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Live-News am Morgen, 14.09.2016

Razzien: Studt heute im Ausschuss Live-News am Morgen, 14.09.2016

Aktuelle Nachrichten, Fundstücke aus dem Netz, Wetter und Verkehr: Wir halten Sie mit unseren Live-News aus Schleswig-Holstein und der Welt auf dem Laufenden. So verpassen Sie nichts, was am 14.09.2016 wichtig ist.

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Live-News

Quelle: Ulf Dahl

Kiel. Sie haben ein schönes Foto gemacht, stehen im Stau, sind an einem Verkehrsunfall vorbeigefahren oder haben einen Blitzer gesehen? Dann kontaktieren Sie uns per Mail an live-news@kieler-nachrichten.de Wir stellen Ihre Nachricht in unseren Morgen-Liveticker, den heute Günter Schellhase macht.

+++ 10.01 Uhr: Auf Wiedersehen +++

An dieser Stelle beenden wir die Live-News und sind Donnerstag wieder für sie da.

+++ 9.40 Uhr: Zwei Kinder missbraucht - 31-Jähriger muss dauerhaft in Psychiatrie +++

Acht Monate nach dem schweren sexuellen Missbrauch von zwei kleinen Mädchen in Kiel hat das Landgericht eine dauerhafte Unterbringung des Täters in der Psychiatrie angeordnet. Der 31-jährige Beschuldigte sei psychisch krank und eine Gefahr für die Allgemeinheit, urteilte das Kieler Landgericht am Mittwoch.

Der Mann hatte Anfang Januar ein fünfjähriges Mädchen auf der Toilette eines Kindergartens in Kiel-Gaarden schwer missbraucht, in dem auch seine beiden Söhne betreut wurden. Drei Wochen später verging er sich schwer an einer Siebenjährigen, die er mit dem Versprechen auf eine Barbie-Puppe in seine Wohnung lockte. Sie führte die Polizei später zum Tatort und identifizierte den Mann.

Das Unrecht seiner Taten konnte der Mann laut Gutachten wegen einer krankhaften seelischen Störung nicht einsehen. "Aufgrund einer paranoiden Schizophrenie ist er für die Taten nicht verantwortlich", sagte der Vorsitzende Richter. Statt eines Strafverfahrens fand daher ein sogenanntes Sicherungsverfahren statt.

Die Anklagebehörde war im Zusammenhang mit dem Verfahren massiv in die Kritik geraten. Sie hatte nach der ersten Vergewaltigung und der vorläufigen Festnahme des Mannes keinen Grund für einen Haftbefehl gesehen. Der Beschuldigte hatte die Tat bestritten. Der Prozess fand mit Rücksicht auf die Persönlichkeitsrechte von Täter und Opfern weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

+++ 9.29 Uhr: Ein mutmaßlicher IS-Terrorist in U-Haft - weitere vor Haftrichter +++

Einer der drei am Dienstagmorgen wegen Terrorverdachts festgenommenen Syrer ist in Untersuchungshaft. Der Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs (BGH) hat die U-Haft des 26-Jährigen nach der Anhörung in Karlsruhe angeordnet, teilte die Bundesanwaltschaft am Mittwoch in Karlsruhe mit. Der Mann habe keine Angaben gemacht. Zwei weitere mutmaßliche IS-Terroristen im Alter von 17 und 18 Jahren wurden am Mittwochmorgen zur Anhörung zum BGH gebracht. Bei ihnen muss der BGH-Ermittlungsrichter noch entscheiden, ob die Haftbefehle aufrechterhalten bleiben. Ist dies der Fall, kommen die Verdächtigen ebenfalls in Untersuchungshaft.

Die Bundesanwaltschaft wirft den drei Männern vor, im Auftrag der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) nach Deutschland gekommen zu sein, "um entweder einen bereits erhaltenen Auftrag auszuführen oder sich für weitere Instruktionen bereitzuhalten". Konkrete Aufträge gab es wohl nicht. Die drei haben nach Angaben von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) einen Bezug zu den Attentaten in Paris im November 2015.

Die Terrorverdächtigen werden beim Ermittlungsrichter am BGH vorgeführt.

