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Live-News am Morgen, 23.09.2016

Paffender Senior löste Feuerwehreinsatz aus Live-News am Morgen, 23.09.2016

Aktuelle Nachrichten, Fundstücke aus dem Netz, Wetter und Verkehr: Wir halten Sie mit unseren Live-News aus Schleswig-Holstein und der Welt auf dem Laufenden. So verpassen Sie nichts, was am 23.09.2016 wichtig ist.

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Live-News

Quelle: Ulf Dahl

Kiel. Sie haben ein schönes Foto gemacht, stehen im Stau, sind an einem Verkehrsunfall vorbeigefahren oder haben einen Blitzer gesehen? Dann kontaktieren Sie uns per Mail an live-news@kieler-nachrichten.de Wir stellen Ihre Nachricht in unseren Morgen-Liveticker, den heute Günter Schellhase macht.

+++ 10.02 Uhr: Schönes Wochenende +++

Wir verabschieden uns an dieser Stelle und sind Montag wieder mit den Live-News für Sie da. Genießen Sie das Wochenende! Das Wetter soll noch einmal schön werden...

+++ 9.56 Uhr: Deutscher Seeschifffahrtstag präsentiert Ergebnisse +++

Der 35. Deutsche Seeschifffahrtstag geht heute in Kiel mit der Vorstellung seiner Beratungsergebnisse zuende - gefeiert wird aber noch. In Arbeitskreisen hatten rund 200 Experten über die Zukunft der krisengeschüttelten Branche diskutiert, etwa über die Ausbildung und Beschäftigung von Seeleuten, über die Bedeutung neuer Navigationssysteme sowie die Nutzung der Rohstoffe in den Weltmeeren. Zum Abschluss des Seeschifffahrttages soll am Sonnabend und Sonntag ein buntes Hafenfest Zehntausende Besucher an die Kieler Förde locken.

+++ 9.46 Uhr: Landtag berät über Fahrverbote und Gastschulabkommen +++

Die FDP im Kieler Landtag will verhindern, dass Steuerhinterzieher, Diebe oder Gewalttäter künftig zusätzlich mit Fahrverboten bestraft werden können. Darüber diskutiert das Parlament zum Auftakt seiner Beratungen. Nach dem Willen der FDP soll die Landesregierung auf Bundesebene gegen das Vorhaben vorgehen. Über die Verhandlungen mit Hamburg über ein neues Gastschulabkommen informiert Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) die Abgeordneten. Der Entwurf sieht vor, dass Schüler künftig ohne Einschränkungen weiterführende Schulen im Nachbarland besuchen können. Fast 1500 Schüler aus Schleswig-Holstein gehen auf eine allgemeinbildende Schule in Hamburg, umgekehrt sind es 300.

+++ 9.40 Uhr: Brandbeschleuniger in Discounter ausgelegt +++

Ein dubioser Vorfall in Kiel hat in der Nacht gegen 1 Uhr Polizei und Feuerwehr beschäftigt. Ein Mann ist in den Vorraum eines Discounters an der Hamburger Chaussee 180 eingebrochen. Dort verteilte er nach Polizeiangaben Brandbeschleuniger wie Grillanzünder, Benzin und Behälter mit Gas. Nach ersten Ermittlungen hat er offensichtlich nicht versucht, ein Feuer zu legen. Als die Polizisten sich einen ersten Überblick verschafft hatten, verständigten sie aus Gründen der "Gefahrenabwehr" die Feuerwehr. Nach Angaben des Leitungsdienstes räumten die Feuerwehrmänner die Brandbeschleuniger weg. Der Täter sei nach Angaben eines Polizeisprechers nicht in den Verkaufsraum eingebrochen. Gestört wurde er vermutlich durch die Alarmanlage. Die Polizei fahndete sofort nach der Person - erfolglos. Die Ermittlungen zu den genauen Hintergründen dauern an.

+++ 9.28 Uhr: Viele Menschen würden gern mehr arbeiten +++

Millionen Menschen in Deutschland wollen gerne mehr arbeiten - auch wenn es im vergangenen Jahr weniger waren als noch 2014. Das ungenutzte Arbeitskräftepotenzial verringerte sich 2015 um fünf Prozent auf etwa 5,7 Millionen Menschen, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Zu der Gruppe zählen 2,7 Millionen Beschäftigte, die sich mehr Arbeitsstunden wünschen, zum Beispiel Teilzeitkräfte. Knapp zwei Millionen sind nach Kriterien der Internationalen Arbeitsorganisation ILO Erwerbslose. Hinzu kommt die sogenannte stille Reserve von einer Million Menschen. Sie würden grundsätzlich einen Job aufnehmen, suchten aber aus verschiedenen Gründen aktuell nicht danach.

