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Live-News am Morgen, 01.11.2016

Reichsbürger: SEK-Einsatz in Handewitt Live-News am Morgen, 01.11.2016

Aktuelle Nachrichten, Fundstücke aus dem Netz, Wetter und Verkehr: Wir halten Sie mit unseren Live-News aus Schleswig-Holstein und der Welt auf dem Laufenden. So verpassen Sie nichts, was am 01.11.2016 wichtig ist.

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Live-News

Quelle: Ulf Dahl

Kiel. Sie haben ein schönes Foto gemacht, haben etwas tolles erlebt, stehen im Stau, sind an einem Verkehrsunfall vorbeigefahren oder haben einen Blitzer gesehen? Dann kontaktieren Sie uns per Mail an live-news@kieler-nachrichten.de Wir stellen Ihre Nachricht in unseren Morgen-Liveticker, den heute Günter Schellhase macht.

+++ 10.08 Uhr: Tschüss +++

An dieser Stelle beenden wir die Live-News und sind Mittwoch wieder für Sie da.

+++ 10.06 Uhr: Vorsicht auf der A7 +++

Auf der A7 von Hamburg in Richtung Flensburg besteht zwischen Neumünster-Mitte und Neumünster-Nord Gefahr durch ein defektes Fahrzeug. Der rechte Fahrstreifen ist gesperrt.

+++ 9.51 Uhr: Kirche zieht Bilanz ihrer Flüchtlingsarbeit im Norden +++

Der Schleswiger Bischof Gothart Magaard und Vertreter der Diakonie ziehen heute (10.30 Uhr) in Kiel eine Bilanz der Integrationsarbeit für Flüchtlinge in Schleswig-Holstein. Vieles sei erreicht, aber jetzt fange die Arbeit richtig an, betonte ein Sprecher der Nordkirche. Hemmnisse für eine langfristige Integration von Flüchtlingen müssten noch abgebaut werden. Die Kirche hat den im Frühjahr 2015 geschlossenen Flüchtlingspakt des Landes unterstützt. In mehr als 170 Kirchengemeinden in Schleswig-Holstein engagieren sich ehrenamtliche Helfer für Asylbewerber. Bei einer weiteren Flüchtlingskonferenz will die Landesregierung am 9. November in Lübeck den weiteren Integrationskurs abstecken. Dabei wird die Nordkirche Impulse geben.

+++ 9.38 Uhr: Ermordeter 16-Jähriger: Hamburger Ärzte sollen bei Tätersuche helfen +++

Im Fall des tödlichen Messerangriffs auf einen 16-Jährigen in Hamburg, zum dem es ein IS-Bekennerschreiben gibt, setzt die Polizei auf Hilfe von Ärzten. Tausende Mediziner der Hansestadt wurden per Mail gebeten, Männer mit einer Handverletzung zu melden. Dies bestätigte eine Polizeisprecherin. Es seien über 11500 Ärzte angeschrieben worden. In dem Schreiben heiße es, es sei möglich, dass sich der Täter bei den tödlichen Messerstichen selbst verletzte. Gesucht werde nach einem Mann mit einer Schnittwunde an der Hand. Die Hamburger Polizei ermittelt in dem Fall weiter in alle Richtungen. Die angebliche Mitteilung der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) werde dabei auch geprüft.

+++ 9.28 Uhr: Blick in die Medienlandschaft +++

Ein SEK-Einsatz hat laut " SHZ" am frühen Dienstagmorgen in Handewitt für Aufsehen gesorgt: Ein Ehepaar, 73 und 69 Jahre alt, das sich selbst als „Reichsbürger“ bezeichne, habe sich zuvor geweigert, Waffen herauszugeben - das habe den größeren Einsatz notwendig gemacht, teilte die Polizei mit. Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt, das Ehepaar habe widerstandslos die Waffen ausgehändigt.

Was wir im Internet tun, zeigt, wer wir sind: Einkaufen, Bank-Geschäfte, Reiseplanung oder Porno - alles geschieht online. Wie der " NDR" berichtet, machten multinationale Firmen aus diesen Informationen ein Milliardengeschäft. Sie seien in der Lage, jeden Schritt mitzuzeichnen, den User im Internet unternehmen. Diese Informationen verkauften sie dann in Paketen weiter - angeblich anonymisiert und ohne Schaden für den Nutzer, meldet der Sender auf seiner Homepage.

