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Live-News am Morgen, 21.03.2017

Wieder Pferd gequält Live-News am Morgen, 21.03.2017

Aktuelle Nachrichten, Fundstücke aus dem Netz, Wetter und Verkehr: Wir halten Sie mit unseren Live-News aus Schleswig-Holstein und der Welt auf dem Laufenden. So verpassen Sie nichts, was am 21.03.2017 wichtig ist.

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Live-News

Quelle: Ulf Dahl

Kiel. Sie haben ein schönes Foto gemacht, haben etwas Tolles erlebt, stehen im Stau, sind an einem Verkehrsunfall vorbeigefahren oder haben einen Blitzer gesehen? Dann kontaktieren Sie uns per Mail an live-news@kieler-nachrichten.de. Wir stellen Ihre Nachricht in unseren Morgen-Liveticker, den heute Günter Schellhase macht.

+++ 10.02 Uhr: Tschüss +++

An dieser Stelle beenden wir unser Live-News und sind am Mittwoch wieder für Sie da.

+++ 9.54 Uhr: Kieler Polizei nimmt Einbrecher vorläufig fest +++

Beamte des 2. Polizeireviers haben am Dienstag gegen 1 Uhr in der Schauenburgerstraße einen 26-jährigen Iraner vorläufig festgenommen. Eine Anruferin hatte über den Polizeiruf 110 gemeldet, dass eine Person in einem Hinterhof Schuppen aufbräche. Insgesamt sechs Streifenwagen fahndeten unmittelbar im Nahbereich und stellten dabei den Tatverdächtigen. Gegen ihn wird nun ein Strafverfahren wegen Einbruchs geführt. Er ist wieder auf freiem Fuß. Zur Schadenshöhe kann die Polizei noch nichts sagen.

+++ 9.45 Uhr: Schleswig-Holstein und Süddänemark stärken Zusammenarbeit +++

Schleswig-Holstein und die Region Süddänemark wollen ihre Zusammenarbeit ausbauen. Dazu unterzeichnen Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) und die Vorsitzende des Regionsrates, Stephanie Lose, am Dienstag (13.15 Uhr) in Kiel eine gemeinsame Erklärung. Zur Region Süddänemark gehören der Süden von Jütland, die Insel Fünen und mehrere kleinere Inseln. Verwaltungssitz ist Vejle. Für Schleswig-Holstein ist Süddänemark der wichtigste Partner der regionalen Zusammenarbeit mit Dänemark. Kooperationsprojekte gibt es unter anderem in Wirtschaft, Bildung und Forschung.

+++ 9.33 Uhr: Wieder Pferd gequält +++

Erneut ist ein Pferdehof von einem Tierquäler aufgesucht worden. Betroffen war am Wochenende der Hof Doose in Altenholz. Das malträtierte Pferd hat überlebt, wurde aber verletzt. "Wir gehen davon aus, dass der Täter gestört worden ist", sagt die Pächterin des Ponyhofes. Nach den brutalen Attacken auf Pferde vor acht Wochen auf dem Hof Dreilinden in Pries und vor vier Wochen in Felm sind nun auch die Betreiber des Hofes in Altenholz-Knoop direkt am Kanal verunsichert. Die Tat ereignete sich am Freitagabend. Die Polizei wurde eingeschaltet.

+++ 9.27 Uhr: Achtung Blitzer +++

Auf der A7 in Richtung Hamburg soll zwischen Bad Bramstedt und Kaltenkirchen in Höhe des Rastplatzes eine Radarfalle stehen. Dort sind max. 80 km/h erlaubt.

+++ 9.11 Uhr: Nach 250 Morden: Escobars Auftragskiller will in die Politik +++

Er hat als Auftragsmörder in Diensten von Kolumbiens Drogenboss Pablo Escobar rund 250 Menschen erschossen und Tausende weitere Verbrechen koordiniert - nun will Jhon Jairo Velásquez alias „Popeye“ in die Politik. „Ja, ich will Senator werden“, sagte er in Medellín. Nach mehr als 23 Jahren Gefängnis war er entlassen worden, weil er bei der Aufklärung der Taten des Medellín-Kartells mit der Justiz kooperiert hat. Sein Leben wurde verfilmt. Im April will der Streaming-Anbieter Netflix, der schon die „Narcos“-Reihe über Escobar ausstrahlte, die Serie zeigen.

Der 54-Jährige polarisiert, Medellíns Bürgermeister Federico Gutiérrez warnte jüngst vor einer Verherrlichung der Verbrechen. In Kolumbien wird 2018 gewählt. Velásquez pocht darauf, dass wegen der geplanten politischen Betätigung von Ex-Mitgliedern der Farc-Guerilla die Gesetze so geändert werden, dass Amnestieregelungen ausgeweitet werden und auch verurteilte Straftäter kandidieren können. Bisher ist das im Rahmen einer Sonderjustiz nur für Farc-Mitglieder möglich.