Im Vorjahresvergleich sank den Angaben zufolge sowohl die Zahl der Erwerbslosen als auch die Zahl der Menschen, die mehr arbeiten wollten, deutlich. Die Stille Reserve stieg dagegen leicht. Das Statistische Bundesamt ermittelt das ungenutzte Arbeitskräftepotenzial von Menschen im Alter zwischen 15 und 74 Jahren nach ILO-Kriterien. Daneben gibt es eine Million Erwerbstätige, die gerne weniger arbeiten würden.

+++ 9.13 Uhr: Das bringt der Tag +++

Bundestag berät Verbesserungen in der Pflege: Pflegebedürftige und ihre Angehörigen sollen künftig besser beraten werden. Das sieht ein Gesetzentwurf von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) vor, der im Bundestag beraten wird. So sollen Kommunen aus eigener Initiative Pflegestützpunkte zur Beratung einrichten können.

Neues Sexualstrafrecht im Bundesrat: In seiner ersten Sitzung nach der Sommerpause hat sich der Bundesrat mit 87 Tagesordnungspunkten ein umfangreiches Programm vorgenommen. Die Länderkammer will unter anderem über eine Reform des Sexualstrafrechts entscheiden. Künftig sind alle sexuellen Handlungen gegen den erkennbaren Willen einer anderen Person strafbar - es gilt: „Nein heißt Nein“.

Von der Leyen besucht deutsche Soldaten im Nordirak: Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen besucht die deutschen Soldaten im Nordirak, die kurdische Streitkräfte für den Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat ausbilden. In der Kurden-Hauptstadt Erbil wird sie außerdem den Präsidenten des kurdischen Autonomiegebiets, Massud Barsani, treffen.

Weitere Sondierungsrunde in Berlin: SPD spricht mit FDP: Runde vier bei den Sondierungsgesprächen zur Bildung der neuen Berliner Landesregierung: Heute will die SPD mit der FDP sprechen. Eine Dreierkoalition der Sozialdemokraten mit den Liberalen und der CDU ist allerdings unwahrscheinlich. Sie hätte im Parlament nur eine hauchdünne Mehrheit von einem Mandat.

Ehemaliges Bundeskanzleramt in Bonn kann besichtigt werden: Das ehemalige Bundeskanzleramt in Bonn kann ab Januar besichtigt werden. Heute soll der historische Rundgang durch das Haus offiziell vorgestellt werden. Bei einer Feierstunde sprechen unter anderem Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) und der ehemalige Kanzleramtschef Rudolf Seiters (CDU).

Harry Potter zaubert wieder auf Deutsch - Buch kommt in den Handel: Das englischsprachige Original der achten Harry-Potter-Geschichte steht in den Bestsellerlisten bereits weit oben, nun kommt auch die deutsche Übersetzung auf den Markt. Punkt 0.01 Uhr startet in der Nacht zu Sonnabend der Verkauf von „Harry Potter und das verwunschene Kind“.

+++ 8.57 Uhr: Zwei 17-Jährige bei Unfall schwer verletzt +++

Bei einem Verkehrsunfall am Donnerstag gegen 17.45 Uhr in Fockbek wurden zwei Menschen schwer verletzt. Ein 57 Jahre alter Fahrer eines Kleinbusses wollte nach Polizeiangaben eine Kreuzung überqueren und übersah dabei offenbar das Kleinrad eines 17-Jährigen. Bei dem Zusammenstoß wurden der Kradfahrer und seine gleichaltriger Sozius schwer verletzt. Da eine Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden konnte, wurden sie sofort in Krankenhäuser gebracht. An den Fahrzeugen entstanden Gesamtschäden in Höhe von etwa 3500 Euro.

+++ 8.46 Uhr: Achtung Blitzer in Kiel +++

An der Rendsburger Landstraße soll stadtauswärts in Höhe Redderkamp ein Blitzer stehen. Dort sind max. 30 km/h erlaubt.

+++ 8.32 Uhr: Zahl der Verkehrstoten zurückgegangen +++

Nach vorläufigen Ergebnissen kamen 322 Menschen im Juli 2016 bei Straßenverkehrsunfällen in Deutschland ums Leben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 26 Personen oder 7,5 Prozent weniger als im Juli 2015. Auch die Zahl der Verletzten ist im Juli 2016 gesunken, und zwar gegenüber dem Juli 2015 um 7,8 Prozent auf circa 37200.