+++ 9.17 Uhr: Frauenleiche in Ostsee: Obduktion soll Todesursache klären +++

Nach dem Fund einer toten Frau in der Ostsee bei Nienhagen (Landkreis Rostock) soll eine Obduktion die Todesursache klären. Das erklärte ein Sprecher der Rostocker Staatsanwaltschaft. Nach Angaben der Polizei sei auch die Identität der etwa 50 Jahre alten Toten noch nicht geklärt. Spaziergänger hatten die mit einer blauen Jeans, Bluse und weißen Schuhen bekleidete Frau am Sonntagmorgen im Wasser treibend am Strand von Nienhagen entdeckt. Ein Vergleich mit Vermisstenfällen aus Mecklenburg-Vorpommern habe bislang keine Klärung gebracht, hieß es. Nun würden auch Vermisstenfälle aus anderen Bundesländern sowie aus Dänemark und Polen überprüft.

+++ 9.11 Uhr: YouTube und Gema einigen sich - Ende der Sperrtafeln bei Musikvideos +++

Gute Nachrichten für deutsche Musikfans: Die Videoplattform YouTube und die Rechte-Verwertungsgesellschaft Gema haben sich auf einen Lizenzvertrag geeinigt. Bereits seit dem frühen Dienstagmorgen gebe es die sogenannten roten Sperrtafeln nicht mehr, die YouTube-Nutzer bei urheberrechtlich geschützten Videos bislang statt einiger Musikclips sahen. Dank des Vertrags würden die Künstler, die Mitglied der Gema sind, nun auch für das Abspielen der Videos auf YouTube bezahlt, hieß es in einer Gema-Mitteilung.

+++ 9 Uhr: Das bringt der Tag +++

Papst Franziskus feiert Messe mit Katholiken in Schweden: Am zweiten Tag seiner Kurzreise nach Schweden feiert Papst Franziskus heute (9.30 Uhr) im Fußballstadion von Malmö eine Heilige Messe. Dazu werden bis zu 18 000 Menschen erwartet.

Landtag von Mecklenburg-Vorpommern wählt Ministerpräsidenten: Zwei Monate nach der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern stellt sich Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) heute im Schweriner Parlament zur Wiederwahl. Der 67-Jährige ist seit 2008 Regierungschef und strebt seine dritte Amtszeit an der Spitze einer SPD/CDU-Koalition an.

Geschäftsmann zerstückelt - neuer Mordprozess gegen Polizisten: Ein Kriminalbeamter aus Sachsen, der die Leiche eines Geschäftsmannes zerstückelt haben soll, steht zum zweiten Mal vor Gericht. Bei dem neuen Mordprozess in Dresden soll geklärt werden, ob der Beamte des sächsischen Landeskriminalamtes den 59-Jährigen aus Niedersachsen auch getötet hat.

FC Bayern strebt Einzug ins Champions-League-Achtelfinale an: Der FC Bayern München kann im Idealfall schon heute (20.45 Uhr) den Einzug ins Achtelfinale der Champions League perfekt machen. Voraussetzung dafür ist ein Sieg des deutschen Fußball-Rekordmeisters im Auswärtsspiel bei PSV Eindhoven.

Gauck zeichnet Medaillengewinner von Rio mit Lorbeerblatt aus: Bundespräsident Joachim Gauck zeichnet heute (11 Uhr) in Berlin die deutschen Medaillengewinner der Olympischen und der Paralympischen Spiele von Rio de Janeiro aus. Die Athleten erhalten das Silberne Lorbeerblatt für ihre herausragenden sportlichen Erfolge des Sommers in Brasilien.

Gladbach kann Vorentscheidung gegen Celtic Glasgow schaffen: Im vierten Champions-League-Spiel der Gruppe C kann Borussia Mönchengladbach heute (20.45 Uhr/Sky) gegen Celtic Glasgow eine Vorentscheidung im Kampf um den Verbleib im internationalen Wettbewerb herbeiführen. Nach dem 2:0-Erfolg in Glasgow können die Gladbacher mit einem Sieg im Rückspiel auf sechs Punkte kommen und hätten dann vor den beiden letzten Spieltagen fünf Punkte Vorsprung auf die Schotten, die noch gegen den FC Barcelona und Manchester City antreten müssen.

