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Live-News am Morgen, 10.11.2016

Aktuelle Nachrichten aus SH Live-News am Morgen, 10.11.2016

Aktuelle Nachrichten, Fundstücke aus dem Netz, Wetter und Verkehr: Wir halten Sie mit unseren Live-News aus Schleswig-Holstein und der Welt auf dem Laufenden. So verpassen Sie nichts, was am 10.11.2016 wichtig ist.

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Live-News

Quelle: Ulf Dahl

Kiel. Sie haben ein schönes Foto gemacht, haben etwas tolles erlebt, stehen im Stau, sind an einem Verkehrsunfall vorbeigefahren oder haben einen Blitzer gesehen? Dann kontaktieren Sie uns per Mail an live-news@kieler-nachrichten.de Wir stellen Ihre Nachricht in unseren Morgen-Liveticker, den heute Günter Schellhase macht.

+++ 10.04 Uhr: Tschüss +++

Für heute ist Schluss mit den Live-News. Wir sind am Freitag wieder für Sie da.

+++ 9.59 Uhr: Geständnis im Prozess um Zugunglück von Bad Aibling +++

Im Prozess um das Zugunglück von Bad Aibling mit zwölf Toten hat der angeklagte Fahrdienstleiter verhängnisvolle Fehler gestanden. Er räumte vor dem Landgericht Traunstein ein, ein Sondersignal gegeben zu haben, das er nicht hätte geben dürfen, und einen Notruf falsch abgesetzt zu haben.

+++ 9.52 Uhr: Blitzer auf der A7 +++

In Richtung Hamburg soll in Höhe Bordesholm kurz vor der Baustelle eine Radarfalle stehen. Dort sind max. 80 km/h erlaubt.

+++ 9.45 Uhr: Erneuter Prozess gegen Vater von Lara Mia - Unterernährtes Baby starb +++

Mehr als sieben Jahre nach dem Tod des Babys Lara Mia beginnt heute vor dem Hamburger Landgericht erneut ein Prozess gegen den Vater des Mädchens. Die Staatsanwaltschaft hat den 29-Jährigen wegen versuchten Totschlags durch Unterlassen angeklagt.

Lara Mia war im März 2009 im Alter von knapp neun Monaten aus ungeklärter Ursache gestorben. Bei ihrem Tod wog sie nur noch 4,8 Kilogramm, halb so viel wie in ihrem Alter normal. Dass das Kind lebensbedrohlich unterernährt war, sei spätestens einen Monat vor dem Tod erkennbar gewesen, so die Staatsanwaltschaft. Dennoch habe der Angeklagte, der zusammen mit der Mutter und dem Kind im Stadtteil Wilhelmsburg lebte, keine ärztliche Hilfe geholt.

Der Vater war bereits im Juli 2010 wegen gefährlicher Körperverletzung durch Unterlassen und Verletzung der Fürsorge- und Erziehungspflicht zu einer Jugendstrafe von neun Monaten auf Bewährung verurteilt worden. Dagegen legte die Staatsanwaltschaft erfolgreich Revision ein. Gegen die damals 21 Jahre alte Mutter des Kindes hatte das Landgericht am 10. November 2011 in einem Revisionsprozess eine Jugendstrafe von drei Jahren Haft verhängt. Auch sie hatte zunächst nur eine Bewährungsstrafe bekommen.

+++ 9.34 Uhr: Blick in die Medienlandschaft +++

Anlieger sollen nicht länger für den Aus- und Umbau ihrer Straße mit bezahlen müssen. Dieses Ziel verfolge eine Initiative von Hausbesitzern aus ganz Schleswig-Holstein, berichtet der " NDR": Sie fordern, dass die entsprechenden Gesetze und Verordnungen geändert werden. Sie haben dem Landtag eine entsprechende Petition übergeben. Diese haben fast 21000 Bürgern unterschrieben. Der zuständige Petitionsausschuss prüfe nun, ob das Begehren zulässig sei, so der Sender auf seiner Homepage. Werde sie bestätigt, dann müsse sich der Landtag mit dem Thema befassen. Derzeit müssen Kommunen ihre Bürger an den Kosten für Straßenbauarbeiten vor ihrer Haustür beteiligen. So verlangt es der Bundesgerichtshof.