Von Januar bis Juli 2016 erfasste die Polizei insgesamt 1,46 Millionen Straßenverkehrsunfälle, eine Zunahme um 2,3 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Darunter waren gut 170200 Unfälle mit Personenschaden (- 1,5 Prozent), bei denen 1767 Personen getötet wurden. Damit kamen 175 Personen oder neun Prozent weniger als in den ersten sieben Monaten des Jahres 2015 ums Leben. Die Zahl der Verletzten ging in diesem Zeitraum ebenfalls zurück, und zwar um 1,3 Prozent auf 219200.

+++ 8.17 Uhr: Briten verlassen Kiel +++

Heute geht eine Ära in Schleswig-Holstein zuende. Am Morgen verließen die letzte britischen Militäreinheiten das nördlichste Bundesland mit Kurs England. Es handelte sich dabei um die zehn Schulsegelboote des British Kiel Yacht Cubs (BKYC) die vom Nord-Ostsee-Kanal in die Deutsche Bucht segelten. Die kleine Flottille hatte die Heimatbasis in Kiel-Holtenau bereits am Donnerstag verlassen und die Überführung als Geschwaderfahrt durch den Nord-Ostsee-Kanal begonnen. Ziel der Reise ist eine Basis nahe Portsmouth in Südengland.

Der British Kiel Yacht Club ist die älteste britische Dienststelle in Deutschland. Der Segelclub war bereits wenige Tage nach Kriegsende im Juni 1945 in Kiel gegründet worden. Neuer Heimathafen der zehn 2011 in Schweden gebauten Segelyachten des Typs "Hallberg-Rassy 342" wird der Stützpunkt Gosport am Solent in Südengland. In der Basis gegenüber der Marinebasis von Portsmouth werden die Boote in der kommenden Woche eintreffen.

Die zehn Yachten haben die Heimatbasis Kiel verlassen.

Quelle: Frank Behling

+++ 8.08 Uhr: Meeresmuseum zeigt mehr als 160 Jahre altes Seezeichen aus der Ostsee +++

Das Meeresmuseum in Stralsund lüftet heute im Nautineum das Rätsel um ein besonders altes Seezeichen. Vorgestellt wird ein rund zwei Meter langer Schwimmkörper, den das Überwachungsschiff „Arkona“ im Februar 2013 vor dem Darß in der Ostsee geborgen hatte. Zunächst sei unklar gewesen, um was es sich bei dem rostigen Metallkörper handelte, wie eine Sprecherin sagte. Die Spekulationen reichten von einer Seemine bis zu einem Mini-U-Boot. Nach eingehenden Untersuchungen stellte sich heraus, dass es sich um ein sehr altes Seezeichen vermutlich aus der Zeit um 1850 handelt. Dieses Art von Seezeichen sei bisher in der Ostsee nicht bekannt gewesen und daher historisch und technisch überaus bedeutend.

Die "Arkona" hatte das Seezeichen gefunden.

Quelle: Jens Büttner/dpa

+++ 8 Uhr: Wasserrohrbruch in Kiel +++

150 Haushalte in Rönne und Honigsee hatten in der Nacht zeitweise kein Wasser. Nach Angaben der Stadtwerke war gegen 22 Uhr eine Versorgungsleitung in Moorsee gebrochen. Technikern gelang es, die Leitung abzuschiebern und die Bruchstelle zu reparieren. Gegen 3.30 Uhr floss das Wasser wieder. Wie ein Stadtwerkesprecher sagte, kann es wegen der Druckschwankung in dem Gebiet kurzfristig zu einer Braunfärbung des Wassers kommen.

+++ 7.48 Uhr: Kampf um Fehmarnbelttunnel auch im Netz +++

Um den geplante Fehmarnbelttunnel wird heftig gestritten. Dabei nutzen sowohl die Gegner als auch die Befürworter des Milliardenprojektes das Internet und die Sozialen Medien, um für ihre jeweiligen Positionen zu werben. Dabei setzen vor allem die Gegner des Tunnels auf Emotionen. Die 18-Jährige Malin Binding ist das Gesicht der Kampagne gegen das Vorhaben. Die Befürworter ihrerseits setzen auf nüchterne Information. „Wir wollen nichts verhindern, sondern die Region gestalten“, sagt David Depenau von der Pro-Tunnel-Initiative „Beltoffen“.

