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Live-News am Morgen, 22.09.2016

Brandstifter in Kiel unterwegs? Live-News am Morgen, 22.09.2016

Aktuelle Nachrichten, Fundstücke aus dem Netz, Wetter und Verkehr: Wir halten Sie mit unseren Live-News aus Schleswig-Holstein und der Welt auf dem Laufenden. So verpassen Sie nichts, was am 22.09.2016 wichtig ist.

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Live-News

Quelle: Ulf Dahl

Kiel. Sie haben ein schönes Foto gemacht, stehen im Stau, sind an einem Verkehrsunfall vorbeigefahren oder haben einen Blitzer gesehen? Dann kontaktieren Sie uns per Mail an live-news@kieler-nachrichten.de Wir stellen Ihre Nachricht in unseren Morgen-Liveticker, den heute Günter Schellhase macht.

+++ 10.04 Uhr: Tschüss +++

Wir beenden an dieser Stelle die Live-News und sind am Freitag wieder für Sie da.

+++ 9.58 Uhr: Landtag entscheidet über das umstrittene Krippengeld +++

Ab dem kommenden Jahr sollen Eltern in Schleswig-Holstein Krippengeld in Höhe von 100 Euro monatlich für Kinder bis zu drei Jahren erhalten. Heute will der Landtag über die umstrittenen Pläne von SPD, Grünen und SSW entscheiden. Die Zustimmung gilt als sicher. Bei etwa 23000 Kindern müssen dafür 2017 im Haushalt 23,4 Millionen Euro aufgebracht werden.

Derzeit werden in Schleswig-Holstein in 1765 Einrichtungen und bei 1735 Tagespflegern insgesamt rund 110600 Kinder betreut. Im U3-Bereich beträgt die Betreuungsquote gut 31 Prozent. Die Elternbeiträge je Kind betragen laut Sozialministerium im Schnitt 210 Euro. Teils fallen aber auch 400 oder 500 Euro an.

Die geplante Entlastung der Eltern ist nur ein erster Schritt. Binnen zehn Jahren will die Koalition im Norden die gesamte Kita-Betreuung kostenfrei machen. Sozialministerin Kristin Alheit (SPD) spricht vom „Einstieg in die Kostenfreiheit aller Bildungseinrichtungen von der Krippe bis zur Hochschule“.

+++ 9.45 Uhr: Investor Kühne trifft HSV-Chef Beiersdorfer +++

Beim krisengeschüttelten Fußball-Bundesligisten Hamburger SV kommt es heute zu einem Treffen zwischen Investor Klaus-Michael Kühne und dem Vorsitzenden Dietmar Beiersdorfer. „Das Treffen ist seit rund vier Monaten vereinbart. Anlass ist nicht die Trainer-Situation. Wir treffen uns regelmäßig alle acht bis zehn Wochen“, sagte Beiersdorfer. Er, Kühne sowie Aufsichtsrats-Chef Karl Gernandt wollen über finanzielle Belange sprechen. Um Labbadia sollte es eigentlich nicht gehen. Nach dem Fehlstart des Bundesliga-Dinos könnte sich das jedoch ändern. Kühne hat dem dem HSV immerhin mit Millionen-Investitionen ermöglicht, neue Spiele zu verpflichten.

+++ 9.37 Uhr: Kindesmissbrauch - Urteil gegen 39-Jährigen erwartet +++

Im Prozess um den sexuellen Missbrauch von drei Kindern will das Kieler Landgericht heute das Urteil verkünden. Zuvor sollen noch eine Zeugin gehört und die Plädoyers gehalten werden. Der 39-jährige Angeklagte hatte unter Tränen 36 Übergriffe auf die Kinder seiner Lebensgefährtin gestanden. Aufgrund seines Geständnisses kann der Angeklagte auf eine Gefängnisstrafe von maximal viereinhalb Jahren hoffen. Dies sicherte ihm das Gericht nach einer Verständigung mit den Prozessbeteiligten zu. Der Mann hatte sich der Polizei gestellt, nachdem die drei betroffenen Kinder sich ihrer Mutter offenbart hatten. Die Taten ereigneten sich demnach von Ende 2014 bis Frühjahr 2016 in Kiel und Schönkirchen. Dabei streichelte der Angeklagte die Kinder zumeist im Genitalbereich oder ließ sich berühren.

