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Live-News am Morgen, 17.05.2016

Segler bei Maasholm ertrunken Live-News am Morgen, 17.05.2016

Aktuelle Nachrichten, Fundstücke aus dem Netz, Wetter und Verkehr: Wir halten Sie mit unseren Live-News aus Schleswig-Holstein und der Welt auf dem Laufenden. So verpassen Sie nichts, was am 17.05.2016 wichtig ist.

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Live-News

Quelle: Ulf Dahl

Kiel. Sie stehen im Stau, haben einen Blitzer gesehen, sind an einem Verkehrsunfall vorbeigefahren oder haben ein schönes Foto gemacht? Dann kontaktieren Sie uns per Mail an live-news@kieler-nachrichten.de Wir stellen Ihre Nachricht in unseren Morgen-Liveticker, den heute Günter Schellhase macht.

Die wichtigsten Nachrichten im Überblick:

  • Säugling stirbt in Hamburger Jugendschutzhaus
  • Udo Lindenberg feiert seinen 70. Geburtstag
  • Land will Ladesäulen fördern

+++10.05 Uhr: Tschüss! +++

An dieser Stelle beenden wir die Live-News und freuen uns auf Mittwoch!

+++ 9.45 Uhr: Segler bei Maasholm ertrunken +++

Gegen 12 Uhr segelte das Boot mit zwei Mann Besatzung im Bereich des Olpenitzer Noors. Wegen des starken Windes hatten die Männer nur ein Focksegel gesetzt. Bei einer Halse verlor der Mann an der Pinne das Gleichgewicht und fiel ins Wasser. Der Mitsegler versuchte noch, ein Rettungsmanöver zu fahren, was aber wegen des heftigen Windes misslang. Er rief um 12.04 Uhr über sein Mobiltelfon um Hilfe. Einsatzkräfte der DGzRS bargen den Mann. Gegen 13.35 Uhr brach der Notarzt die Reanimation ab und stellte den Tod fest.

+++ 9.23 Uhr: Blick in die Medienlandschaft +++

Die Bauarbeiten für die fünfte Schleusenkammer in Brunsbüttel (Kreis Dithmarschen) kommen nach Angaben des Wasser- und Schifffahrtsamtes gut voran. Wie der " NDR" auf seiner Homepage schreibt, laufe es nach anfänglichen Startschwierigkeiten und Problemen mit der ausführenden Baufirma nun rund. Das erste Schiff solle laut Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) in vier Jahren durch die neue Schleusenkammer fahren.

Tierische und pflanzliche Invasoren haben sich in Schleswig-Holstein breit gemacht, berichtet der " SHZ". Die einen seien in der Natur allseits präsent wie Marderhunde und Waschbären zu Lande oder die pazifische Auster im Wattenmeer. Andere sind eher versteckte, nur Biologen bekannte Neubürger wie etwa der japanische Besentang oder der Sachalin-Flügelknöterich. Sie sind ins Land zwischen Nord- und Ostsee gekommen um zu bleiben.

+++ 9.03 Uhr: Das bringt der Tag +++

Österreich bekommt neuen Kanzler — Regierungserklärung am Mittwoch: Der 50 Jahre alte Sozialdemokrat Christian Kern wird als neuer Bundeskanzler Österreichs vereidigt. Zuvor wird der Manager noch formal vom Parteivorstand der sozialdemokratischen SPÖ für das Amt vorgeschlagen. Kern folgt als 13. Regierungschef der Alpenrepublik Werner Faymann nach. Faymann war vor einer Woche nach massivem innerparteilichen Druck als Kanzler und Parteichef zurückgetreten.

De Maiziére beginnt USA-Reise: Bundesinnenminister Thomas de Maizière wird in den USA erwartet. Am ersten Tag seiner Reise trifft er in Washington Heimatschutzminister Jeh Johnson. Zu den Themen seines Aufenthalts gehören der Anti-Terror-Kampf sowie Fragen der Migration und der Internet-Sicherheit.

