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Live-News am Morgen, 20.09.2016

Drogen: Kriminalität auf der Ostsee Live-News am Morgen, 20.09.2016

Aktuelle Nachrichten, Fundstücke aus dem Netz, Wetter und Verkehr: Wir halten Sie mit unseren Live-News aus Schleswig-Holstein und der Welt auf dem Laufenden. So verpassen Sie nichts, was am 20.09.2016 wichtig ist.

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Live-News

Quelle: Ulf Dahl

Kiel. Sie haben ein schönes Foto gemacht, stehen im Stau, sind an einem Verkehrsunfall vorbeigefahren oder haben einen Blitzer gesehen? Dann kontaktieren Sie uns per Mail an live-news@kieler-nachrichten.de Wir stellen Ihre Nachricht in unseren Morgen-Liveticker, den heute Günter Schellhase macht.

+++ 10.04 Uhr: Auf Wiedersehen +++

Wir machen jetzt Schluss für heute mit den Live-News und sind Mittwoch wieder für Sie da.

+++ 9.49 Uhr: Feuer in unbewohntem Flüchtlingsheim in Bremen gelegt +++

Unbekannte haben in der Nacht zu Dienstag ein noch unbewohntes Containerdorf für Flüchtlinge in Bremen angezündet. Menschen wurden nicht verletzt, teilte die Polizei mit. Vier Container seien völlig ausgebrannt, zwölf weitere beschädigt worden. Der Staatsschutz ermittelt. Möglicherweise seien Molotowcocktails geworfen worden. Das Feuer sei nach Angaben eines Sprechers gegen 1.45 Uhr entdeckt worden. Die Flammen hätten in relativ kurzer Zeit gelöscht werden können. Eine Fahndung nach den Tätern sei zunächst ohne Erfolg verlaufen.

+++ 9.38 Uhr: Urteil gegen mutmaßlichen Brandstifter von Altenholz erwartet +++

Knapp zwei Jahre nach einem Großbrand in Altenholz bei Kiel, bei dem eine Ladenzeile niederbrannte und Millionenschaden entstand, wird heute gegen den mutmaßlichen Brandstifter das Urteil erwartet. Zuvor plädieren noch Anklage und Verteidigung. An der Täterschaft des 23-jährigen Angeklagten waren während der Verhandlung Zweifel laut geworden. Zeugen widerriefen Aussagen, die die Anklage stützten und sagten vor Gericht, sie seien von der Polizei unter Druck gesetzt worden. Zudem benannte eine Zeugin einen anderen Tatverdächtigen. Der Schaden des Großfeuers vom November 2014 wird auf rund 6,5 Millionen Euro geschätzt. Der 23-jährige Angeklagte bestreitet die Tat. Er saß zweieinhalb Monate in Untersuchungshaft. Dann ordnete die Vorsitzende des Schöffengerichts seine Entlassung aus der Untersuchungshaft an.

Die Ladenzeile ist vor knapp zwei Jahren abgebrannt.

Quelle: Carsten Rehder/dpa

+++ 9.27 Uhr: Blick in die Medienlandschaft +++

Die Piraten kämpfen laut " SHZ" gegen den Untergang. Die Demoskopen sehen die Freibeuter im Ein-Prozent-Bereich. Gerade sind sie krachend aus dem Berliner Abgeordnetenhaus heraus gewählt worden, mit 1,7 Prozent – 0,2 Punkte weniger als die Tierschutzpartei.

Zugverspätungen wegen "Gleisläufern" häufen sich nach einem Bericht des " NDR" in Hamburg. Die Fahrgäste in der Hansestadt hörten demnach diese Ansage immer häufiger: "Wegen betriebsfremder Personen im Gleisbett wird der Zugverkehr vorübergehend eingestellt."

+++ 9.20 Uhr: Senat empfängt Hamburger Olympia- und Paralympics-Teilnehmer +++

Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz und Innensenator Andy Grote empfangen in der Hansestadt die Hamburger Teilnehmer an den Olympischen und Paralympischen Spielen. Die Sportlerinnen und Sportler werden ab 19.30 Uhr im großen Festsaal des Hamburger Rathauses gewürdigt. Erwartet werden unter anderem die Goldmedaillen-Gewinnerinnen im Beachvolleyball, Laura Ludwig und Kira Walkenhorst, und die Kanutin Edina Müller, die bei den Paralympics Silber gewann. Neben den Sportlern wurden auch deren Familien, Freunde sowie Trainer und Betreuer eingeladen.

