr: Guten Morgen! +++

Heute wird es nicht einmal richtig warm. Die Themperaturen liegen nur bei etwa 17 Grad. Dafür soll es eher nicht regnen. Aber der Wind bläst stark aus westlichen Richtungen.

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