Nach 62 Jahren Ehefrau umgebracht — Prozess gegen 85-Jährigen beginnt: Weil er seine Frau nach 62 Ehejahren getötet haben soll, muss sich ein 85 Jahre alter Mann vor dem Landgericht Frankfurt verantworten. Die Anklage legt ihm Totschlag zur Last. Nach einem heftigen Streit über einen angeblichen Seitensprung der 87-Jährigen mit einem „Hausfreund“ soll er ihr zunächst eine Flasche auf den Kopf geschlagen und sie danach mit mehreren Messerstichen getötet haben.

Steuerprozess gegen Bordellbesitzer Prinz von Anhalt startet neu: Das Steuerstrafverfahren gegen Marcus Prinz von Anhalt wird in Augsburg neu aufgerollt. Der Bordellbesitzer war Anfang 2015 vom Augsburger Landgericht zu vier Jahren Haft wegen Hinterziehung von mehr als 800 000 Euro verurteilt worden. Er soll seine Luxusautos unzulässig von der Steuer abgesetzt haben.

Mann nach Facebook-Kontakt zu Zwölfjähriger getötet — Urteil erwartet: Eltern einer Zwölfjährigen und ein Freund der Familie sollen einen Mann getötet haben, der bei Facebook Kontakt zu dem Mädchen aufgenommen hatte — heute sollen in Aachen die Urteile gesprochen werden. Die Eltern sollen laut Anklage in dem 29-jährigen Mann einen Pädophilen vermutet haben, der Nacktfotos von ihrer Tochter hatte.

Löw nominiert in Berlin Kader für die Fußball-Europameisterschaft: Bundestrainer Joachim Löw wird um 13 Uhr in Berlin seinen Kader für die Europameisterschaft in Frankreich bekanntgeben. Die Nominierung hält der Deutsche Fußball-Bund symbolträchtig in der Französischen Botschaft am Brandenburger Tor ab. Löw dürfte zunächst mehr als 23 Spieler berufen, mit denen er in der kommenden Woche ins Trainingslager nach Ascona in der Schweiz reist.

+++ 8.47 Uhr: Drei Monate alter Säugling stirbt in Hamburger Jugendschutzhaus +++

Ein drei Monate alter Säugling ist in einem Jugendschutzhaus in Hamburg gestorben. Der Tod des Jungen sei am Montagnachmittag festgestellt worden, sagte ein Polizeisprecher. Weitere Einzelheiten wollte er zunächst nicht nennen. In dem Jugendschutzhaus im Hamburger Stadtteil Alsterdorf werden Säuglinge und Kleinkinder betreut, die zuvor vom Jugendamt in akuten Notsituationen in Obhut genommen wurden.

+++ 8.40 Uhr: Unser Lintipp +++

Schauen Sie sich diese typisch deutschen Bilder an.

+++ 8.33 Uhr: Glyphosat-Streit vergiftet das Klima in der großen Koalition +++

Kein Pflanzengift wird so häufig eingesetzt wie Glyphosat: Vor der EU-Entscheidung über die Zulassung des umstrittenen Unkrautvernichtungsmittels bleiben die Fronten innerhalb der Bundesregierung verhärtet. In der Auseinandersetzung über eine mögliche Krebsgefahr durch das Mittel bekräftigte Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) seine Vorwürfe gegenüber Umweltministerin Barbara Hendricks und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (beide SPD). Für die „Rolle rückwärts“ der Kollegen bei der Zulassungsverlängerung habe er kein Verständnis, sagte Schmidt. Die SPD-Minister wollen einer Verlängerung der Zulassung für Glyphosat in der EU nicht zustimmen — damit müsste sich Deutschland in Brüssel der Stimme enthalten. Glyphosat ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Herbizid und steht im Verdacht, krebserregend zu sein. Eine jüngste Studie zweier UN-Organisationen sieht dafür keine Belege. Die EU-Zulassung für den Wirkstoff endet am 30. Juni.

Demonstration gegen Glyphosat.