Quelle: Uwe Anspach/dpa

+++ 9.20 Uhr: Autos der Bundespolizei in Kiel demoliert +++

Zwei Dienstfahrzeuge der Bundespolizei sind in der Nacht am Kieler Hauptbahnhof beschädigt worden. Wie ein Sprecher sagte, seien sie besprüht worden. Die Beamten ermitteln gegen eine Gruppe von Jugendlichen, die wegen ähnlicher Delikte in der Vergangenheit mehrfach aufgefallen sind.

+++ 9.13 Uhr: Das bringt der Tag +++

Bundesregierung beschließt Beteiligung an Flüchtlingskosten: Die Bundesregierung stellt die Weichen für die Beteiligung des Bundes an den Kosten für die Integration von Flüchtlingen. Der Bund hatte den Ländern nach monatelangem Streit Anfang Juli zugesagt, in den Jahren 2016 bis 2018 insgesamt sieben Milliarden Euro zusätzlich zu zahlen.

Merkel berät mit Firmen über bessere Integration von Flüchtlingen: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) spricht mit Unternehmensvertretern darüber, wie sich die Eingliederung von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt verbessern lässt. Die Bundesregierung setzt bei der Integration von Asylbewerbern in den Arbeitsmarkt auf ein stärkeres Engagement der Wirtschaft.

Deutsche Bahn präsentiert ICE der vierten Generation: Rund drei Monate nach dem 25. Geburtstag des ICE stellt die Deutsche Bahn die vierte Generation des Hochgeschwindigkeitszugs vor. Zur Premiere des neuen Modells im Berliner Hauptbahnhof wird Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) erwartet.

Sicherheitskonzept für Oktoberfest wird vorgestellt: Die Münchner Polizei und das Kreisverwaltungsreferat stellen gemeinsam ihr Sicherheits- und Verkehrskonzept für das Oktoberfest vor.

Oldenburger Filmfest erwartet Nicolas Cage: Zum Beginn des 23. Internationalen Filmfests Oldenburg wird Oscar-Preisträger Nicolas Cage in der norddeutschen Stadt erwartet. Der Hollywood-Star wird am Freitagvormittag mit einem Stern auf dem "Walk of Fame" des Filmfests geehrt.

Gladbach-Spiel gegen ManCity wird nach Unwetter-Absage nachgeholt: Zweiter Anlauf für die Champions-League-Partie zwischen Manchester City und Borussia Mönchengladbach: Nachdem die Begegnung am Dienstagabend kurzfristig wegen eines Unwetters abgesagt wurde, treffen die Gladbacher heute um 20.45 Uhr auf die Mannschaft des ehemaligen Bayern-Trainers Pep Guardiola.

BVB kehrt in die Champions League zurück - Debüt für Tuchel: Borussia Dortmund kehrt nach einjähriger Abstinenz in die Champions League zurück. Im ersten Spiel der Gruppe F (20.45 Uhr/ZDF und Sky) tritt der Fußball-Bundesligist bei Legia Warschau an.

Bayer startet zuversichtlich gegen Moskau in die Champions-League: Bayer Leverkusen trifft zum Champions- League-Auftakt auf ZSKA Moskau. Für die Werkself beginnt mit der Partie (20.45 Uhr) in der BayArena die elfte Saison in der "Königsklasse".

+++ 9.05 Uhr: Studt weist Kritik aus Bayern zur Flüchtlingspolitik zurück +++

Schleswig-Holsteins Innenminister Stefan Studt (SPD) hat die Kritik seines bayerischen Kollegen Joachim Herrmann (CSU) an der deutschen Flüchtlingspolitik zurückgewiesen. Der Vorwurf des Kontrollverlusts bei der Flüchtlingsaufnahme greife gerade im Fall der am Vortag im Norden festgenommenen Terrorverdächtigen nicht, sagte Studt. "Sie haben sich überall registrieren lassen, deswegen konnten wir die Reiseroute der drei Männer auch so gut nachvollziehen." Am Dienstag waren in Schleswig-Holstein drei Männer mit syrischen Pässen im Alter von 17, 18 und 26 Jahren in Flüchtlingsunterkünften festgenommen worden. Die Bundesanwaltschaft ermittelt gegen sie wegen Terrorverdachts.

