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Live-News am Morgen, 07.07.2016

Schüsse auf Deutsche in Mali Live-News am Morgen, 07.07.2016

Aktuelle Nachrichten, Fundstücke aus dem Netz, Wetter und Verkehr: Wir halten Sie mit unseren Live-News aus Schleswig-Holstein und der Welt auf dem Laufenden. So verpassen Sie nichts, was am 07.07.2016 wichtig ist.

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Live-News

Quelle: Ulf Dahl

Kiel. Sie haben ein schönes Foto gemacht, stehen im Stau, sind an einem Verkehrsunfall vorbeigefahren oder haben einen Blitzer gesehen oder? Dann kontaktieren Sie uns per Mail an live-news@kieler-nachrichten.de Wir stellen Ihre Nachricht in unseren Morgen-Liveticker, den heute Günter Schellhase macht.

+++ 10.04 Uhr: Tschüss +++

Die Sonne ist zwar hinter den Wolken verschwunden, aber es hat noch nicht geregnet. Wir machen Schluss für heute mit den Live-News und sind Freitag wieder für Sie da. 

+++ 9.59 Uhr: 40000 zum Public Viewing in Hamburg erwartet +++

Zum EM-Halbfinale zwischen Deutschland und Frankreich werden bis zu 40000 Fußballfans auf dem Hamburger Heiligengeistfeld erwartet. Den Elfmeterkrimi gegen Italien (7:6) hatten am vergangenen Sonnabend rund 35000 Menschen beim Public Viewing verfolgt. „Wir hoffen, noch eine kleine Schippe draufzulegen“, sagte eine Sprecherin der Veranstalter. Das Heiligengeistfeld bietet Platz für 50000 Zuschauer.

Die bisherigen Besucherzahlen seien hinter den Erwartungen zurückgeblieben, sagte die Sprecherin. Zum Auftakt am 12. Juni, als Deutschland gegen die Ukraine spielte (2:0), hatten 15000 Fans vor der 126 Quadratmeter großen LED-Wand gefeiert. Das zweite EM-Gruppenspiel gegen Polen (0:0) vier Tage später lockte immerhin rund 25000 Menschen an, trotz strömenden Regens. Die Siege der National-Elf gegen Nordirland (1:0) und gegen die Slowakei (3:0) wurden von 28000 bis 30000 Fans bejubelt.

+++ 9.46 Uhr: Abpfiff im Bundestag pünktlich vor dem Deutschland-Spiel +++

Auch Parlamentarier sind Fußballfans. Deshalb hat der Bundestag seine Tagesordnung für heute so abgespeckt, dass die Abgeordneten rechtzeitig zum EM-Halbfinale zwischen Deutschland und Frankreich am Abend vor dem Fernsehgerät sitzen können. Ursprünglich sollten die Debatten bis weit nach Mitternacht dauern. Kurzfristig hatten sich die Fraktionen jedoch darauf geeinigt, dass bei mehr als einem Dutzend Tagesordnungspunkten die Reden nicht im Plenum vorgetragen, sondern lediglich schriftlich zu Protokoll gegeben werden. Die Sitzung soll jetzt bereits gegen 21 Uhr enden - pünktlich zum Anpfiff in Marseille.

Besonders pikant: Auf der langen Tagesordnung war ausgerechnet eine erneute Reform des Meldegesetzes gelandet. Vor exakt vier Jahren - während des bereits laufenden EM-Halbfinals zwischen Deutschland und Italien - hatte der Bundestag schon einmal das Meldegesetz reformiert und damit für viel Wirbel gesorgt. Weitgehend unbemerkt wurde damals eine nahezu ungebremste Weitergabe staatlicher Meldedaten an die Werbewirtschaft durchgewunken. Erst mit einigen Tagen Verspätung wurde die Tragweite der Entscheidung bekannt, die damals regierende schwarz-gelbe Koalition musste zurückrudern. Diesmal geht es aber eher um Detailregelungen wie einen erleichterten Umzug ins Ausland.

