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Live-News am Morgen, 12.10.2016

Hunderte Rocker bei Hells Angels-Beisetzung erwartet Live-News am Morgen, 12.10.2016

Aktuelle Nachrichten, Fundstücke aus dem Netz, Wetter und Verkehr: Wir halten Sie mit unseren Live-News aus Schleswig-Holstein und der Welt auf dem Laufenden. So verpassen Sie nichts, was am 12.10.2016 wichtig ist.

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Live-News

Quelle: Ulf Dahl

Kiel. Sie haben ein schönes Foto gemacht, stehen im Stau, sind an einem Verkehrsunfall vorbeigefahren oder haben einen Blitzer gesehen? Dann kontaktieren Sie uns per Mail an live-news@kieler-nachrichten.de Wir stellen Ihre Nachricht in unseren Morgen-Liveticker, den heute Günter Schellhase macht.

+++ 10 Uhr: Tschüss +++

Wir beenden an dieser Stelle die Live-News und sind am Donnerstag wieder für Sie da.

+++ 9.59 Uhr: Achtung Blitzer in  Kiel +++

An der Kaistraße soll stadteinwärts an der Ecke Raiffeisenstraße ein Blitzer stehen. Dort sind max. 30 km/h erlaubt.

+++ 9.56 Uhr: Studie: Pflegekosten übersteigen oft Einkommen von Senioren +++

In weiten Teilen Deutschlands kostet ein Heimplatz mehr als Senioren sich leisten können. Einer heute vorgestellten Studie der Bertelsmann-Stiftung zufolge übersteigt der fällige Eigenanteil für den Heimplatz in fast der Hälfte aller Städte und Kreise (44 Prozent) das durchschnittliche Haushaltsbudget der über 80-Jährigen - bei großen regionalen Unterschieden. Rechnerisch reicht die Finanzkraft der Hochbetagten vor allem in Nordrhein-Westfalen, dem Saarland, Rheinland-Pfalz und Teilen von Baden-Württemberg und Bayern nur für eine Versorgung im Heim von maximal zehn Monaten im Jahr. Dort springen häufig Angehörige oder der Staat über zusätzliche Sozialleistungen ein. Mehr als ausreichend sind die Finanzmittel für die Pflege dagegen im Schnitt in Schleswig-Holstein, den ostdeutschen Flächenländern und weiten Teilen Niedersachsens. Hinter dem Gefälle stecken den Experten zufolge große Lohnunterschiede für Pflegekräfte.

+++ 9.45 Uhr: 30 neue Planer für den Straßenbau +++

Reinhard Meyer will das Personal im Straßenbau kräftig aufstocken. Der Verkehrsminister will nach Medienberichten 30 neue Planer einstellen und erhält dafür fünf Millionen Euro mehr. Damit möchte der Minister den Planungsstau im Norden auflösen. Die FDP hatte das Thema Verkehrspolitik für die Aktuelle Stunde heute im Landtag beantragt. Hintergrund ist, dass Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) in der vergangenen Woche den Planungsstau einiger Bundesländer - unter anderem Schleswig-Holstein - bei Verkehrsprojekten kritisiert hatte.

+++ 9.36 Uhr: Erinnerungen an John Denver +++

Henry John Deutschendorf, wie er mit richtigem Namen hieß, war ein US-amerikanischer Country-Musiker (u. a. „Take Me Home, Country Roads“ 1971, „Sunshine on My Shoulders“ 1973, „Thank God I'm a Country Boy“ 1975). Er wurde am 31. Dezember 1943 in Roswell, New Mexico in den USA geboren und starb am 12. Oktober 1997 mit 53 Jahren in Monterey Bay, Kalifornien. Dieses Jahr wäre er 73 Jahre alt geworden.

+++ 9.32 Uhr: Lagerhalle abgebrannt und eingestürzt +++

Eine Lagerhalle ist in der vergangenen Nacht in Wrohm (Kreis Dithmarschen) abgebrannt. Nach Angaben eines Feuerwehrsprechers waren drei Wehren vor Ort. Sie konnten die Halle jedoch nicht mehr retten. Das Gebäude stürzte bei den Löscharbeiten ein. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist unklar.