+++ 8.58 Uhr: Ältester Mann der Welt wird 113 +++

Er überlebte den Holocaust und ist seit Anfang des Jahres der älteste Mann der Welt: Israel Kristal aus Haifa wird am Donnerstag 113 Jahre alt. "Wir werden mit vielen Mitgliedern der Familie feiern - mehr oder weniger 100", sagte seine Tochter Schulamit Kristal Kuperstoch.

Aus diesem Anlass will die Familie seine Bar Mizwa mit ihm nachfeiern. Das jüdische Fest der Religionsmündigkeit ist mit der katholischen Firmung oder der evangelischen Konfirmation vergleichbar. Jungen sind dabei 13 Jahre alt. "Dieser Tag ist für jüdische Menschen sehr wichtig", sagt seine Tochter. Aber: "Als mein Vater 13 Jahre alt war, war der Erste Weltkrieg, sein Vater war in der russischen Armee, seine Mutter war drei Jahre vorher gestorben, niemand feierte diesen Moment."

Nun nehme ihn die Familie mit in die Synagoge. "Wir werden ihn segnen, wir werden mit ihm tanzen, wir werden glücklich sein", sagte Kristal Kuperstoch. Die Feier finde allerdings erst rund um seinen Geburtstag nach dem jüdischen Kalender statt, der am 25. September sei. Ihr Vater sei schwach, aber er beschwere sich nicht.

Kristal wurde am 15. September 1903 in dem Örtchen Zarnow in Polen geboren. 1944 wurde er nach Auschwitz deportiert. Kristal verlor während des Holocaust seine erste Frau und zwei Kinder. 1950 wanderte er nach Israel aus. Er hat zwei Kinder, mehrere Enkel und Urenkel. Im März erklärte ihn das "Guinness-Buch der Rekorde" zum ältesten Mann der Welt.

Israel Kristal wird 113 Jahre alt.

Quelle: Abir Sultan/dpa

+++ 8.48 Uhr: Achtung auf der A1 +++

Der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr meldet auf der A1 Lübeck in Richtung Fehmarn zwischen Neustadt i.H.-Mitte und Neustadt i.H.-Pelzerhaken Gegenstände auf der Fahrbahn. Fahren Sie dort vorsichtig.

+++ 8.33 Uhr: Ermittlungen gegen Stiftung von Donald Trump +++

Der US-Bundesstaat New York hat Ermittlungen gegen die Stiftung des Präsidentschaftskandidaten Donald Trump aufgenommen. Es bestehe der Verdacht, dass die "Donald J. Trump Foundation" gegen Gesetze zur Regulierung von Wohltätigkeitsorganisationen verstoßen habe, sagte der New Yorker Generalstaatsanwalt. Zuletzt war die Stiftung des Republikaners und Immobilienmilliardärs in die Kritik geraten, weil sie im Jahr 2013 25000 US-Dollar (rund 22300 Euro) für den Wahlkampf der Generalstaatsanwältin von Florida, Pam Bondi, gespendet hatte. Zu der Zeit hatte Bondi zu entscheiden, ob sich Florida an Ermittlungen anderer Bundesstaaten wegen Betrugs gegen die Trump-Universität anschließt. Sie entschied sich letztlich dagegen. Am Dienstag forderten alle 16 demokratischen Mitglieder des Rechtsausschusses im US-Repräsentantenhaus in einem Brief die Justizministerin Loretta Lynch auf, in dem Fall Ermittlungen wegen Bestechung aufzunehmen.

Die Zeitung "Washington Post" hatte zudem berichtet, Trump habe offenbar nicht annähernd soviel eigenes Geld an gemeinnützige Zwecke gespendet wie behauptet. Außerdem habe er persönliche Ausgaben aus dem Vermögen seiner Stiftung finanziert, darunter ein 1,8 Meter großes Gemälde seiner selbst für 20000 Dollar.

Gegen die Stiftung des Präsidentschaftskandidaten Donald Trump wird ermittelt.