+++ 9.38 Uhr: Urteil in Prozess um Brandstiftung in Einfamilienhaus erwartet +++

Im Prozess um eine Auftragsbrandstiftung in einem Einfamilienhaus in Hamburg-Bergstedt soll das Urteil verkündet werden. Die Staatsanwaltschaft wirft den beiden Angeklagten im Alter von 35 und 36 Jahren vor, einen jungen Mann mit der Tat beauftragt und ihm dafür 1500 Euro angeboten zu haben. Die schwere Brandstiftung im Mai gehörte zu einer langen Serie von Anschlägen, die seit März vergangenen Jahres auf das Haus verübt worden waren. Zuvor habe es einen Rechtsstreit mit dem Vermieter gegeben, der das Haus abreißen wollte, hatte der Mieter als Zeuge vor Gericht gesagt. Er und seine Frau hätten nicht ausziehen wollen. Das Haus wurde durch eine weitere Brandstiftung im Juli 2015 unbewohnbar. Das Ehepaar einigte sich danach mit dem Vermieter. Die Staatsanwaltschaft hat nach Angaben eines Gerichtssprechers eine Strafe von drei Jahren und zehn Monaten für die beiden Angeklagten gefordert. Die Verteidigung plädierte auf Freispruch. Vor der Urteilsverkündung will sich einer der Angeklagten noch einmal vor der Strafkammer am Landgericht äußern.

+++ 9.23 Uhr: Blick in die Medienlandschaft +++

Der " SHZ" berichtet, dass der Bund auf eine jahrelange Forderung von der Küste reagiert: Er will Zigtausende von Ferienwohnungen aus der Illegalität herausholen. Das solle geschehen, indem das Vermieten an Gäste auch in Wohngebieten ausdrücklich als mögliche Nutzungsform vorgesehen werde. Dazu liege jetzt im Bundesbauministerium ein fertiger Referenten-Entwurf vor. Das Thema ist für Schleswig-Holstein von höchster Bedeutung: Von den 318000 Gästebetten entfallen rund 192000 auf Ferienwohnungen, und ein großer Teil von ihnen liegt in ganz normalen Wohngebieten. Es war auch in Schleswig-Holstein zu Klagen von Anwohnern gekommen, die sich durch ständig wechselnde Nachbarn gestört fühlten, schreibt das Blatt.

Eine tierische Geschichte hat der " NDR" auf seiner Homepage: In der Storchenauffangstation in Süderstapel ist ein Jungstorch aus der Gemeinde Schafflund (Kreis Schleswig-Flensburg) gerettet worden. Denn die durchgeknallten Storcheneltern hatten alles andere getan, als sich um ihre vier Jungen zu kümmern. Stattdessen stolziere Vater Storch regelmäßig durch die Gemeinde und kämpfe gegen Fensterscheiben und parkende Autos, in denen er sein Spiegelbild sehe, heißt es.

+++ 9.13 Uhr: Achtung Blitzer +++

An der Hamburger Landstraße soll stadtauswärts in Höhe Rammseer Weg ein Blitzer stehen. Dort sind max. 30 km/h erlaubt.

+++ 9.09 Uhr: Das bringt der Tag +++

Regierungserklärung von Merkel zu Nato-Gipfel - Mehr Militärausgaben: Kanzlerin Angela Merkel (CDU) informiert den Bundestag über die deutsche Strategie beim bevorstehenden Nato-Gipfel in Warschau. Sie hatte sich kürzlich dafür stark gemacht, die deutschen Verteidigungsausgaben zu erhöhen. Deutschland kommt dem Nato-Ziel bei den Verteidigungsausgaben voraussichtlich auch in diesem Jahr nicht näher. Das Militärbündnis möchte, dass die Mitgliedstaaten ihre Verteidigungsausgaben bis 2024 auf zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts erhöhen.

U-Ausschuss zu Abgasskandal in der Autobranche startet: Zur Aufklärung des Abgasskandals in der Autobranche nimmt ein Untersuchungsausschuss des Bundestags die Arbeit auf. Das von der Opposition beantragte Gremium soll vor allem beleuchten, was die Bundesregierung seit 2007 in Bezug auf Abgasregeln unternommen hat und wann sie von Manipulationen erfuhr. Dabei geht es um Abschaltevorrichtungen der Abgasreinigung von Diesel-Fahrzeugen.