Der Ausbruch der tödlichen Vogelgrippe und die vom Landwirtschaftsministerium verhängte landesweite Stallpflicht für Geflügel sorgen auch in Neumünster für helle Aufregung: Das Ministerium rät in Absprache mit den Kreis-Veterinärämtern, dass keine Geflügel-Schauen mehr stattfinden sollen, schreibt der " SHZ". Ändere sich in der kommenden Woche nichts, müssten die geplante 116. Landesgeflügelschau und die 66. Landesjugendschau am 19. und 20. November wohl abgesagt werden. „Das würde uns an den Rand des Ruins bringen. Denn wir müssten die Miete für die Holstenhallen ja trotzdem zahlen“, sagt Torsten Nagel, Landesverbandsvorsitzender des Rassegeflügelzüchtervereins. Die Vogelgrippe treffe die Mitglieder hart. Jetzt sei die Ausstellungssaison, die Züchter arbeiteten das ganze Jahr darauf hin. „Wir werden quasi um unsere Ernte gebracht, obwohl alle unsere Tiere geimpft sind“, so Nagel.

+++ 9.20 Uhr: Plädoyers im Missbrauchsprozess gegen Ex-Olympia-Schwimmtrainer +++

Im Missbrauchsprozess gegen einen früheren Olympia-Schwimmtrainer werden heute vor dem Kieler Landgericht die Plädoyers von Staatsanwaltschaft und Verteidigung erwartet. Ob am Nachmittag auch schon das Urteil verkündet wird, ist nach Angaben eines Gerichtssprechers offen. Die Anklage wirft dem 44-jährigen Sportwissenschaftler vor, er habe eine von ihm betreute Sportlerin von 2004 bis 2006 sexuell missbraucht. Der Mann bestreitet die Vorwürfe. Das Amtsgericht Kiel sprach ihn frei. Die Staatsanwaltschaft legte aber Berufung ein. Sie hatte zwei Jahre Haft auf Bewährung beantragt. Es ist bereits der dritte Anlauf des Verfahrens. Eine erste Runde platzte Ende 2012, weil das Amtsgericht dem Antrag der Verteidigung auf ein Glaubwürdigkeitsgutachten stattgab.

+++ 9.08 Uhr: Achtung Blitzer +++

Beidseitig am Großflecken in Neumünster soll eine Radarfalle stehen.

+++ 9 Uhr: Das bringt der Tag +++

Obama empfängt Trump im Weißen Haus: Nach dem sensationellen Ausgang der US-Präsidentenwahl empfängt US-Präsident Barack Obama erstmals seinen Nachfolger Donald Trump. Er lud den New Yorker Milliardär ins Weiße Haus ein. Obama sagte, ihm sei sehr an einer friedlichen Übergabe der Macht gelegen. Er gratulierte seinem Nachfolger.

Schlussberatungen über Haushalt 2017 im Bundestag: Die Beratungen des Bundestages über den Haushalt für 2017 gehen in die Schlussrunde. Der Haushaltsausschuss will in der entscheidenden sogenannten Bereinigungssitzung den Etat beschließen. Union und SPD wollen trotz zusätzlicher Milliarden-Ausgaben für Innere Sicherheit und zur Bekämpfung der Ursachen der Flüchtlingsströme einen ausgeglichenen Haushalt ohne neue Schulden halten.

US-Mobilfunkgeschäft treibt Deutsche Telekom an: Das rasante Kundenwachstum in den USA hält die Deutsche Telekom auf Kurs. Nachdem die US-Mobilfunktochter des Bonner Unternehmens vor wenigen Wochen erneut Rekordzahlen vermeldet hatte, legt Vorstandschef Tim Höttges die Quartalsbilanz für den Mutterkonzern vor. Dabei dürfte die Telekom nach Einschätzung von Experten sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis Zuwächse verzeichnen.

Sehr gute Stimmung im Handwerk - Kammerchefs treffen sich in Rostock: Das deutsche Handwerk rechnet in diesem Jahr mit einem kräftig wachsenden Geschäft. „Wir gehen für 2016 von einem Umsatzplus von rund 3,5 Prozent aus“, sagte der Generalsekretär des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, Holger Schwannecke, vor einer Tagung der Geschäftsführer der 53 Handwerkskammern heute und Freitag in Rostock-Warnemünde. Treiber seien die Konsumfreude der Verbraucher und die niedrigen Zinsen.

Rechtsstreit um Bielefelder Millionen-Blitzer geht weiter: Der Rechtsstreit um eine der wohl einträglichsten Radarfallen in Deutschland geht weiter. Das Verwaltungsgericht Minden verhandelt (10 Uhr) wieder über die Klage eines Autofahrers aus Gütersloh. Er geht gegen das Tempolimit von 100 Stundenkilometern auf einem Abschnitt der Autobahn A2 bei Bielefeld vor - und damit gegen die am Bielefelder Berg aufgestellten Blitzer. Sie haben laut Stadt seit ihrer Inbetriebnahme Ende 2008 bereits rund 55 Millionen Euro in die Stadtkasse Bielefeld gespült.