Quelle: Mark Makela/AFP

+++ 8.22 Uhr: Krankenkasse: Jeder zweite Arztbesuch ist überflüssig +++

Patienten in Deutschland gehen nach Darstellung der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH) doppelt so häufig zum Arzt wie eigentlich nötig. "Wir haben nicht zu wenig Ärzte, sondern zu viele Arztkontakte", sagte KKH-Vorstandschef Ingo Kailuweit. "Die Hälfte dieser Arztbesuche ist überflüssig." Nicht Vermittlungs-, sondern Verteilungsprobleme seien der Grund für fehlende Facharzttermine. Kailuweit warf Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) vor, Strukturreformen zur Lösung solcher Probleme zu vernachlässigen. Dass es kaum Kritik an der Gesundheitspolitik der Regierung gebe, liege daran, dass der Arbeitgeberanteil am Kassenbeitrag festgeschrieben sei. Im laufenden und kommenden Jahr rechnet Kailuweit mit einer Kostensteigerung für die gesetzlichen Krankenkassen von 4,5 Milliarden Euro. "Das hätten die Arbeitgeber nie zugelassen, wenn sie die Hälfte davon hätten zahlen müssen", sagte der Krankenkassen-Chef.

+++ 8.10 Uhr: Offenbar kein Anschlag in Hamburg geplant +++

+++ 8.03 Uhr: Angeblicher Polizist tastet Mädchen ab +++

Ein zwölf Jahre altes Mädchen ist Donnerstag gegen 7.20 Uhr in Bad Schwartau beim Verlassen eines Busses von einem Mann angesprochen worden, der sich als Polizeibeamter ausgab. Wie ein Behördensprecher mitteilte, habe der Mann dem Mädchen gesagt, dass er es nach Drogen absuchen müsse und tastete das Mädchen von oben bis unten ab. Die Zwölfjährige trat den Mann und rannte weg. Sie beschreibt den Verdächtigen als etwa 35 Jahre alt. Er soll ein blaues Hemd mit Streifen, einen schwarze Hose und eine schwarze Jacke getragen haben. Besonders auffällig sei gewesen, dass der Mann an der Hosenseite einen Schlagstock getragen habe.

+++ 7.52 Uhr: 346000 arbeitssuchende Flüchtlinge in Deutschland +++

Die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt dauert nach Erkenntnissen von Forschern in der Regel länger als bei anderen Migranten. Frühere Untersuchungen haben gezeigt, dass rund die Hälfte der Flüchtlinge erst nach sechs Jahren einen Job gefunden hat. Erst nach 15 Jahren waren es 70 Prozent. "Es wird viel Geld kosten und lange dauern", sagte der Chef der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-Jürgen Weise, kürzlich.

Die Arbeitsmarktintegration hängt nach Erkenntnissen des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) vor allem von der Länge der Asylverfahren, der Sprachförderung, den Investitionen in Bildung und Ausbildung, der Arbeitsvermittlung und der Aufnahmebereitschaft der Wirtschaft ab. Ende August waren bei den deutschen Jobcentern und Arbeitsagenturen 153000 geflüchtete Männer und Frauen als arbeitslos registriert. Zusammen mit den etwa 193000 Menschen, die noch in Integrations- und beruflichen Eingliederungskursen stecken, betrug die Zahl der arbeitssuchenden Flüchtlinge 346000.

Nach Angaben der BA haben von Juni 2015 bis Mai 2016 mehr als 25000 Menschen aus den wichtigsten Asylzugangsländern eine Erwerbstätigkeit in Deutschland aufgenommen. Erst seit diesem Sommer erfasst die BA statistisch auch den Flüchtlingsstatus. Arbeitslose Geflüchtete sind demnach überwiegend jünger als 35 Jahre, und für etwa drei Fünftel von ihnen kommen Helfertätigkeiten infrage.

+++ 7.40 Uhr: Studt berichtet heute über Razzien +++

Nach den Anti-Terror-Razzien in Norddeutschland werden zwei der drei festgenommenen Verdächtigen am Mittwoch beim Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe vorgeführt. Ein BGH-Ermittlungsrichter muss nach Anhörung der Männer darüber entscheiden, ob ihre Haftbefehle aufrecht erhalten werden und sie in Untersuchungshaft kommen. Das dritte mutmaßliche Mitglied der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) war schon am Dienstag beim BGH gehört worden.