Erster Prozess wegen sexueller Nötigung in Kölner Silvesternacht: Ein halbes Jahr nach den massenhaften Übergriffen in der Kölner Silvesternacht müssen sich erstmals zwei Männer wegen des Verdachts sexueller Nötigung vor Gericht verantworten. Der Prozess gegen die beiden 21 und 26 Jahre alten Männer beginnt um 9.30 Uhr. Im Mai hatte es in Köln zwar bereits eine Anklage wegen eines Sexualdelikts aus der Nacht gegeben - damals ging es aber um den Versuch einer sexuellen Nötigung. Der Angeklagte wurde freigesprochen, weil ihn das Opfer in der Verhandlung nicht wiedererkannte.

„Nein heißt Nein“: Bundestag will Sexualstrafrecht verschärfen: Der Bundestag entscheidet über ein deutlich verschärftes Sexualstrafrecht. Sexuelle Gewalt soll leichter geahndet werden können. Eine Mehrheit für den Grundsatz „Nein heißt Nein“ gilt als sicher. Damit macht sich künftig nicht nur strafbar, wer Sex mit Gewalt oder Gewaltandrohung erzwingt. Es soll ausreichen, wenn sich der Täter über den „erkennbaren Willen“ des Opfers hinwegsetzt.

Bau der neuen Seilbahn zur Zugspitze schreitet voran: Halbzeit beim Bau der neuen Seilbahn zur Zugspitze: 15 Monate nach Beginn der Bauarbeiten blickt die Zugspitzbahn AG heute nach vorne. Am 21. Dezember 2017 soll die feierliche Eröffnung sein. Die Fundamente für die neue Bergstation sind bereits gegossen. Auch an der nach Angaben der Erbauer mit 127 Metern Höhe höchsten Stahlbaustütze der Welt sind die Arbeiter im Gange.

Weltmeister Deutschland will ins EM-Endspiel: Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft kämpft bei der Europameisterschaft in Frankreich um den Final-Einzug. Im Halbfinale gegen den Gastgeber erwartet den Weltmeister in Marseille eine hohe Hürde. Bundestrainer Joachim Löw muss nach den Verletzungen von Sami Khedira und Mario Gomez sowie der Sperre von Mats Hummels das Team umbauen. Bastian Schweinsteiger kämpft nach seiner Knieverletzung noch verbissen um eine Einsatzchance im Stade Vélodrome.

Kittel und Greipel hoffen auf 6. Tour-Etappe auf Sprintsieg: Die deutschen Sprinter Marcel Kittel und André Greipel wollen auf der sechsten Etappe der 103. Tour de France vor dem Hochgebirge noch einen Tagessieg feiern. Der Belgier Greg van Avermaet geht als Führender des Gesamtklassements im Gelben Trikot an den Start des 190,5 Kilometer langen Tagesabschnitts von Arpajon-sur-Cère nach Montauban. Trotz dreier Anstiege wird im Ziel der letzten Etappe vor den Pyrenäen mit einem Massensprint gerechnet.

Tennisspielerin Kerber kämpft um Final-Einzug in Wimbledon: Australian-Open-Siegerin Angelique Kerber kämpft in Wimbledon um den Einzug in das Endspiel. Die Halbfinal-Partie zwischen der 28 Jahre alten Tennisspielerin aus Kiel und der fünfmaligen Wimbledon-Siegerin Venus Williams aus den USA ist als zweites Match auf dem Centre Court angesetzt. Zuvor trifft Titelverteidigerin Serena Williams auf die russische Halbfinal-Debütantin Jelena Wesnina.

+++ 8.53 Uhr: Stau auf der A23 +++

+++ 8.47 Uhr: Lkw fuhr Seniorin an - schwer verletzt +++

Bei einem Unfall in Süderbrarup wurde eine Fußgängerin schwer verletzt. Ein 39-jähriger Lkw-Fahrer fuhr nach Angaben der Polizei auf der B 201, als eine 90-jährige Fußgängerin mit ihrem Rollator an einer Ampel auf die Fahrbahn trat. Trotz eines Brems- und Ausweichmanövers erfasste der Lkw die Fußgängerin und verletzte sie lebensgefährlich. Die Frau wurde mit einem Rettungshubschrauber in die Uni-Klinik nach Kiel geflogen. Für wen die Ampel grün zeigte, konnte die Polizei nicht sagen. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt.