+++ 9.04 Uhr: Das bringt der Tag +++

71. Generaldebatte der Vereinten Nationen beginnt in New York: Die Vollversammlung der Vereinten Nationen beginnt mit ihrer 71. Generaldebatte. Zum Auftakt sprechen unter anderem UN-Generalsekretär Ban Ki Moon, Brasiliens Präsident Michel Temer und US-Präsident Barack Obama.

Seehofer mit Grundsatzrede bei CSU-Fraktionsklausur: Mit einer Grundsatzrede von Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer startet die Herbstklausur der CSU-Landtagsfraktion. Eigentlich wollte der Parteichef erst am Donnerstag im oberfränkischen Kloster Banz sprechen. Nun nimmt er aber am Mittwoch in Berlin an einer Sitzung des Vermittlungsausschusses zur Erbschaftssteuer teil.

Nestlé klagt gegen Zuckerhersteller wegen Preisabsprachen: Wegen illegaler Preisabsprachen von Zuckerherstellern klagen zahlreiche Lebensmittelkonzerne auf Schadenersatz. Heute ist die Klage des Branchenriesen Nestlé vor dem Landgericht Mannheim an der Reihe. Das Unternehmen verlangt von den Produzenten Südzucker, Nordzucker und Pfeifer & Langen (Diamant-Zucker) rund 50 Millionen Euro.

„Photokina“ in schwierigem Umfeld - Rückgänge bei Digitalkameras: In einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld beginnt in Köln die weltgrößte Fotomesse „photokina“. Zu der alle zwei Jahre stattfindenden Branchenschau kommen gut 1000 Aussteller aus 40 Ländern.

Flüchtling soll Kinder aus Fenster geworfen haben: Ein Syrer muss sich in Bonn vor Gericht verantworten, weil er seine drei Kinder aus dem Fenster einer Flüchtlingsunterkunft geworfen haben soll. Seine sieben Jahre alte Tochter und sein fünfjähriger Sohn erlitten durch den Sturz aus dem ersten Stock Schädelfrakturen und weitere Knochenbrüche. Die einjährige Tochter fiel auf ihren Bruder und kam deshalb vergleichsweise glimpflich mit Prellungen und einem Bluterguss an der Leber davon.

Alpenverein stellt Bergunfallstatistik vor - mehr Notfälle: Der Deutsche Alpenverein (DAV) stellt seine Bergunfallstatistik vor. Die Zahl der Notfälle steigt seit Jahren an, insbesondere seit den 1990er Jahren.

Labbadia mit dem HSV in Freiburg unter Druck: Nach der Beurlaubung von Viktor Skripnik bei Werder Bremen steht am vierten Spieltag der Fußball-Bundesliga der nächste Trainer unter Druck. Der einstige Retter Bruno Labbadia kann sich heute (20 Uhr) im Spiel des Hamburger SV beim Aufsteiger SC Freiburg keine weitere Niederlage erlauben.

+++ 8.55 Uhr: Stau auf der A1 +++

Auf der A1 in Richtung Hamburg staut sich der Verkehr zwischen dem Kreuz Bargteheide und der Raststätte Buddikate auf drei Kilometern.

+++ 8.50 Uhr: Lidl nimmt Plastiktüte aus dem Sortiment +++

Auf dem Weg zum nachhaltigsten Discounter in Deutschland will Lidl nach eigenen Angaben den nächsten Schritt gehen: In den rund 3200 deutschen Filialen hat die Plastiktüte ausgedient. Ab Frühjahr 2017 verzichtet das Unternehmen in Deutschland auf den Verkauf der Standard-Plastiktüte und will damit den Müllberg achtlos weggeworfener Tüten reduzieren. Das Unternehmen spare dann jährlich über 100 Millionen der Kunststofftaschen ein, dies entspreche laut Unternehmen etwa 3500 Tonnen Plastik. Mit dieser Entscheidung werde Lidl parallel sein Tragetaschensortiment erweitern und neben der Tiefkühl- und Fairtrade-Baumwolltragetasche, Papiervarianten und als Neuerung eine zusätzliche Version der besonders ressourcenschonenden Permanenttragetasche anbieten.