Velásquez alias „Popeye“ ist ein scharfer Kritiker von Präsident und Friedensnobelpreisträger Juan Manuel Santos und bezeichnet ihn als „korrupt“. Auf Twitter mischt er sich in Debatten ein, nimmt kein Blatt vor den Mund. Jüngst beschwerte er sich über die Unsicherheit in Medellín, nachdem er überfallen worden war. Das Friedensabkommen mit der Farc-Guerilla hält er für zu soft. Er will aber auch die Korruption bekämpfen. Und im Kampf gegen den Kokainhandel, der ihn einst reich machte und der von Gewalt geprägt ist, lautet sein Rezept, es zu legalisieren - um den Teufelskreislauf zu durchbrechen.

Velásquez betont, mit Opfern seiner Verbrechen das Gespräch gesucht und für seine Taten gebüßt zu haben. Rückhalt hat er vor allem in Armenvierteln von Medellín, die einst vom Kartell unterstützt wurden.

Jhon Jairo Velásquez alias "Popeye", früherer Auftragsmörder von Kolumbiens Drogenboss Escobar: Im Auftrag der Mafia hatte er mehr als 250 Menschen getötet und saß dafür 23 Jahre im Gefängnis. Jetzt will er in die Politik.

Quelle: dpa

+++ 9 Uhr: Das bringt der Tag +++

Landgericht Essen verkündet Urteil im „Tempelbomber“-Prozess: Knapp ein Jahr nach dem Bombenanschlag auf einen Tempel der Religionsgemeinschaft der Sikhs in Essen verkündet das Landgericht am Dienstag sein Urteil. Angeklagt sind drei zur Tatzeit 16 Jahre alte Jugendliche. Sie sollen laut Staatsanwaltschaft als radikalisierte Muslime geplant haben, „Ungläubige“ zu töten.

EU-Finanzminister wollen Mehrwertsteuerbetrug bremsen: Der Kampf gegen Mehrwertsteuerbetrug beschäftigt am Dienstag die EU-Wirtschafts- und Finanzminister. Außerdem befasst sich die Runde in Brüssel mit einem Vorschlag, für elektronische Bücher und Zeitungen zum Download einen ermäßigten Mehrwertsteuersatz zu erlauben - ähnlich wie er jetzt schon für gedruckte Publikationen gilt.

Angeklagter im Höxter-Prozess sagt weiter aus: Im Prozess um die tödlichen Misshandlungen in einem Haus in Höxter setzt der Angeklagte Wilfried W. am Dienstag (9 Uhr) seine Aussage fort. Der 47-Jährige hatte in der Vorwoche erstmals Stellung genommen und sich auch erstmals bereit erklärt, mit einem psychiatrischen Gutachter zu sprechen.

Dreimal siebte Partie: DEL-Clubs kämpfen um Halbfinal-Einzug: In der Deutschen Eishockey Liga werden am Dienstag (20 Uhr) erstmals drei Viertelfinal-Serien im siebten Spiel entschieden. Titel-Mitfavorit Adler Mannheim hat dabei Heimrecht gegen den DEL-Rekordmeister Eisbären Berlin. Die Kölner Haie treten nach ihrer Aufholjagd in der Serie gegen die Grizzlys Wolfsburg vor eigenem Publikum an. Die Nürnberg Ice Tigers empfangen die Augsburger Panther.

+++ 8.42 Uhr: Wir erinnern an Mussorgsky +++

Modest Petrowitsch Mussorgsky war ein russischer Komponist, der u. a. die Oper „Boris Godunow“ (1868), den Klavierzyklus „Bilder einer Ausstellung“ (1874) sowie die sinfonische Dichtung „Nacht auf dem kahlen Berge“ (1867) schuf und dessen oftmals unvollendete Werke sich durch eine eigenständige „russische“ Tonsprache auszeichnen. Geboren wurde er nach dem gregorianischen Kalender am 21. März 1839 (am 9. März 1839 nach dem damals am Geburtsort noch verwendeten julianischen Kalender) in Karewo, Pskow in Russland und verstarb am 28. März 1881 (Gregorianischer Kalender, am 16. März 1881 nach julianischem Kalender) mit 42 Jahren in Sankt Petersburg. Am heutigen Tag jährt sich sein Geburtstag zum 178. Mal.

+++ 8.32 Uhr: Zwei Brände in Hamburg - Feuerwehr rettet 32 Menschen +++

Bei zwei Bränden in Hamburg hat die Feuerwehr in der Nacht zu Dienstag insgesamt 32 Menschen gerettet. In beiden Fällen sei niemand verletzt worden, sagte ein Feuerwehrsprecher. Zunächst brannte es um 1 Uhr im Stadtteil Rahlstedt im Keller eines dreigeschossigen Mehrfamilienhauses, wie die Feuerwehr mitteilte. 20 Menschen wurden in Sicherheit gebracht, manche von ihnen konnten nicht in ihre Wohnungen zurückkehren. Sie kamen bei Verwandten, Freunden oder in Hotels unter. Drei Stunden später rückte die Feuerwehr im Stadtteil Horn zu einem Dachstuhlbrand aus und brachte zwölf Menschen in Sicherheit. Zur Schadenshöhe machte die Feuerwehr in beiden Fällen zunächst keine Angaben.