+++ 8.35 Uhr: Jeder dritte Arbeitnehmer lässt Urlaubstage verfallen +++

Jeder dritte Beschäftigte in Deutschland lässt einem Medienbericht zufolge Urlaubstage zugunsten der Arbeit verfallen. Hauptgrund sei nach einer DGB-Befragung die Sorge um den Verlust des Jobs. Am häufigsten ließen die Arbeitnehmer in den Reinigungs- und Bauberufen Urlaubsansprüche verfallen, am seltensten in Dienstleistungsbereichen wie Werbung, Marketing oder Öffentlichkeitsarbeit. Zudem gebe es einen Zusammenhang mit der Arbeitsbelastung: Je länger die wöchentliche Arbeitszeit sei, desto häufiger werde auf Urlaub verzichtet. So habe jeder Zweite (50 Prozent), der 48 Stunden oder mehr in der Woche arbeitet, Anspruch auf Ferientage verfallen lassen. Bei einer Wochenarbeitszeit von bis zu 20 Stunden betreffe es nur jeden Vierten (26 Prozent). Gewerkschafter sehen den Arbeitgeber in der Pflicht. „Er hat dafür Sorge zu tragen, dass die Beschäftigten in seinem Betrieb oder in der Verwaltung ihren Urlaub auch nehmen können“, sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach. „Gerade bei großem Arbeitsdruck ist die Erholung im Urlaub noch wichtiger, um gesund zu bleiben.“

+++ 8.26 Uhr: Schüsse auf deutsche Soldaten in Mali +++

Deutsche Soldaten des Einsatzkontingentes MINUSMA wurde am Mittwoch gegen 14.15 Uhr während eines Haltes nördlich von Gao in Mali mit Handwaffen beschossen. Die Patrouille wich aus und verlegte zurück nach Gao, sagte ein Sprecher der Bundeswehr. Es wurden keine deutschen Soldaten verwundet und keine Fahrzeuge beschädigt. Alle an der Patrouille beteiligten deutschen Soldaten befinden sich wieder im Camp Castor.

+++ 8.20 Uhr: Wir erinnern an Rudi Carrell +++

Rudolf Wijbrand Kesselaar, so sein richtiger Name, war ein niederländischer Showmaster, Sänger (u. a. „Goethe war gut“ 1978) und eine der bekanntesten Persönlichkeiten der deutschen Fernsehunterhaltung (u. a. „Am laufenden Band“ 1974–1979, „Rudis Tagesshow“ 1981–1987, „Herzblatt“ 1987–1993, „7 Tage, 7 Köpfe“ 1996–2005). Er wurde am 19. Dezember 1934 in Alkmaar in den Niederlanden geboren und verstarb mit 71 Jahren am 7. Juli 2006 in Bremen. In diesem Jahr hätte er seinen 82. Geburtstag gefeiert.

Zwei Sprüche von ihm:

"Witze kann man nur aus dem Ärmel schütteln, wenn man sie vorher hineingesteckt hat."

"Nachrichtensprecher fangen stets mit „Guten Abend“ an und brauchen dann 15 Minuten, um zu erklären, dass es kein guter Abend war."

Und hier passend zum Wetter:

+++ 8.14 Uhr: Achtung Blitzer in Kiel +++

Am Skandinaviendamm stadtauswärts soll kurz vor der Kirche ein Tempomessgerät stehen. Dort sind max. 50 km/h erlaubt.

+++ 8.05 Uhr: Streetworker auf vier Pfoten: Mops in der Bahnhofsmission +++

Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos - wusste schon Humorist Loriot: Auf Wunsch legt Arnold die blaue Dienstkleidung der Berliner Bahnhofsmission an, doch meist ist er einfach nur Mops: Ein junger Hund mit beigem Fell, lustigen Ohren, platter Schnauze und großen braunen Kulleraugen. Das reiche, um Obdachlosen ein Lächeln zu entlocken, sagt Leiter Dieter Puhl. Wonneproppen Arnold wolle jeder mal knuddeln. Selbst Menschen, die sonst mit niemandem reden und auf der Straße schlafen. Deshalb wird aus dem Bürohund manchmal ein Streetworker auf vier Pfoten. Er ist der niedliche Botschafter der Bahnhofsmission.