+++ 9.20 Uhr: Hunderte aus dem In- und Ausland bei Hells Angels-Beisetzung erwartet +++

Mehrere hundert Menschen aus dem In- und Ausland werden um 14 Uhr zur Beerdigung des getöteten Präsidenten der Hells Angels Gießen erwartet. Aygün Mucuk soll auf dem muslimischen Grabfeld eines Friedhofs in Gießen bestattet werden. Die Polizei will mit mehreren hundert Einsatzkräften vor Ort sein, rechnet aber mit einem friedlichen Verlauf. Da voraussichtlich viele Hells Angels in Gruppen mit Autos und Motorrädern kommen, wird mit Verkehrsbehinderungen gerechnet.

Der 45-jährige Hells-Angels-Boss war am vergangenen Freitag auf dem Gelände des Clubheims der Rocker in Wettenberg bei Gießen von mindestens 16 Kugeln getroffen worden. Die Polizei sucht weiter nach dem oder den Tätern. Ermittelt wird nach Darstellung der Staatsanwaltschaft sowohl innerhalb als auch außerhalb der Rocker-Szene. Vor allem wegen Rauschgiftdelikten und kriminellen Aktivitäten im Türsteher- und Rotlichtmilieu stehen die Hells Angels immer wieder im Focus der Ermittler. Sie gelten als Teil der Organisierten Kriminalität. Mehrere Ortsgruppen der „Höllenengel“ wurden verboten, etwa Ende September 2011 die beiden „Charter“ „Westend“ und „Frankfurt“ in der Metropole am Main.

Mehrere hundert Rocker werden heute zur Beerdigung des getöteten Präsidenten der Hells Angels Gießen erwartet.

Quelle: Ronald Wittek/dpa

+++ 9.01 Uhr: Das bringt der Tag +++

Kabinett bringt Mini-Steuersenkung auf den Weg: Die Bundesregierung bringt die für 2017 und 2018 geplanten Steuersenkungen auf den Weg. Das Kabinett will eine Anhebung des Grundfreibetrags und Kinderfreibetrags beschließen sowie mehr Kindergeld und einen höheren Kinderzuschlag. Zugleich soll der Steuertarif angepasst werden, um die Mehrbelastung aus dem Zusammenspiel von Inflation, Gehaltserhöhung und progressiver Besteuerung auszugleichen. Damit wird der Effekt der sogenannten kalten Progression eingedämmt.

Bundesverfassungsgericht verhandelt über Eilanträge gegen Ceta: Die Gegner des Freihandelsabkommens Ceta versuchen vor dem Bundesverfassungsgericht, ein vorläufiges Inkrafttreten zu verhindern. Verhandelt wird über mehrere Eilanträge gegen das kurz vor der Unterzeichnung stehende Abkommen der EU mit Kanada. Die Kläger wollen erreichen, dass das Gericht die Bundesregierung per einstweiliger Anordnung dazu verpflichtet, bei den entscheidenden Abstimmungen im EU-Ministerrat am 18. Oktober mit Nein zu stimmen. Das Urteil soll am Donnerstag verkündet werden.

Anti-IS-Einsatz der Bundeswehr in der Türkei wird ausgeweitet: Die Bundeswehreinsatz in der Türkei wird früher als geplant verlängert und sogar erweitert. Das Kabinett will einen neuen Mandatstext für die Beteiligung am Kampf gegen die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) beschließen, der zusätzlich den Einsatz deutscher Soldaten in „Awacs“-Aufklärungsflugzeugen der Nato vorsieht. Der Bundestag kann dann schon im November statt wie ursprünglich geplant im Dezember über den Einsatz abstimmen.

Regensburger Bischof informiert über Missbrauchsfälle bei Domspatzen: Der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer informiert über den Stand der Aufarbeitung der Missbrauchsfälle bei den Domspatzen. Voderholzer ist Mitglied eines Beratergremiums, das sich damit auseinandersetzt, wie mit den Vorkommnissen umgegangen werden soll. Nach derzeitigem Stand wurden an der Schule und dem Internat des berühmten Chores zwischen 1953 und 1992 mehr als 230 Kinder von Lehrern und Priestern misshandelt, mindestens 60 Kinder wurden Opfer sexueller Gewalt. Fachleute gehen davon aus, dass die Dunkelziffer deutlich höher liegt.