+++ 9.27 Uhr: OLG entscheidet über EEG-Rückforderung von Solaranlagenbetreiber +++

Das Oberlandesgericht (OLG) Schleswig entscheidet in einem Verfahren, ob ein Solaranlagenbetreiber womöglich zu Unrecht erhaltene EEG-Beihilfen zurückzahlen muss. Von einem Landwirt wolle der Netzbetreiber eine sechsstellige Summe zurück, da er seine Photovoltaikanlage nicht bei der Bundesnetzagentur angemeldet habe, sagte eine OLG-Sprecherin. Wie der Landwirt sehen sich zahlreiche Ökostrom-Erzeuger mit Rückforderungen wegen Fehlern bei der Anmeldung ihrer Anlagen konfrontiert. Allein in Schleswig-Holstein verlangt die Schleswig-Holstein Netz AG nach eigenen Angaben noch Geld von 240 Betreibern.

+++ 9.15 Uhr: Brandstifter in Kiel unterwegs? +++

Nach drei Gartenlaubenbränden am Mittwoch in Kiel ist die Feuerwehr auch am späten Abend nicht zur Ruhe gekommen. Wie der Leitungsdienst der Hauptwache am Westring mitteilte, stand gegen 22 Uhr in der Virchowstraße ein Müllcontainer in Flammen. An einen Zufall will der Feuerwehrmann nicht mehr glauben, weil alle Brände in unmittelbarer Nähe lagen. Die Polizei ermittelt.

+++ 9.07 Uhr: Stau auf der A7 +++

+++ 9 Uhr: Das bringt der Tag +++

Alternative Nobelpreise werden in Stockholm vergeben: In Stockholm werden die diesjährigen Preisträger der Alternativen Nobelpreise bekanntgegeben. Die Auszeichnungen ehren mit kritischer Distanz zu den traditionellen Nobelpreisen jedes Jahr Kämpfer für Menschenrechte, Umweltschutz und Frieden. Vier Preisträger teilen sich das Preisgeld von umgerechnet rund 313 000 Euro.

Merkel und Seehofer beraten in Berlin über Streitthemen: Im Ringen um eine Lösung im Unionsstreit über die Flüchtlingspolitik treffen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und CSU-Chef Horst Seehofer in Berlin zusammen. Neben der Flüchtlingspolitik dürfte es um weitere Streitthemen wie die Zukunft der Rente oder die Bund-Länder-Finanzen gehen. Beschlüsse oder gemeinsame Papiere sind als Ergebnis des Treffens nicht zu erwarten.

Bundestag berät über Verkehrs-Investitionen: Milliarden-Investitionen ins Verkehrsnetz sind Thema im Bundestag. Bis 2030 sollen Straßen, Schienen und Wasserwege in ganz Deutschland mit fast 270 Milliarden Euro ausgebaut und saniert werden. Das sieht der von Minister Alexander Dobrindt (CSU) erstellte Bundesverkehrswegeplan vor. Für die dazugehörigen Gesetze beginnt nun die parlamentarische Beratung.

Gericht will Urteil für „Protzprinz“ von Anhalt verkünden: Nach vier Monaten Verhandlung will das Landgericht Augsburg das Urteil im neuen Steuerprozess gegen Marcus Prinz von Anhalt verkünden. Die Staatsanwaltschaft fordert für den 49-Jährigen dreieinhalb Jahre Haft, weil er durch das unzulässige Absetzen seiner privaten Luxusautos fast 660000 Euro Steuern habe hinterziehen wollen.

+++ 8.52 Uhr: Bau des Offshore-Windparks „Sandbank“ seinem Zeitplan voraus +++

Der Offshore-Windpark „Sandbank“ vor Sylt wird voraussichtlich drei Monate früher fertig als geplant. „Wir rechnen damit, dass alle 72 Turbinen im Frühjahr 2017 errichtet sein werden“, sagte ein Vattenfall-Sprecher in Berlin. Aktuell komme der Bau des 1,2 Milliarden Euro teuren Projekts dank guten Wetters sowie eines modifizierten Schiffstyps zügig voran - auf ihm können die Montage-Teams wohnen und direkt auf die Anlagen übersteigen. Alle zwei bis drei Tage werde eine Turbine fertiggestellt, 30 stünden bereits. Seit rund zwei Monaten haben die Techniker und Ingenieure rund 70 Kilometer vor der Küste zudem auch eine neue Bleibe: Deutschlands erste Wohnplattform in der Nordsee. Ab kommendem Jahr soll die „Sandbank“ von Vattenfall und den Stadtwerken München insgesamt 288 Megawatt Strom produzieren.