Auf der Facebook-Seite der Mission lässt Puhl Mops Arnold manchmal zu Wort kommen. Mit der Zeit soll Arnold in seinen Posts erzählen, was Obdachlosigkeit in der Hauptstadt bedeutet. Allein in die Bahnhofsmission am Zoo kommen jeden Tag 650 Menschen. Das sind 150 mehr als noch vor sechs Jahren. Für Puhl ist es ein Zeichen dafür, dass mehr Menschen als früher ins soziale Abseits geraten. Mops Arnold gehört Claudia Haubrich, der Vize-Chefin der Bahnhofsmission. Schon bevor sie ihn zu sich holte, war klar, dass er nicht stundenlang allein zu Hause hocken kann.

Inzwischen ist der vier Monate alte Hund das Maskottchen der Mission, er tapst zwischen Tischen und Kleiderkammer herum und lässt sich gern streicheln. Nur in die Küche darf er nicht. „Was er natürlich sehr bedauert“, sagt Puhl. Für ihn ist der Mops „tierisches Glück“: Schon lange hätten sich nicht mehr so viele Menschen für die Bahnhofsmission interessiert.

Ein Mops arbeitet bei der Bahnhofsmission in Berlin.

Quelle: Sophia Kembowski/dpa

+++ 7.58 Uhr: Mann schlug Helfer am Kieler Hauptbahnhof +++

Ein Mann übergab sich am Mittwoch gegen 20.40 Uhr vor dem Kieler Hauptbahnhof am Eingang Sophienblatt und machte einen hilflosen Eindruck. Wie die Bundespolizei mitteilte, wollte ihm daraufhin ein Deutscher helfen. Doch unvermittelt schlug der Täter ihm auf die Nase und verletzte den Mann, der später mit einer Platzwunde im Krankenhaus behandelt werden musste. Der Schläger hatte einen Atemalkoholwert von 2,56 Promille und kam ins Gewahrsam. Nach einer Stunde hatte er noch immer 2,43 Promille. Die Bundespolizei entließ ihn, als er "wieder auf eigenen Beinen" stehen konnte. Der Mann wurde wegen Körperverletzung angezeigt.

+++ 7.49 Uhr: iPhone-Bezahldienst Apple Pay in der Schweiz gestartet +++

Apple baut die Reichweite seines iPhone-Bezahldienstes in Europa aus. Der Service Apple Pay startete heute in der Schweiz. Damit kann per iPhone oder Apples Computer-Uhr in Läden an Kassen bezahlt werden, die kontaktlose Kreditkarten unterstützen. Aktuell seien es rund 100000 Terminals landesweit, erklärte der Chef von Mastercard in der Schweiz, Guido Müller. Die Industrie rüstet schrittweise alle Kassen-Terminals entsprechend um.

Apple Pay war in Europa bisher nur in Großbritannien verfügbar. Der Start in der Schweiz und in Frankreich war ohne konkreten Termin vor knapp einem Monat auf Apples Entwicklerkonferenz WWDC angekündigt worden. Darüber, wann Apple Pay in Frankreich eingeführt wird, wurden bisher keine Informationen bekannt. Nach dem Einkauf in Läden will Apple über seinen Service auch bei Online-Einkäufen auf einem Computer bezahlen lassen. Die Zahlung wird dabei statt Passwort oder PIN-Code per Fingerabdruck auf einem verbundenen iPhone bestätigt.

+++ 7.42 Uhr: Zahl der Zwangsversteigerungen gesunken +++

Die Zahl der Zwangsversteigerungen von Immobilien ist in Deutschland im ersten Halbjahr 2016 weiter gesunken. Insgesamt seien zwischen Januar und Juni rund 17000 Gerichtstermine angesetzt worden, 3500 weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, teilte der Fachverlag Argetra aus Ratingen bei Düsseldorf mit. Dabei seien Immobilien im Wert von 2,69 Milliarden Euro aufgerufen worden. Im Vorjahreszeitraum hatte diese Zahl noch bei 3,37 Milliarden Euro gelegen.

Auch für das Gesamtjahr 2016 erwarten die Experten weniger Zwangsversteigerungen als im Vorjahr. Eine Umkehr des Trends sei auch im laufenden Jahr nicht in Sicht, sagte Argetra-Geschäftsführer Axel Mohr. Der Fachverlag wertet für seine Untersuchung die Zwangsversteigerungstermine bei rund 500 Amtsgerichten aus. Negativer Spitzenreiter bei den Zwangsversteigerungen im ersten Halbjahr sei Sachsen-Anhalt gewesen mit 81 Fällen pro 100000 Haushalte. Mit nur zehn Fällen bezogen auf 100000 Haushalte sei der Wert dagegen in Hamburg am geringsten gewesen. Bezogen auf die absolute Zahl der Zwangsversteigerungen lag dagegen Nordrhein-Westfalen mit 4343 Fällen vorn.