+++ 8.20 Uhr: Vorsicht auf der A7 +++

Auf der A7 zwischen Schleswig/Jagel und Owschlag besteht in beiden Richtungen Gefahr durch Rehe auf der Fahrbahn.

+++ 8.04 Uhr: Mann wegen Hasskommentar auf Facebook vor Gericht +++

Wegen verächtlicher Äußerungen über Muslime steht ein 28 Jahre alter Mann am Dienstag (12 Uhr) in Lübeck vor Gericht. Er soll im Juni 2016 nach einer Demonstration auf Facebook muslimische Demonstrationsteilnehmer beschimpft haben. Außerdem soll er laut Anklage die nationalsozialistische Gewaltherrschaft gebilligt und gerechtfertigt haben. Jetzt muss sich der 28-Jährige unter anderem wegen des Verdachts der Volksverhetzung vor dem Amtsgericht verantworten.

+++ 7.43 Uhr: Warnstreiks im Nahverkehr jetzt in Kiel und Flensburg +++

Die Gewerkschaft Verdi hat für Dienstag zu Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr in Kiel und Flensburg aufgerufen. Von Betriebsbeginn gegen 3.30 Uhr früh bis zum Abend sollen ganztägig die Busse der kommunalen Unternehmen Kieler Verkehrsgesellschaft und Aktiv Bus Flensburg im Depot bleiben. Damit werde der Nahverkehr in beiden Städten weitgehend lahmgelegt, sagte Verdi-Verhandlungsführer Gerhard Mette. Nicht betroffen vom Warnstreik ist das Unternehmen Autokraft mit seinen Linien in Kiel und Flensburg. Im Raum Kiel fahren außerdem Busse der Verkehrsbetriebe Kreis Plön.

Am Montag hatte Verdi bereits den öffentlichen Nahverkehr in Lübeck und Neumünster praktisch zum Erliegen gebracht. Mit den Warnstreiks will Verdi Druck aufbauen für die vierte Tarifverhandlungsrunde am Donnerstag in Flensburg. Verdi fordert Gehaltsverbesserungen im Volumen von 145 Euro. Die Arbeitgeber haben laut Verdi ein Angebot von 2,2 Prozent Lohnerhöhung gemacht. Dies sei aber völlig unzureichend, da viele Busfahrer im internationalen Maßstab dem Niedriglohnbereich zuzurechnen seien, sagte Mette.

+++ 7.29 Uhr: Leichen von Vater und Sohn in Hamburg entdeckt +++

Der Tod eines Mannes und seines Sohnes in Hamburg gibt den Ermittlern weiter Rätsel auf. In der Nacht zum Dienstag wollte die Polizei keine näheren Auskünfte zu dem Fall geben. „Es gibt möglicherweise im Lauf des Tages Neuigkeiten“, sagte ein Sprecher am frühen Morgen. In einer Wohnung in Hamburg waren am Montagabend die beiden Leichen entdeckt worden. Die Todesumstände waren noch unklar. Die Feuerwehr habe am Abend die Wohnung geöffnet und die Leichen entdeckt. Der Sohn soll neun Jahre alt gewesen sein.

+++ 7.15 Uhr: Deutschlands „einsamster Arbeitsplatz“ ist wieder besetzt +++

Der neue Vogelwart der Nordseeinsel Trischen hat seinen Posten bezogen. Bis Oktober wird der 27-jährige Biologe Tore Mayland-Quellhorst die Brut- und die Zugvögel beobachten. Trischen gilt als bedeutendes Brut-, Rast- und Mausergebiet im Wattenmeer. Nach Angaben des Nabu liefert die Insel eine der längsten ornithologischen Datenreihen an der deutschen Nordseeküste. Daten zu Anwesenheit und Brutgeschehen sind zurück bis zum Jahr 1910 vorhanden. Das sei auch im europaweiten Vergleich eine Seltenheit und von erheblichem Wert, hieß es.

Trischen: Deutschlands «einsamster Arbeitsplatz» ist wieder besetzt.

Quelle: dpa

+++ 6.57 Uhr: Täter stellt sich nach Familienstreit +++

Bei einem heftigen Familienstreit in Pronstorf im Kreis Segeberg hat ein 19-Jähriger seine Eltern und seinen Bruder verletzt. Der 52-jährige Vater, die zwei Jahre jüngere Mutter und der 16 Jahre alte Bruder kamen ins Krankenhaus, wie die Polizei in Bad Segeberg weiter mitteilte. Nach der Tat am Montagabend flüchtete der 19-Jährige zu Fuß. Die Polizei suchte mit Hunden und einem Hubschrauber nach ihm. Am frühen Dienstagmorgen stellte sich der junge Mann - in Hamburg. Zu den Hintergründen und der Tatwaffe machte die Polizei zunächst keine Angaben.

+++ 6.53 Uhr: Guten Morgen! +++

Die Sonne scheint und es ist trocken bei acht Grad. So kann man doch in den Tag starten.

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Günter Schellhase
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