+++ 8.45 Uhr: Achtung Blitzer +++

In Altenholz an der Straße Postkamp soll in Richtung Gettorf ein Tempomessgerät stehen. Dort sind max. 40 km/h erlaubt.

+++ 8.41 Uhr: Studie: Neue Serien sind „Massenphänomen“ +++

Serien wie „Game of Thrones“, „Breaking Bad“ und Co. sind laut einer Studie der Universität Münster längst keine Nischenprodukte mehr. „Fast jeder zweite Deutsche mit Internet-Zugang kennt zumindest einige Vertreter dieses neuartigen Typs TV-Serie“, sagte der Marketingwissenschaftler Thorsten Hennig-Thurau und sprach von einem „Massenphänomen“. Die in Deutschland am meisten geschauten neuen Serien sind der Umfrage zufolge „The Walking Dead“ (23 Prozent der Bevölkerung), „Lost“ (19 Prozent) und „Game of Thrones“ (18 Prozent).

Die Studie mit dem Titel „Phänomen Neue Drama-Serien“ untersucht die Unterschiede zwischen diesem neuen Serientyp und herkömmlich produzierten TV-Serien und analysiert die Gründe, was solche Serien erfolgreich macht. Grundlage ist eine den Angaben zufolge für die deutschen Internetnutzer repräsentative Befragung von 4000 Zuschauern. Als „Neue Drama-Serien“ haben die Wissenschaftler moderne, anspruchsvolle Serien wie „House of Cards“, „Sherlock“ oder „Homeland“ identifiziert. Konventionelle Serien sind für sie beispielsweise Serien wie „Dr. House“ und „Grey's Anatomy“. Vorgestellt werden soll die Studie heute bei der internationalen „Big Data, Big Movies“-Konferenz in Potsdam.

Die Serie "The Walking Dead" ist sehr beliebt in Deutschland.

Quelle: RTL II

+++ 8.22 Uhr: Unfall mit drei Verletzten in Hamburg-Heimfeld +++

Nach einem verkehrswidrigen Wendemanöver ist es in Hamburg-Heimfeld zu einem Unfall mit drei Verletzten gekommen. Ein Autofahrer habe am Mittwochabend mitten auf der Straße gewendet, sagte ein Sprecher der Polizei. Ein von hinten kommendes Fahrzeug krachte in das wendende Auto und überschlug sich daraufhin. Bei dem Unfall wurde ein Mensch eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Er erlitt leichte Verletzungen, ebenso wie die beiden weiteren Insassen. Die Straße war für knapp drei Stunden gesperrt.

+++ 8.12 Uhr: „Tatort“-Kommissare unterstützen den Weißen Ring +++

Im „Tatort“ überführen sie die Täter, im echten Leben kümmern sie sich um die Opfer: Sieben „Tatort“-Schauspieler unterstützen die Opferhilfeorganisation Weißer Ring zu deren 40-jährigem Jubiläum. Es sind Klaus J. Behrendt und Dietmar Bär vom „Tatort“ Köln, Adele Neuhauser und Harald Krassnitzer vom „Tatort“ Wien, Anna Schudt vom „Tatort“ Dortmund, Wolfram Koch vom „Tatort“ Frankfurt sowie Ulrike Folkerts vom „Tatort“ Ludwigshafen. Die Schauspieler rufen zu Spenden und zur Mitgliedschaft in Deutschlands größter Hilfsorganisation für Opfer von Kriminalität auf. „Leider sprechen wir in den Medien viel zu selten über die Opfer und ihre psychische Verletztheit“, erklärte Neuhauser laut Mitteilung.