+++ 8.47 Uhr: Achtung Blitzer +++

In Eutin soll an der Plöner Straße, Richtung Neudorf, am Ortsausgang eine Radarfalle stehen. Dort sind max. 50 km/h erlaubt.

+++ 8.38 Uhr: Wohnwagen in Wendtorf ausgebrannt - Mann verletzt +++

Auf dem Campingplatz Bottsand in Wendtorf ist am Montagnachmittag ein Wohnwagen völlig ausgebrannt. Ein schwer verletzter Mann wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Als die von Nachbarn alarmierte Feuerwehr eintraf, hatten diesen den bewusstlosen Mann nach Angaben des Einsatzleiters, dem Wendtorfer Wehrführer Marco Evers, bereits aus dem Wohnwagen gezogen. Er wurde vom Notarzt aus Stakendorf und der Feuwehr versorgt, bis die Rettungswagen aus Kiel-Dietrichsdorf und Schwentinental eintrafen, da die Rettungswagen der Wache Probsteierhagen zu anderen Einsätzen unterwegs waren. Der Mann erlitt schwere Verbrennungen und wurde vom Rettungshubschrauber Christoph 42 in eine Spezialklinik nach Lübeck geflogen. Weil der Stellplatz auf den Namen einer Frau gemietet war, suchten die Feuerwehrleute den Campingplatz nach einer weiteren verletzten Person ab. Der Verdacht bestätigte sich aber nicht. Währendessen bekämpften die Wehren aus Wendtorf, Stein und Laboe gleichzeitig den Brand. Der betroffene Wohnwagen brannte völlig aus, die rechts und links daneben stehenden Wohnwagen konnten aber gerettet werden. Die insgesamt knapp 40 Feuerwehrleute - darunter ein kompletter Löschzug aus Laboe - waren rund drei Stunden im Einsatz. 

Von dem Wohnwagen blieb nur Asche übrig.

Quelle: Thomas Christiansen

+++ 8.31 Uhr: Pistole anlegen als Arbeitszeit? Polizisten streiten um Minuten +++

Ohne Dienstwaffe und Handschellen ist ein Streifenpolizist nicht einsatzbereit. Doch einheitliche Regeln, ob und wie viel Arbeitszeit ein Polizist für das An- und Ablegen seiner Ausrüstung angerechnet bekommt, gibt es nicht. Das zumindest sehen Beamten mehrerer Dienststellen in Nordrhein-Westfalen so - und haben dagegen geklagt. Der schwelende Streit um die sogenannten Rüstzeiten der nordrhein-westfälischen Polizei geht am Donnerstag vor dem Oberverwaltungsgericht (OVG) in eine neue Runde.

Laut Gewerkschaft der Polizei (GdP) in NRW geht es nicht um eine Lappalie: Holster mit Pistole, Reservemagazin, Handschellen, Pfefferspray und Stock an- und abzulegen koste jeden Uniformierten zweimal sechs Minuten pro Schicht. Macht rund eine Stunde in der Woche. „Bei 16000 Kollegen im Wach- und Wechseldienst läppert sich das ganz schön.“ Dabei schien der Streit bereits 2010 einmal höchstrichterlich entschieden: In einer Art salomonischem Richterspruch um Ankleidezeiten befand das OVG, dass es zwar vom Beamten zu erwarten sei, schon vor Dienstantritt seine Uniform anzuziehen. Die Ausrüstungsgegenstände anzulegen, sei jedoch die Arbeitszeit.

Doch aus Gewerkschaftssicht ist die Realität bis heute eine andere. Zwar hat der Dienstherr, das Innenministerium NRW, die sogenannte Rüstzeit zur Arbeitszeit erklärt, er hat aber keine zusätzliche Dienstzeit aufgeschlagen, zum Beispiel in Form von Urlaub oder längeren Schichten. „In der Praxis wird aber eine uneingeschränkte Einsatzfähigkeit vom Beamten erwartet, sobald er zum Dienst kommt“, sagt der Sprecher der GdP. Seinem Berufsethos folgend, komme der Polizist entweder früher, oder beim Schichtwechsel seien keine Polizeibeamten einsatzbereit. Die seien ja dann noch mit dem minutenlangen Prozedere des Rüstens beschäftigt. Erneut zogen also Beamte mehrerer Dienststellen vor Gericht - und setzten sich in erster Instanz durch. Von der zweiten Instanz erhoffen sich nun die Polizeigewerkschafter auch Klarheit im Detail: Wie wird der Anspruch durchgesetzt? Und wie viel Arbeitszeit soll denn nun genau für das Auf- und Abrüsten veranschlagt werden? In den erstinstanzlichen Urteilen ist die Spanne groß: Sie reicht von 6 bis 15 Minuten.