+++ 8.42 Uhr: Habeck eröffnet 30. Dithmarscher Kohltage +++

Mit dem traditionellen Kohlanschnitt wird Schleswig-Holsteins Landwirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) in Westerdeichstrich die 30. Dithmarscher Kohltage eröffnen. Sechs Tage lang wird dann in Europas größtem geschlossenen Kohlanbaugebiet der offizielle Beginn der Kohlernte gefeiert. Mit dem mehrtägigen Volksfest würdigt „Deutschlands Kohlkammer“ die Bedeutung des Gemüseanbaus für die Region. Bis in den November hinein werden rund 80 Millionen Weiß-, Rot- und Wirsingkohlköpfe geerntet. Die Organisatoren erwarten mehrere Hunderttausend Besucher an der Westküste.

+++ 8.24 Uhr: Stau auf der A7 +++

+++ 8.04 Uhr: Alkohol und Drogen - Kriminalität auf der Ostsee +++

Die Wasserschutzpolizei stellt bei ihren Überprüfungen immer mehr Freizeitkapitäne unter Drogeneinfluss fest. Das beginne beim einfachen Joint, es würden aber auch andere Drogen entdeckt, sagte ein Sprecher der Rostocker Wasserschutzpolizei. Drogen im Schiffsverkehr seien ein relativ neues, allerdings noch geringes Phänomen, im Gegensatz zum Alkohol. Hier geht die Polizei von einem gleichbleibenden Stand in den vergangenen Jahren aus. Die Grenze für Alkohol im Schiffsverkehr liegt wie auf der Straße bei 0,5 Promille. Allerdings spielten bei Unfällen auf dem Wasser Alkohol und Drogen nur eine untergeordnete Rolle.

Für Ordnung und Sicherheit auf der Ostsee ist neben der Wasserschutzpolizei auch die Bundespolizei See zuständig. Die Bundespolizei See Warnemünde ist mit zwei 66 Meter langen Schiffen sowie drei Schiffen mit 21 Metern Länge von Wismar bis Ahlbeck unterwegs.

Neben der Trunkenheit am Steuer zählen Umweltvergehen zu den häufigsten Delikten, hieß es von der Bundespolizei. In den vergangenen Jahren wurde wiederholt Paraffin an die Strände gespült, das illegal entsorgt worden war. In Verdacht stehen Frachter, die auf hoher See ihre Tanks reinigen. Zur Überwachung und zum Aufspüren von Umweltsündern werden Ost- und Nordsee täglich mit einem Hubschrauber überflogen. „Vergehen ziehen Geldstrafen im vierstelligen Euro-Bereich nach sich“, sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei. „Die Zahl der Gewässerverunreinigungen ist jedoch rückläufig, da auf den Schiffen der Kontrolldruck erkannt wurde.“ Die Kapitäne entsorgten nun ordnungsgemäß Müll und Altöl an Land.

Immer mehr Skipper segeln unter Drogeneinfluss.

Quelle: hfr (Symbolfoto)

+++ 7.49 Uhr: Achtung auf der A1 +++

Auf der A1 in Richtung Lübeck liegt zwischen Bad Oldesloe und Reinfeld ein Reifen auf der Fahrbahn. Fahren Sie dort vorsichtig.

+++ 7.41 Uhr: Minister will weiter Abriss von Hitlers Geburtshaus +++

Als Zeichen gegen die internationale Neonazi-Szene möchte der österreichische Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) das Geburtshaus von Adolf Hitler (1889-1945) in Braunau am Inn abreißen lassen. „Mein Vorschlag liegt klar auf der Hand. Abriss und ein neues Statement. Was immer man dort bauen möchte. Eine Erinnerungsstätte mit Sicherheit nicht“, sagte Sobotka. Das österreichische Parlament wird voraussichtlich im Oktober eine Enteignung des Grundstücks beschließen. Damit wird der Weg frei für die konkrete Nutzungsdebatte. Eine Kommission soll im Herbst entsprechende Vorschläge machen.