+++ 7.55 Uhr: 59-Jähriger stirbt bei Brand in Einfamilienhaus +++

Bei einem Brand in einem Einfamilienhaus in Hamburg-Wellingsbüttel ist ein 59 Jahre alter Mann ums Leben gekommen. Nach Angaben der Feuerwehr waren die Flammen am Mittwoch gegen 17.31 Uhr bemerkt worden. In einem Zimmer im Erdgeschoss entdeckten die Feuerwehrleute die Leiche des Bewohners. Andere Menschen hielten sich nicht in dem Gebäude auf. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen, hieß es. Anliegende Häuser waren nicht betroffen. Es lagen zunächst keine Informationen zur Brandursache vor. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

+++ 7.42 Uhr: Deutsche Polizei erschießt 2015 gezielt zehn Menschen +++

Die Polizei in Deutschland hat im vergangenen Jahr einem Bericht zufolge zehn Menschen erschossen und 22 weitere durch Kugeln verletzt. Dies berichteten die Zeitungen der Funke Mediengruppe (Donnerstagsausgabe) auf Grundlage einer Statistik, welche die Deutsche Hochschule der Polizei in Münster im Auftrag der Bundesländer erstellt habe. Laut Statistik waren dies drei Todesfälle mehr als im Vorjahr 2014.

Insgesamt 40 Mal schossen die Beamten der Statistik zufolge gezielt auf Menschen: In 34 Fällen aus Notwehr, vier Mal, um Verbrechen zu verhindern, und zwei Mal, um eine Flucht zu vereiteln. 48 Mal hätten die Beamten Warnschüsse abgegeben. 11.884 Mal hätten sie zur Waffe gegriffen, um kranke, verletzte oder gefährliche Tiere zu töten.

Der Polizeidienst sei „in den vergangenen Jahren gefährlicher geworden“, sagte der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Oliver Malchow. Polizeibeamte würden immer häufiger Opfer von Gewalttaten. Sie ereigneten sich großteils im Streifendienst und gingen von Einzeltätern aus.

Es gebe „zahlreiche Einsätze mehr, in denen Beamte hätten schießen dürfen, die Kollegen aber durch Abwarten oder Abwägen deeskalieren konnten“, sagte Malchow. Dies sei „auch ein Qualitätsmerkmal dieser Polizei hierzulande“.

+++ 7.24 Uhr: Wir erinnern an Hans Albers +++

Hans Philipp August Albers war einer der bekanntesten deutschen Schauspieler und Sänger, der mit seinen Auftritten in Filmen wie „Der blaue Engel“ (1930), „Der Mann, der Sherlock Holmes war“ (1937) „Münchhausen“ (1943) und „Große Freiheit Nr. 7“ (1944) zu einem beliebten Filmstar der 1930er- und 1940er-Jahre wurde. Er wurde am 22. September 1891 in Hamburg geboren und verstarb mit 68 Jahren am 24. Juli 1960 in Kempfenhausen, Berg am Starnberger See. Heute jährt sich sein Geburtstag das 125. Mal.

Hier: Auf der Reeperbahn nachts um halb eins...

+++ 7.10 Uhr: Verdächtiger Gegenstand am Kieler Hauptbahnhof +++

Ein ausrangiertes Sofa hat am Mittwoch gegen 22.21 Uhr für einen Polizeieinsatz auf der Straße Sophienblatt gegenüber dem Hauptbahnhof gesorgt. Wie eine Polizeisprecherin sagte, sei geäußert worden, dass etwas passieren könne. Die Einsatzkräfte sperrten darauf das Sophienblatt und Bereiche rund um die Bahnhof. Der Zugverkehr war nicht betroffen. Die Experten vom Kampfmittelräumdienst trafen später ein, untersuchten das Sofa und gaben Entwarnung. Der Einsatz war erst gegen 1.02 Uhr beendet.

+++ 6.58 Uhr: 80-jährige Fußgängerin lebensgefährlich verletzt +++

Im Hamburger Stadtteil Tonndorf ist eine 80 Jahre alte Fußgängerin angefahren und lebensgefährlich verletzt worden. Die Seniorin habe am Mittwoch eine Straße überquert und sei von einem abbiegenden Auto erfasst worden, berichtete die Polizei. Die 80-Jährige, die wahrscheinlich grün gehabt habe, erlitt schwere Kopfverletzungen. Angaben zur Fahrerin des Autos lagen zunächst nicht vor.

+++ 6.53 Uhr: Guten Morgen +++

Der Sonnenaufgang ist schon einmal sehenswert am heutigen Donnerstag. Mit elf Grad ist es noch herbstlich kühl, aber später steigen die Temperaturen auf etwa 20 Grad.

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