Ist das Anlegen der Ausrüstung Arbeitszeit? Polizisten streiten um Minuten.

Quelle: Roland Weihrauch/dpa

+++ 8.18 Uhr: Herzlichen Glückwunsch! +++

Mario Barth feiert heute seinen 44. Geburtstag. Er ist ein populärer und in den 2000er-Jahren mehrmals der kommerziell erfolgreichste deutsche Komiker (u. a. Bühnenprogramm „Männer sind Schweine, Frauen aber auch!“). Er wurde am 1. November 1972 in Berlin-Mariendorf (West-Berlin) geboren.

+++ 8.03 Uhr: Familientragödie in Dänemark: Fahndung nach Vater +++

Nachdem die Polizei im dänischen Apenrade gestern eine 27-jährige Mutter und ihre zwei Töchter in einem Eisschrank gefunden hatte, läuft die Fahndung nach dem Vater auf Hochtouren. Wie dänische Medien am Abend berichteten, führt die Spur des Syrers offenbar nach Deutschland. So soll der 33-Jährige am Freitagnachmittag im Taxi in die Nähe von Flensburg gefahren sein. Die Polizei legt aber dar, dass sie den Mann zunächst befragen will: „Wir möchten gerne mit ihm reden. Wir haben den Verdacht, dass er uns Aufklärung verschaffen kann, was in der Wohnung geschehen ist“, sagte Bent Thuesen von der Polizei dem Nachrichtensender „TV2“.

+++ 7.55 Uhr: Unfall mit acht Beteiligten in Kiel +++

Bei einem Verkehrsunfall am Montag gegen 16.30 Uhr in der Gutenbergstraße wurden vier Personen verletzt und mussten im Krankenhaus behandelt werden. Aus bisher ungeklärter Ursache kollidierten nach Angaben des Leitungsdienstes der Feuerwehr ein VW Bus mit sechs Personen und ein Pkw mit Fahrer und Beifahrer. Die Polizei rief die Feuerwehr zur Unterstützung. Der Rettungsdienst kümmert sich zunächst vor Ort um die vier Verletzten, die anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht wurden. Wie hoch der Sachschaden an den beiden Autos ist, konnte der Mann von der Feuerwehr nicht sagen.

+++ 7.47 Uhr: SSW will Kommunalreform anschieben +++

Der SSW will die Zahl der Gemeinden in Schleswig-Holstein drastisch verringern und die Amtsebene abschaffen. Über den Plan informiert Landtagsfraktionschef Lars Harms heute in Kiel. Die kleinteilige Gemeindestruktur ist nach Ansicht des SSW veraltet. Sie nehme den Bürgern das Recht auf demokratische Mitbestimmung und den Kommunen die Möglichkeit auf Wachstum und eine adäquate Daseinsfürsorge. Zur Kommunalwahl 2013 habe es in knapp jeder dritten Gemeinde nur eine einzige Wählerliste gegeben. Der SSW strebt an, die Zahl der Gemeinden bis 2023 von derzeit 1100 auf 170 zu reduzieren.

+++ 7.38 Uhr: Achtung Blitzer +++

An der B206 in Bad Segeberg soll in Richtung Bad Bramstedt in Höhe der Feuerwehr eine Radarfalle stehen. Dort sind max. 50 km/h erlaubt.

+++ 7.31 Uhr: Trend zur Einäscherung - Immer mehr Krematorien +++

Urne statt Sarg: Weil sich in Deutschland immer mehr Menschen nach ihrem Tod einäschern lassen, wächst die Zahl der Krematorien. „In den letzten 15 Jahren sind bundesweit etwa 35 Krematorien dazugekommen. Jetzt sind es insgesamt rund 160“, teilte die Gütegemeinschaft Feuerbestattungsanlagen mit. Etwa ein Drittel davon werde bereits privat betrieben. Die bundesweit größte Anlage sei das Rhein-Taunus-Krematorium in Dachsenhausen (Rheinland-Pfalz). Dieser Familienbetrieb zählte im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben 31000 Einäscherungen.