Bundestrainer Löw bastelt an Formation für San Marino: Mit seinem nach mehreren Ausfällen dezimierten Kader setzt Bundestrainer Joachim Löw die Vorbereitungen auf das WM-Qualifikationsspiel in San Marino fort. Das Abschlusstraining hat der DFB-Chefcoach nicht am Spielort in Serravalle, sondern im Stadio di Santamonica di Misano Adriatico unweit des Teamhotels in Rimini angesetzt. Löw hat für das ungleiche Duell gegen den krassen Außenseiter eine konzentrierte Leistung gefordert.

+++ 8.47 Uhr: Sperrung Barkauer Kreuz: KVG fährt Umleitungen +++

Die B404 wird vom Barkauer Kreuz bis Hofteichstraße für den Verkehr voll gesperrt. Es sind die Buslinien 41, 42 und der Nachtbus 703 sowie das Anruflinientaxi 41 betroffen. Die KVG hat Shuttleverkehr für die Linie 41/42 ab heute (20 Uhr) bis Montag, 14. November (5 Uhr) eingerichtet.

Der Fahrtweg ist wie folgt: abfahrend von der Haltestelle „Edisonstraße“ - rechts in die Edisonstraße – gleich wieder rechts Liebigstraße – links Braunstraße – rechts Barkauer Straße – rechts Poppenbrügger Weg – rechts Reesenberg  – links Fettberg – links Kuhlacker – links Poppenbrügger Weg – Lindenhain geradeaus Kieler Weg – links Bormkamp – rechts Grot Steenbusch zur Haltestelle „Grot Steenbusch“ weiter wie Linie 42 zur Endstation „Meimersdorf, Am Reben“.

Abfahrend von der Haltestelle „Meimersdorf, Am Reben“ – wie Linie 42 über Kronsburg bis zur Haltestelle „Reesenberg“ im Poppenbrügger Weg – Lindenhain links in die Barkauer Straße – links Braunstraße – rechts Liebigstraße – links Wellseedamm – rechts Bunsenstraße zur Haltestelle „Edisonstraße“ – Dort ist Endstation.

An der Haltestelle „Edisonstraße“ ist ein Anschluss an die Linie 42 in Richtung Innenstadt.

+++ 8.35 Uhr: Vorsicht Blitzer +++

An der B502 bei Lutterbek in Richtung Schönberg soll eine Radarfalle stehen. Dort sind max. 70 km/h erlaubt.

+++ 8.28 Uhr: Achtung auf der A23 +++

In Richtung Heide hat es zwischen Schenefeld und Hanerau-Hademarschen einen Unfall gegeben. Die Unfallstelle ist noch nicht gesichert. Fahren Sie dort vorsichtig.

+++ 8.22 Uhr: Flughafen Hamburg erhält Zusatznamen Helmut Schmidt +++

Exakt ein Jahr nach dem Tod von Altkanzler Helmut Schmidt erhält der Hamburger Flughafen heute (14.30 Uhr) offiziell zusätzlich den Namen des Ehrenbürgers der Hansestadt. In den vergangenen Wochen wurden bereits „Helmut Schmidt“-Schriftzüge an der Außenwand auf dem Rollfeld und innerhalb der Terminals installiert. Zudem begrüßt nun ein lächelnder Altkanzler in Prinz-Heinrich-Mütze und schwarzem Mantel auf einem überdimensionalen Schild die Besucher auf der Zufahrtsstraße mit den Worten „Welcome to Hamburg Airport Helmut Schmidt“.

Zu dem Festakt am Nachmittag werden auch Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) und Schmidts Tochter Susanne Schmidt-Kennedy erwartet, die im Flughafengebäude auch eine Ausstellung über das Lebenswerk von Helmut und Loki Schmidt eröffnen sollen. Schmidt war am 10. November 2015 im Alter von 96 Jahren gestorben. Der Sozialdemokrat wohnte bis zu seinem Tod unweit des Flughafens im Stadtteil Langenhorn. Sein früheres Wohnhaus im Neubergerweg 80 soll der Öffentlichkeit in Zukunft eingeschränkt zugänglich gemacht werden.

Ein Schild mit der Aufschrift "Welcome to Hamburg Airport Helmut Schmidt" steht an einer Zufahrtsstraße des Flughafens.