Quelle: Axel Heimken/dpa

+++ 8.20 Uhr: Land startet Förderprogramm für neue Ladesäulen +++

 Schleswig-Holstein will den Ausbau der Ladesäuleninfrastruktur für Elektroautos im Land voranbringen. Dafür unterstützen das Energiewendeministerium und die gemeinnützige Gesellschaft für Energie und Klimaschutz (EKSH) Kommunen mit einem neuen Zuschussprogramm von bis zu 250 000 Euro. „E-Mobilität ist einer der Schlüssel für die notwendige Verkehrswende. Sie kann nur dann erfolgreich sein, wenn sie mit der nötigen Infrastruktur einhergeht. Deshalb muss auch neben der beabsichtigen Förderung von Elektroautos durch die Bundesregierung der Ladesäulenausbau im eigenen Land vorangetrieben werden“, sagte Minister Dr. Robert Habeck bei der Bekanntgabe des Programms. Das Interesse an der Elektromobilität sei auch in Schleswig-Holstein groß. Die noch lückenhafte Ladesäuleninfrastruktur sei der Hauptgrund für eine noch zu geringe Nachfrage nach E-Autos. Das Programm sieht einen Investitionszuschuss von 5000 Euro pro Ladesäule vor, das entspricht etwa der Hälfte der Kosten. Antragsberechtigt sind Städte und Gemeinden, die entweder zu den in einer Studie herausgearbeiteten Makrostandorten für Ladesäulen gehören oder die ein eigenes Konzept zur Errichtung von Ladesäulen vorweisen können. 

+++ 8.10 Uhr: Viel Verkehr rund um Kiel +++

Autofahrer, die aus Schwentinental nach Kiel wollen, müssen Geduld mitbringen. Auf dem Theodor-Heuss-Ring ist viel Verkehr. Auch auf der B 404 in Richtung Landeshauptstadt geht es nur zähfließend voran.

+++ 8 Uhr: Baby unter Decken erstickt: Gericht will angeklagte Mutter befragen +++

Im Prozess um den Tod eines Babys in Hamburg-Harburg will das Landgericht heute die angeklagte Mutter befragen. Sie hat bereits zum Auftakt des Verfahrens gestanden, am 7. November vergangenen Jahres mehrere Decken über den schreienden Jungen gelegt zu haben, so dass er erstickte. Über ihren Verteidiger erklärte die 29-Jährige, dass sie einen schrecklichen Fehler gemacht habe und die Tat zutiefst bereue. Die Staatsanwaltschaft wirft der Angeklagten Totschlag vor. Nach dem Zudecken des fünf Monate alten Kindes war die Mutter aus dem Schlafzimmer gegangen und hatte im Wohnzimmer auf dem Handy eine Fernsehshow gesehen. Später fand sie das Baby leblos vor und rief die Feuerwehr. Die Retter versuchten vergeblich, den kleinen Jungen zu reanimieren. In ihrer Erklärung war die Angeklagte auch ausführlich auf ihre schwierige Kindheit im Bosnienkrieg (1992-95) eingegangen. Dem Vater des Kindes warf sie vor, er habe sie und das Baby misshandelt.