Seit Jahrzehnten steigt der Anteil der Urnenbestattungen in Deutschland stetig. Nach Branchenschätzungen wurde 2015 bei gut 60 Prozent aller 925 000 Verstorbenen eine Einäscherung gewählt, 2011 sollen es noch 55 Prozent gewesen sein. Auch in den kommenden Jahren werde mit einem leichten Anstieg gerechnet. „Die Feuerbestattung wird die Regelbestattung werden“, sagte der Generalsekretär des Bundesverbandes Deutscher Bestatter, Stephan Neuser, in Düsseldorf. Damit könne eine jahrzehntelange Grabpflege für Angehörige entfallen, die heute oft weiter weg wohnten als früher.

Immer mehr Leichen werden verbrannt.

Quelle: Thomas Frey/dpa

+++ 7.22 Uhr: „Luftnotlage“: Bundeswehr-„Tornados“ im Nordirak zwischengelandet +++

Wegen eines technischen Defekts haben zwei im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) eingesetzte „Tornado“-Kampfjets der Bundeswehr am Montag im Nordirak zwischenlanden müssen. Die Bundeswehr sprach am Abend von einer „Luftnotlage“, ein Sprecher des Einsatzführungskommandos in Potsdam betonte jedoch, es habe sich nicht um eine Notlandung gehandelt. Der Defekt sei wegen starker Turbulenzen bei einer routinemäßigen Luftbetankung an einem der Tornado-Aufklärungsjets aufgetreten, erklärte die Bundeswehr. Die Betankung musste daraufhin abgebrochen werden. Die Piloten hätten entschieden, den nächstgelegenen Flugplatz in Erbil in der nordirakischen Kurdenregion anzusteuern, da eine Rückkehr zum Nato-Stützpunkt im türkischen Incirlik mangels Treibstoff nicht mehr möglich gewesen sei.

Nachdem die beiden Tornados gegen 15.30 Uhr in Erbil gelandet waren, stellte sich den Angaben zufolge heraus, dass der Tankausleger beschädigt wurde, die Maschine jedoch weiter flugfähig war. Nach der Betankung am Boden seien beide nach Incirlik zurückgeflogen und dort am Abend sicher gelandet. Die Bundeswehr unterstützt von der Nato-Basis aus die Luftangriffe der Militärallianz im Kampf gegen den IS. Sie setzt dabei neben sechs Tornado-Aufklärungsflugzeugen auch ein Tankflugzeug ein.

Zwei Tornados mussten im Nordirak zwischenlanden.

Quelle: Frank Behling

+++ 7.15 Uhr: Herzlichen Glückwunsch! +++

Anthony Kiedis feiert heute seinen 54. Geburtstag. Er ist ein US-amerikanischer Musiker und Sänger, der zusammen mit seinem Schulfreund Michael Balzary die Rockband „Red Hot Chili Peppers“ (1983, u. a. Alben „Blood Sugar Sex Magik“ 1991, „Californication“ 1999, „By the Way“ 2002, „Stadium Arcadium“ 2006) gründete und viele Liedtexte der Gruppe schreibt. Er wurde am 1. November 1962 in Grand Rapids, Michigan in den USA geboren.

+++ 7.07 Uhr: Nord-CDU will Günther zum neuen Vorsitzenden nominieren +++

Die Führung der schleswig-holsteinischen CDU will Landtagsfraktionschef Daniel Günther heute offiziell zum neuen Landesvorsitzenden und Spitzenkandidaten nominieren. Am späten Nachmittag (17 Uhr) tritt in Kiel zunächst der geschäftsführende Landesvorstand zusammen. Danach berät noch der erweiterte Vorstand. Das Votum gilt als Formsache, nachdem beide Gremien Günther am Wochenende den Weg gebahnt hatten. Zuvor hatte Landesparteichef Ingbert Liebing seinen Verzicht auf diesen Posten und auf die Spitzenkandidatur zur Landtagswahl 2017 verkündet. Günther soll am 19. November zum neuen Landesvorsitzenden gewählt werden.

+++ 6.57 Uhr: Guten Morgen! +++

Trocken ist es an der frischen Luft bei Temperaturen um die elf Grad. Wärmer wird es nicht. Die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei 40 Prozent.

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Günter Schellhase
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