Mordprozess um Teufelsaustreibung in Frankfurt geht weiter: Der Mordprozess um die tödliche Teufelsaustreibung in einem Frankfurter Hotel wird heute fortgesetzt. Am frühen Nachmittag ist vor der Jugendstrafkammer des hessischen Landgerichts Frankfurt eine Rechtsanwältin als Zeugin geladen. Insgesamt sollen in dem Verfahren, das bis Mitte Januar terminiert ist, 16 Zeugen aussagen. Im Verhandlungssaal verfolgen zudem vier Sachverständige die Verhandlung gegen die fünf Angeklagten.

+++ 8.49 Uhr: Kriegswaffen gehortet - Urteil gegen zwei Männer erwartet +++

Vor dem Flensburger Landgericht wird heute das Urteil gegen zwei Männer wegen Verstößen gegen das Kriegswaffenrecht erwartet. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen vor, in einer Autowerkstatt unter anderem eine Kalaschnikow, zwei Maschinenpistolen sowie eine Pumpgun versteckt zu haben. Anzeichen für organisierte Kriminalität oder einen terroristischen Hintergrund gibt es bei den zwei 1967 und 1977 geborenen Angeklagten aber nicht. Die Polizei hatte die Werkstatt im Raum Flensburg nach einem anonymen Tipp durchsucht.

+++ 8.36 Uhr: Achtung Blitzer +++

Auf der B206 in Bad Segeberg soll in Richtung Lübeck in Höhe der Feuerwehr eine Radarfalle stehen. Dort sind max. 50 km/h erlaubt.

+++ 8.16 Uhr: Bryan Cranston schuf „Walter White“ im Traum +++

Schauspieler Bryan Cranston (60) war von seiner Paraderolle Walter White aus der TV-Serie „Breaking Bad“ vom ersten Augenblick an begeistert. „Das Drehbuch ließ mich von dieser Figur träumen, diesem Walter White. Ich wachte mitten in der Nacht auf und hatte ihn vor Augen“, schreibt Cranston in seiner Biografie „A Life in Parts“. „Ich wusste, was er alles mit sich herumtrug. Wie belastet er war.“ Von der Kleidung bis zum Körpergewicht habe er alles schon vor dem ersten Treffen mit Drehbuchautor Vince Gilligan im Kopf gehabt, schreibt Cranston. Der krebskranke Chemielehrer Walter White beginnt in der Serie „Breaking Bad“, Chrystal Meth herzustellen, um seiner Familie genügend Geld hinterlassen zu können. Doch er wandelt sich im Laufe der fünf Staffeln vom spießigen High-School-Lehrer zum Drogen-Baron. Cranston gewann für die Rolle zahlreiche Preise, darunter einen Golden Globe und vier Emmys als bester Hauptdarsteller.

Schauspieler Bryan Cranston (60) war von seiner Paraderolle Walter White aus der TV-Serie „Breaking Bad“ vom ersten Augenblick an begeistert.

Quelle: Nina Prommer/dpa

+++ 8.08 Uhr: 19-Jährige bei Verkehrsunfall in Hamburg getötet +++

In Hamburg-Eilbek ist am Dienstag eine 19-jährige Radfahrerin bei einem Verkehrsunfall getötet worden. Die Frau habe eine Straße überquert, als ein Lkw-Fahrer abbog und sie erfasste, teilte die Polizei mit. Die 19-Jährige starb noch an der Unfallstelle. Der Lkw-Fahrer wurde in ein Krankenhaus gebracht.

+++ 7.59 Uhr: Mann bei Wildunfall lebensgefährlich verletzt +++

Ein Autofahrer ist bei einem Wildunfall auf der B404 nahe Schwarzenbek (Kreis Herzogtum Lauenburg) lebensgefährlich verletzt worden. Der 29-Jährige erfasste am Dienstagabend mit seinem Wagen ein Wildschwein, geriet ins Schleudern und kam im Straßengraben zum Stehen, wie ein Sprecher der Polizei sagte. Der Mann musste am Unfallort reanimiert werden und schwebte auch im Krankenhaus zunächst in Lebensgefahr.

+++ 7.50 Uhr: Langer Stau auf der A7 +++

Nach einem Unfall in Richtung Hamburg zwischen Henstedt-Ulzburg und Quickborn (21) staut sich der Verkehr mittlerweile auf 14 Kilometern bis Schnelsen. Planen Sie viel Zeit ein.