+++ 7.46 Uhr: Polizeikontrolle am Pfingstmontag -  Drogenfahrten +++

Die Polizei hat am Pfingstmontag rund um Niebüll (Kreis Nordfriesland) Autofahrer kontrolliert und deren Fahrtüchtigkeit überprüft. Die Beamten stoppten zwischen 8 und 18 Uhr 47 Personen. Ein 31-jähriger Autofahrer hatte über 0,8 Promille, ein 27-jähriger über 0,5 Promille. Beide erwartet nach Polizeiangaben nach der Atemalkoholanalyse auf einem Polizeirevier (Evidential-Messung) ein Bußgeldverfahren nebst Fahrverbot und Punkten beim Kraftfahrtbundesamt. Die Weiterfahrt wurde untersagt. Bei einem 27-jährigen Autofahrer bestätigte sich der Verdacht nach einem Drogenschnelltest: Dieser reagierte positiv auf Kokain. Bei einem anderen 25-jährigen Fahrer reagierte der Test ebenfalls positiv auf Cannabis und Kokain. Beiden wurden Blutproben entnommen und damit entsprechende toxikologische Gutachten in Auftrag gegeben. Damit wird analysiert, ob die Grenzwerte für die Wirkstoffe im Blut überschritten waren. Ein entsprechendes Bußgeldverfahren wurde eingeleitet, die Weiterfahrt jeweils ebenfalls untersagt. Die Fahrerlaubnisbehörde erhält Kenntnis und prüft, ob die Fahrerlaubnis von Amts wegen entzogen werden muss.

+++ 7.27 Uhr: Ruhige Nacht für die Kieler Feuerwehr +++

Die Einsatzkräfte öffneten in der Nacht einige Türen in Kiel, weil sich dahinter hilflose Personen befanden, die aus eigener Kraft nicht mehr hochkamen. Nach zwei Wasserrohrbrüchen pumpten die Feuerwehrmänner die Keller und Wohnung leer. Gebrannt hat es nicht.

+++ 7.12 Uhr: Aktuelle Verkehrslage +++

Der Berufsverkehr hat schon eingesetzt. Auf der B76 in Kiel staut es sich ab Kronshagen bis zur Autobahn. Auch die A23 ab Elmshorn in Richtung Hamburg ist recht voll.

+++ 7.06 Uhr: „Udopium“ für alle - Rockstar Udo Lindenberg wird 70 +++

„Udopium - geiles Wortspiel, ne?“, sagt Udo Lindenberg und grinst. „Deutschland nimmt wohl eine neue Droge“, erklärt er sich das, was um ihn herum gerade passiert. Unter dem Einfluss jenes Udopiums könnten Partys lange dauern – gefühlt hat der Musiker seit Wochen Geburtstag. Seit er sein Werk „Stärker als die Zeit“ vorgelegt hat, wird er nicht nur von Fans gefeiert. Mit Volldampf rast er seit Ende April durch die Medienkanäle, in den Charts platziert er sein drittes Nummer-Eins-Album, und er selbst glaubt, eine Rakete gefrühstückt zu haben, weil alles so nach oben „zischt“. Während die einen ihn zu Deutschlands einzigem wahren Rockstar ernennen, befassen sich andere mit dem Phänomen des Panikrockers. Warum ihn plötzlich (fast) alle lieben? „Weil ich geile Sachen mache“, sagt er. Heute wird Udo Gerhard Lindenberg nun tatsächlich 70 Jahre alt.

+++ 6.56 Uhr: Experten berichten über Projekt gegen Plastikmüll im Meer +++

Über ein Vorhaben im Kampf gegen die Verunreinigung der Meere informieren Fachleute heute in Kiel. Ein Projektentwicklungs- und Ingenieurbüro hat im Rahmen eines bundesweiten Unternehmensnetzwerks ein schiffsbasiertes maritimes Plastikmüll-Sammel- und Entsorgungssystem entwickelt. In Lübeck wird derzeit ein Katamaran namens „Seekuh“ gebaut, der künftig auf dem Meer Plastikmüll einsammeln soll. Maßgeblich beteiligt an der Entwicklung war der Kieler Ingenieur Dirk Lindenau, der das vom Bund geförderte Projekt gemeinsam mit dem schleswig-holsteinischen Umweltminister Robert Habeck (Grüne) und dem Meteorologen Meeno Schrader vorstellt. Umweltschutzorganisationen gehen davon aus, dass weltweit jährlich zehn Millionen Tonnen Plastikabfälle in den Meeren landen.

+++ 6.50 Uhr: Guten Morgen! +++

Kalte acht Grad haben wir derzeit in Kiel. Viel wärmer soll es auch nicht werden. Die Regenwahrscheinlichkeit beträgt 50 Prozent.

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Günter Schellhase
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