Quelle: Daniel Reinhardt/dpa

+++ 8.10 Uhr: Schlachten von Enten und Gänsen begonnen - Angst vor Vogelgrippe +++

Die Halter von Enten und Gänsen wollen im Spätherbst die Früchte ihrer Arbeit ernten und dralles Geflügel für die Weihnachtszeit verkaufen. Die Schlachtsaison hat gerade begonnen. Jetzt geht in der Geflügelbranche die Angst vor der Vogelgrippe um, wie die Geschäftsführerin des Geflügelwirtschaftsverbandes Mecklenburg-Vorpommern, Silvia Ey, bestätigte. In Schleswig-Holstein und in der Nähe von Stettin (Szczecin) unweit der deutsch-polnischen Grenze wurden bereits Hunderte toter Wildvögel, vor allem Reiherenten, eingesammelt.

Agrarminister Till Backhaus (SPD) hatte angekündigt, er werde die Stallpflicht für Geflügel anordnen, wenn das hochgefährliche Virus H5N8 bei einem Vogel im Land nachgewiesen wird. Besonders hart würde dies die Betriebe treffen, die Enten und Gänse nur im Freiland halten und gar keine Stallungen für die Tiere besitzen. In diesen Fällen können dem Landwirtschaftsministerium zufolge bei den zuständigen Veterinärämtern Ausnahmegenehmigungen beantragt werden.

Die Tierhalter sind zudem bei der Freilandhaltung verpflichtet, Enten und Gänse vierteljährlich virologisch auf hoch ansteckende Geflügelpest-Viren untersuchen zu lassen. Alternativ dürfen Enten und Gänse auch zusammen mit Hühnern oder Puten gehalten werden, die sensibler auf Geflügelpest-Viren reagieren und somit frühzeitig eine Seuche im Bestand anzeigen. Jedes tote Tier muss dann am Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei untersucht werden.

+++ 8 Uhr: Udo-Lindenberg-Musical „Hinterm Horizont“ startet in Hamburg +++

Udo Lindenberg (70) feiert mit seinem Musical „Hinterm Horizont“ am heute (20 Uhr) in Hamburg Premiere. Im Operettenhaus an der Reeperbahn werden dazu nicht nur der Panikrocker und prominente Gäste erwartet, sondern auch Freunde des Musikers vom Kiez. Sein Hit „Reeperbahn“ gehört zu den neuen Höhepunkten in dem Stück, das 2011 in Berlin Uraufführung hatte. Hamburg ist schon seit langem Lindenbergs Wahlheimat. Wie bei der Berliner Inszenierung führt St.-Pauli-Theater-Intendant Ulrich Waller Regie. Mehr Hamburg-Bezug soll es in der Geschichte um das „Mädchen aus Ostberlin“ geben, drei Songs - zwei vom aktuellen Album sowie „Reeperbahn“ - wurden neu eingebaut, insgesamt sind es 29.

Der Udo-Lindenberg-Darsteller Alex Melcher (M) singt und tanzt im Hamburger Operettenhaus in Hamburg während einer Probe des Musicals "Hinterm Horizont".

Quelle: Tine Acke/dpa

+++ 7.45 Uhr: Biologen prüfen Wiederansiedlung der Europäischen Auster in Nordsee +++

Die Europäische Auster ist in der Deutschen Nordsee seit über 80 Jahren nahezu ausgestorben. Das könnte sich in Zukunft vielleicht ändern. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und das Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Bremerhaven haben im vergangenen April ein Projekt gestartet, mit dem die Wiederansiedlung der Muschelart (Ostrea edulis) erforscht werden soll. Vor allem die Austern von der nordfriesischen Küste galten einst als Delikatesse. Die intensive Fischereiwirtschaft führte ab 1850 zu einem Verschwinden der Austernbänke. Abnehmender Lebensraum, kalte Winter und Krankheiten verhinderten eine Erholung der Bestände.

Bei der möglichen Wiederansiedlung geht es allerdings nicht um die Fischerei, sondern um die Bedeutung der Muschel für den Meeresnaturschutz. Austernbänke seien Kinderstube für viele Fischarten. Die Muscheln filterten zudem das Wasser und könnten lokal zur Verringerung giftiger Algenblüten betragen, erklärte das Bundesamt. Das Konzept zur Wiederansiedlung wollen Amtsleiterin Beate Jessel und die Vize-Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts heute in Hamburg vorstellen.

Vor allem die Austern von der nordfriesischen Küste galten einst als Delikatesse.