+++ 7.45 Uhr: Wir erinnern an Luciano Pavarotti +++

Luciano Pavarotti wäre in diesem Jahr 81 Jahre alt geworden. Er war ein international bekannter italienischer Tenor, der u. a. als Mitglied der „Drei Tenöre“ in Klassik und Pop erfolgreich war. Geboren wurde er am 12. Oktober 1935 in Modena in Italien und verstarb mit 71 Jahren am 6. September 2007 ebenda.

Hier: Nessun Dorma

+++ 7.29 Uhr: Aktuelle Verkehrsmeldung für die A7 +++

In Richtung Flensburg hat sich in der Ausfahrt Schleswig ein Fahrzeug quergestellt. Es gibt bereits einen langen Rückstau. Fahren Sie dort besonders vorsichtig.

+++ 7.26 Uhr: Ein Jahr nautische Zentrale für Kreuzfahrtschiffe in Hamburg +++

Vor einem Jahr hat die Costa-Reedereigruppe ihre nautische Zentrale für Kreuzfahrtschiffe in Hamburg in Betrieb genommen. Heute (11.45 Uhr) will sie Bilanz ziehen. Die eingesetzten Technologien und Kommunikationsstrukturen ermöglichten es, die 26 Schiffe der Costa-Gruppe in Echtzeit zu unterstützen und effizient zu betreiben, heißt es in der Einladung. Zu der Gruppe gehören die Kreuzfahrtreedereien Costa Crociere (Genua), Costa Asien (Schanghai) und Aida (Rostock), deren Mutterkonzern wiederum der US-Kreuzfahrtriese Carnival ist.

Die Einrichtung des Fleet Operations Center (FOC) in der Hansestadt war eine indirekte Konsequenz aus dem Schiffsunglück der „Costa Concordia“ Anfang 2012. Das Kreuzfahrtschiff war mit mehr als 4200 Menschen an Bord vor der italienischen Mittelmeer-Insel Giglio auf einen Felsen gefahren und havariert. 32 Menschen starben, unter ihnen zwölf Deutsche. Im FOC werden die Schiffsbewegungen rund um die Uhr überwacht - im Mittelmeer ebenso wie auf dem Atlantik oder in Fernost. Auf Multimedia-Wänden werden Routen und Liegeplätze der Schiffe aufgerufen, Wetterkarten dazugestellt sowie Geschwindigkeiten und Treibstoff-Verbrauch analysiert.

+++ 7.10 Uhr: Achtung auf der A7 +++

Neun Kilometer Stau gibt es derzeit auf der A7 in Richtung Hamburg zwischen Quickborn und Schnelsen. Dort ist ein Fahrzeug liegen geblieben.

+++ 7.04 Uhr: BGH verhandelt in Leipzig über Freisprüche von Landesbank-Managern +++

Ein Millionenschaden bei Geschäften der HSH Nordbank beschäftigt heute (10.00 Uhr) den Bundesgerichtshof (BGH) in Leipzig. Der 5. Strafsenat muss entscheiden, ob die Freisprüche für sechs hochrangige Manager der Bank gerechtfertigt sind. Die Staatsanwaltschaft hatte den Bankern um die früheren Vorstandschef Hans Berger und Dirk Jens Nonnenmacher Untreue vorgeworfen. Zwei waren zudem wegen Bilanzfälschung angeklagt. Das Landgericht Hamburg hatte das komplizierte Geschäft aus dem Jahr 2007, das die Bilanz optisch entlasten sollte, zwar als sinnlos bezeichnet. Allerdings seien die Pflichtverstöße nicht gravierend genug für eine Verurteilung (Az.: 608 KLs 12/11), begründete das Gericht damals die Freisprüche. Gegen diese Entscheidung legte die Staatsanwaltschaft Revision ein. Nun muss der BGH entscheiden.

+++ 6.55 Uhr: Guten Morgen +++

Es macht keinen Sinn, über das Wetter zu lamentieren - es ist Herbst... Also: Es nieselt bei Temperaturen um die zehn Grad. Und so wird es der Prognose nach den ganzen Tag bleiben. Guten Start in den Mittwoch...

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