Ein Abriss wäre mit Blick auf die Neonazis wichtig, sagte Sobotka. „Gar nicht so sehr wegen der österreichischen Neonazi-Szene, sondern wegen der internationalen. Die kommen immer wieder nach Österreich und lassen sich dort fotografieren.“ Der Ort sei unter den Nazis immer noch ein Symbol. „Es ist wichtig, diese Symbolik durch eine entsprechende Nutzung zu durchbrechen.“

Das seit 1972 vom Staat angemietete Haus, in dem der spätere Diktator sein erstes Lebensjahr verbrachte, konnte wegen ausbleibender Umbauten durch die Eigentümerin seit 2011 nicht mehr genutzt werden. Seitdem sind laut Sobtoka 300000 Euro Miete geflossen. „Eine Enteignung ist nicht einfach. Damit muss man sorgsam umgehen.“ Man habe alles versucht, um in Verhandlungen zu einer gütigen Lösung zu kommen. Das Objekt sollte keinesfalls in „obskure Hände“ kommen, deshalb nun die Enteignung.

Österreich will das Geburtshaus von Adolf Hitler abreißen lassen.

Quelle: Matthias Röder/dpa

+++ 7.32 Uhr: Feuerwehrmänner erleiden Atemwegsreizungen bei Scheunenbrand +++

Bei einem Scheunenbrand in Grömitz (Kreis Ostholstein) sind mehrere Feuerwehrleute leicht verletzt worden. Das Feuer brach am Montagabend aus zunächst ungeklärter Ursache in der Scheune aus, in der sich Tiere, Stroh und Düngemittel befanden, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Erst beim Löschen des Brandes bemerkten die Feuerwehrmänner, dass Düngemittel auslief. Durch die Dämpfe erlitten einige von ihnen Atemwegsreizungen. Die Bewohner des Bauernhofes wurden bei dem Brand nicht verletzt. Die Tiere konnten rechtzeitig aus dem brennenden Stall gerettet werden, der vollständig niederbrannte. Es entstand ein Sachschaden von rund 500000 Euro.

+++ 7.22 Uhr: Dachstuhl in Hamburg in Flammen +++

Das Dach eines viergeschossigen Mehrfamilienhauses im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg ist in Flammen aufgegangen. Alle Bewohner konnten gerettet werden, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Verletzt wurde niemand. Der Brand sei am Dienstagmorgen im Dachstuhl des Gebäudes ausgebrochen. Die Ursache war zunächst unklar. Rund 70 Feuerwehrmänner waren vor Ort, um die Flammen zu löschen.

+++ 7.13 Uhr: Erinnerungen am Jean Sibelius +++

Der Geburtstag von Jean Sibelius jährt sich heute zum 151. Mal. Er war ein finnischer Komponist der Spätromantik und der Moderne, der in Finnland als Volksheld und auch im Ausland für seine Werke wie die Tondichtung „Kullervo“ (1892), die inoffizielle Nationalhymne „Finlandia“ (1899/1900) und das Violinkonzert d-Moll op. 47 gefeiert wurde. Er wurde am 8. Dezember 1865 in Hämeenlinna in Finnland geboren und starb mit 91 Jahren am 20. September 1957 in Järvenpää.

Hier: Finlandia Op.26

Hören Sie einmal rein...

+++ 7.05 Uhr: Brand in Papierfabrik: 1300 Tonnen Müll in Flammen +++

1300 Tonnen Müll haben am Montagabend auf dem Gelände einer Papierfabrik in Glückstadt (Kreis Steinburg) gebrannt. Bei dem Feuer in der Lagerhalle sei niemand verletzt worden, sagte ein Feuerwehrsprecher am Dienstag. Warum der Müll in Flammen aufging, war zunächst unklar. Die Feuerwehr war mit rund 80 Einsatzkräften vor Ort. Die Höhe des Sachschadens war zunächst unklar.

+++ 6.54 Uhr: Guten Morgen! +++

Wie wird das Wetter? Die Temperaturen sollen auf 17 Grad am Nachmittag steigen. Es zeigen sich Wolken am Himmel, regnen wird es aber nicht.

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