Quelle: Angelika Warmuth/dpa

+++ 7.32 Uhr: Bericht: Zahl minderjähriger Rekruten steigt auf Rekordwert seit 2011 +++

Die Zahl minderjähriger Soldaten in der Bundeswehr ist nach einem Medienbericht auf ihren höchsten Wert seit Aussetzen der Wehrpflicht 2011 gestiegen. Zum Stichtag 1. November seien 1576 Rekruten jünger als 18 Jahre gewesen, heißt es in der Antwort des Verteidigungsministeriums auf eine Anfrage der Linke-Fraktion. Danach ist die Zahl der Minderjährigen seit 2011 von 689 auf 1576 pro Jahr gestiegen - das sind bereits mehr als sieben Prozent eines Jahrganges. Insgesamt hatten im vergangenen Jahr 21092 Rekruten ihren Dienst angetreten; eine Gesamtzahl für 2016 gibt es noch nicht.

Mit Einverständnis ihrer Eltern können Jugendliche bereits mit 17 Jahren die Ausbildung bei der Bundeswehr antreten. Der Gebrauch von Waffen ist dabei zunächst streng auf Ausbildungszwecke beschränkt. Wachdienste und Auslandseinsätze dürfen die Soldaten erst mit Vollendung des 18. Lebensjahres leisten. Für die Linke ist die Rekrutierung von Minderjährigen dennoch „ein Skandal“, wie Norbert Müller, kinder- und jugendpolitischer Sprecher der Linksfraktion im Bundestag, sagte. „Militärische Interessen dürfen nicht länger Vorrang vor den Schutzrechten von Kindern und Jugendlichen haben“, sagte Müller.

+++ 7.22 Uhr: Herzlichen Glückwunsch! +++

Ennio Morricone feiert heute seinen 88. Geburtstag. Er ist ein italienischer Komponist, der die Soundtracks zu über 500 Filmen schrieb, vor allem für seine einprägsame Filmmusik zum Italowestern „Spiel mir das Lied vom Tod“ (1968) bekannt ist und für seine musikalische Vertonung des Westernthrillers „The Hateful Eight“ (2015) mit einem Oscar geehrt wurde. Geboren wurde er am 10. November 1928 in Trastevere, Rom in Italien.

+++ 7.10 Uhr: Prozess um Zugunglück von Bad Aibling - Fahrdienstleiter vor Gericht +++

Fast genau neun Monate nach dem verheerenden Zugunglück von Bad Aibling mit zwölf Toten muss sich der Fahrdienstleiter ab heute an vor Gericht verantworten. Dem 40-Jährigen wird fahrlässige Tötung und fahrlässige Körperverletzung vorgeworfen. Der Bahnmitarbeiter soll Signale falsch gestellt haben. Deswegen seien zwei Nahverkehrszüge frontal zusammengestoßen. Zudem wirft die Staatsanwaltschaft ihm vor, bis kurz vor dem Unglück verbotenerweise auf seinem Smartphone gespielt zu haben. Für den Prozess vor dem Landgericht Traunstein sind sieben Verhandlungstage vorgesehen. Das Urteil soll am 5. Dezember verkündet werden. Die Höchststrafe bei fahrlässiger Tötung beträgt fünf Jahre. Bei dem Bahnunglück in Oberbayern - eines der schwersten in der deutschen Nachkriegsgeschichte - wurden neben den zwölf Toten fast 90 Insassen der beiden Bahnen teils schwer verletzt.

+++ 7.02 Uhr: Urteil zur Elbquerung der A20 in Niedersachsen erwartet +++

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig will heute das Urteil zur Elbquerung der A20 auf niedersächsischer Seite verkünden. Gegen die Planungen haben der BUND und ein Windparkbetreiber geklagt. Sie wollen die Aufhebung des Planfeststellungsbeschlusses für den Bau des Autobahnabschnitts vom niedersächsischen Drochtersen bis zur Landesgrenze von Schleswig-Holstein erreichen. Das Projekt sei nicht finanzierbar, die Tunnelsicherheit nicht ausreichend. Zudem gebe es zahlreiche Verstöße gegen Naturschutzbelange. Im April hatte das Bundesverwaltungsgericht schon über die Elbquerung der A20 auf schleswig-holsteinischer Seite geurteilt. Die Richter hatten die Planungen für rechtswidrig erklärt, gingen allerdings davon aus, dass bei der Tunnelsicherheit nachgebessert werden könne.

+++ 6.53 Uhr: Guten Morgen! +++

Mit -1 Grad ist es jetzt recht kalt draußen. Wärmer wird es im Tagesverlauf auch nicht. Aber die Sonne soll mehrere Stunden scheinen.

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