Die Männer im Alter von 17, 18 und 26 Jahren mit syrischen Pässen waren am Dienstagmorgen in Flüchtlingsunterkünften in Schleswig-Holstein festgenommen worden. Die Bundesanwaltschaft ermittelt gegen sie wegen Terrorverdachts. Nach Ansicht der Behörden waren sie im Auftrag des IS nach Deutschland gekommen, "um entweder einen bereits erhaltenen Auftrag auszuführen oder sich für weitere Instruktionen bereitzuhalten".

Das Thema beschäftigt heute auch den Landtag in Schleswig-Holstein. Innenminister Stefan Studt (SPD) will am Nachmittag (15.00 Uhr) im Innen- und Rechtsausschuss in Kiel über die Razzien und die aktuelle Bedrohungslage berichten. Die FDP hat für die kommende Woche eine Aktuelle Stunde zu dem Thema im Landtag beantragt.

Innenminister Stefan Studt will heute über die Razzien berichten.

Quelle: Ulf Dahl

+++ 7.29 Uhr: Musikindustrie setzt Attacke auf YouTube fort +++

Kurz vor der erwarteten Präsentation der Vorschläge der EU-Kommission zur Reform des Urheberrechts schießt sich die Musikindustrie weiter auf YouTube ein. Laut einer Umfrage nutzten 82 Prozent die Google-Videoplattform wegen der Musik, erklärte der globale Branchenverband IFPI. "Die Studie unterstreicht die dominierende Position von YouTube unter den Musikdiensten", betonte IFPI-Chefin Frances Moore. Die Musikkonzerne und zahlreiche Künstler werfen YouTube vor, mit einem breiten kostenlosen Song-Angebot Musik zu entwerten und gemessen an der Nutzerzahl zuwenig Geld an die Branche zu überweisen.

YouTube kontert, man gebe gemäß dem Geschäftsmodell mehr als die Hälfte der Werbeeinnahmen an die Rechteinhaber weiter und gebe ihnen mit Hilfe von Software zum Erkennen geschützter Inhalte genug Kontrolle auch bei von Nutzern hochgeladenen Songs. Die Plattform weigert sich zugleich, Geld für Song-Abrufe ohne begleitende Werbung zu bezahlen. Derzeit laufen neue Lizenzverhandlungen zwischen den großen Musiklabels und YouTube. Die Umfrage im Auftrag des IFPI in 13 Ländern ergab auch, dass im Schnitt 37 Prozent lizensierte Musikstreaming-Angebote nutzen, bei denen die Songs direkt aus dem Netz abgespielt werden.

+++ 7.15 Uhr: Wir erinnern an Amy Winehouse +++

Amy Jade Winehouse hätte dieses Jahr ihren 33. Geburtstag gefeiert. Sie war eine in den 2000er-Jahren international erfolgreiche britische Pop- und Soul-Sängerin, Songschreiberin (u. a. Album „Back to Black“ 2006) und u. a. fünffache Grammy-Preisträgerin. Sie wurde am 14. September 1983 in Enfield, London in England geboren und starb mit 27 Jahren am 23. Juli 2011 in London.

Hier der Hit: Back To Black ...

+++ 7 Uhr: Zwei Mädchen in Kiel missbraucht - Urteil gegen 31-Jährigen erwartet +++

Acht Monate nach dem schweren sexuellen Missbrauch von zwei kleinen Mädchen in Kiel will das Landgericht das Urteil sprechen. Der 31-jährige Beschuldigte gilt aber einem Gutachten als psychisch krank und damit schuldunfähig. Deshalb fordert die Staatsanwaltschaft in dem Sicherungsverfahren die dauerhafte Unterbringung des Mannes in der geschlossenen Psychiatrie. Der Beschuldigte soll Anfang Januar im Kieler Stadtteil Gaarden in der Toilette eines Kindergartens eine Fünfjährige vergewaltigt und sich drei Wochen später in seiner Wohnung an einer Siebenjährigen vergangen haben. Nach dem ersten schweren Übergriff wurde der 31-Jährige zwar festgenommen. Die Staatsanwaltschaft sah aber trotz dringenden Tatverdachts keinen Grund für einen Haftbefehl. Sie geriet deswegen heftig in die Kritik.

+++ 6.53 Uhr: Guten Morgen! +++

Heute wird das Wetter wieder ganz herrlich mit Temperaturen um die 30 Grad. Wolken sollen sich nicht am Himmel zeigen. Starten Sie gut in den Tag.

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