Die Tunnelgegner der „Beltretter“ dagegen setzen auf die Macht der Bilder und auf Gefühle. Der Erfolg scheint ihnen recht zu geben. Seit Wochen sind Bilder und Videos von Binding auf der Internetseite der „Beltretter“, bei Facebook, Twitter, YouTube und Instagram präsent. Mit einer Onlinepetition hat die Schülerin aus Marienleuchte im Norden Fehmarns Bürger aus ganz Deutschland mobilisiert. Mehr als 86 000 Menschen haben die Petition bislang unterzeichnet. „Das ist für Deutschland sehr viel“, sagte eine Sprecherin der Kampagnenplattform „Change.org“.

Der 19 Kilometer lange Straßen- und Eisenbahntunnel soll die deutsche Ostseeinsel Fehmarn mit der dänischen Insel Lolland verbinden. Die Eröffnung ist frühestens 2026 geplant.

+++ 7.38 Uhr: Paffender Senior löste Feuerwehreinsatz aus +++

Ein paffender Senior hat am Donnerstag gegen 21 Uhr einen Einsatz der Feuerwehr ausgelöst. Der Rentner saß in seinem Zimmer in einem Seniorenheim an der Schönkirchener Straße und schmauchte genüsslich eine dicke Zigarre. Wegen des Qualms piepte dann nach kurzer Zeit der Rauchmelder. Die Feuerwehr kam schnell und verschaffte sich einen Überblick. Als die Einsatzkräfte die Tür öffneten, war das Zimmer nach Angaben des Leitungsdienstes derart vernebelt, dass sofort der Personaleinsatz hochgefahren wurde. Erst dann bahnten sich die Retter einen Weg durch den dichten Rauch und fanden den älteren Mann in seinem Sesseln mit der Zigarre. Wie er auf den späten Besuch reagiert hat, ist nicht bekannt.

+++ 7.28 Uhr: Autofahrer überschlägt sich und stirbt +++

Ein 26-Jähriger ist bei einem Autounfall in Wöhrden (Kreis Dithmarschen) ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte, kam der Mann am Donnerstagabend aus ungeklärter Ursache mit seinem Wagen von der Straße ab und überschlug sich. Er starb noch an der Unfallstelle an seinen schweren Verletzungen.

+++ 7.16 Uhr: Herzlichen Glückwunsch +++

Bruce Frederick Joseph Springsteen feiert heute seinen 67. Geburtstag. Er ist ein populärer auch als „The Boss“ bekannter US-amerikanischer Rockmusiker, dem mit seiner „E Street Band“ 1975 mit dem Album „Born to Run“ (1975) der Durchbruch gelang und der später mit „Born in the U.S.A.“ (1984) sowie dem Filmsong „Streets of Philadelphia“ (1994) seine größten Hits hatte. Geboren wurde er am 23. September 1949 in Long Branch, New Jersey in den USA.

Hier: The River...

+++ 7.07 Uhr: Härtere Strafen für illegale Autorennen gefordert +++

Zwei getunte Limousinen stehen an einer Straßenkreuzung, die Fahrer spielen mit dem Gas. Breite Reifen, glitzernde Felgen, aerodynamische Karosserie. Dann springt eine Ampel auf Grün, die Autos rasen los. Bis zur nächsten Kreuzung. Solche PS-Kräftemessen enden immer wieder mit schweren Unfällen. Schwerverletzte und Tote sind oft die Folge illegaler Autorennen. Teilnehmer und Organisatoren solcher Aktionen kommen bislang mit vergleichsweise milden Sanktionen davon. Das soll sich nun ändern. Der Bundesrat stimmt heute über eine entsprechende Gesetzesinitiative ab. Gibt die Länderkammer grünes Licht, muss sich der Bundestag damit beschäftigen. Geht es nach den Initiatoren des Entwurfs, soll nun aus einer Ordnungswidrigkeit ein Straftatbestand werden: Bisher drohen Teilnehmern illegaler Rennen 400 Euro Bußgeld und ein Monat Fahrverbot. Jetzt sollen solche Aktionen zukünftig richtig bestraft werden können. Menschen, die an unerlaubten Autorennen teilnehmen, sollen laut Entwurf künftig mit bis zu zwei Jahren Haft und einem Entzug der Fahrerlaubnis rechnen müssen. Wird dabei jemand schwer verletzt oder getötet, drohen bis zu zehn Jahre Gefängnis.

+++ 6.58 Uhr: Guten Morgen +++

Es kann heute ein bisschen regnen, dafür steigen die Temperaturen wieder auf 20 Grad. Aber am Wochenende soll das Wetter wieder sonnig und noch wärmer werden.

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