Hintergrund der Zwangsversteigerungen seien oft private Notlagen etwa durch Scheidungen oder den Verlust des Jobs, sagte Mohr. Sollten die derzeit niedrigen Zinsen wieder ansteigen, sei auch wieder mit einer Zunahme der Zwangsversteigerungen zu rechnen. In mehr als zwei von drei Fällen (70 Prozent) seien Eigentumswohnungen oder Ein- und Zweifamilienhäuser unter den Hammer gekommen. In den großen Ballungszentren sei der Andrang von Interessenten bei Versteigerungen bisweilen so groß, dass der Termin auf den Gerichtsflur übertragen werden müsse. Bei Versteigerungen in eher ländlichen Regionen herrsche dagegen manchmal gähnende Leere.

+++ 7.30 Uhr: Amerikanerin, Japaner und Russe zur Raumstation ISS gestartet +++

Drei Raumfahrer sind mit einer modernisierten Sojus-Rakete zu einem rund viermonatigen Forschungsaufenthalt auf der Internationalen Raumstation ISS aufgebrochen. Die US-Astronautin Kathleen Rubins, der Japaner Takuya Onishi und der Russe Anatoli Iwanischin starteten heute vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan, wie die Flugleitzentrale bei Moskau der Agentur Tass zufolge mitteilte.

Der Flug zum Außenposten der Menschheit rund 400 Kilometer über der Erde sollte diesmal gut zwei Tage dauern, anstatt wie zuletzt üblich rund sechs Stunden. Bei 34 Erdumrundungen sollen die Raumfahrer zunächst die neue Kapsel vom Typ Sojus-MS testen. In dem Raumschiff seien unter anderem die Motoren anders angeordnet, wodurch das Andocken an die ISS sicherer werden solle, erklärte der Kosmonaut Iwanischin vor dem Start. Rubins, Onishi und Iwanischin sollen am Sonnabend auf der ISS eintreffen. Dort verstärken sie die bisherige Besatzung, der ein US-Astronaut und zwei russische Kosmonauten angehören.

Drei Astronauten sind heute zur ISS gestartet.

Quelle: Nasa

+++ 7.21 Uhr: Wir erinnern an Anton Karas +++

Der österreichische Zitherspieler und Komponist wurde am 7. Juli 1906 in Wien geboren. Er wurde mit seiner Filmmusik zu Carol Reeds „Der dritte Mann“ (1949) weltbekannt und erreichte mit dem „Harry-Lime-Thema“ u. a. in Großbritannien und den USA die Nummer 1 der Charts. Anton Karas verstarb mit 78 Jahren am 10. Januar 1985 in Wien. Sein Geburtstag jährt sich am heutigen Tag zum 110. Mal.

+++ 7.14 Uhr: Achtung Blitzer in Kiel +++

Am Sophienblatt zwischen Bahnhof und Rondeel soll stadtauswärts ein Blitzer stehen. Dort sind max. 50 km/h erlaubt.

+++ 7.04 Uhr: Minister Meyer will beim digitalen Wandel aufs Tempo drücken +++

chleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) hat die Chancen des technischen Fortschritts für Unternehmen und Arbeitskräfte im Norden betont. „Der digitale Strukturwandel ist bereits in vollem Gang“, sagte Meyer. Beim Tempo sieht er im nördlichsten Bundesland aber noch Luft nach oben. Die Fortschritte der betrieblichen Hardware stellten andere Anforderungen an die Beschäftigten und auch die Arbeitsorganisation. Das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung hat die Konsequenzen für das Land untersucht. Meyer und die Regionaldirektorin der Arbeitsagentur, Margit Haupt-Koopmann, wollen die Ergebnisse der Studie heute vorstellen.

+++ 6.55 Uhr: Guten Morgen +++

Der Tag beginnt sonnig und wird auch mehr oder weniger so bleiben. Die Temperatur steigen auf bis zu 20 Grad. Regnen wird es eher nicht.

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Günter Schellhase
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