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Live-News am Morgen, 24.03.2017

Neuer Rettungskreuzer für Schleimündung Live-News am Morgen, 24.03.2017

Aktuelle Nachrichten, Fundstücke aus dem Netz, Wetter und Verkehr: Wir halten Sie mit unseren Live-News aus Schleswig-Holstein und der Welt auf dem Laufenden. So verpassen Sie nichts, was am 24.03.2017 wichtig ist.

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Live-News

Quelle: Ulf Dahl

Kiel. Sie haben ein schönes Foto gemacht, haben etwas Tolles erlebt, stehen im Stau, sind an einem Verkehrsunfall vorbeigefahren oder haben einen Blitzer gesehen? Dann kontaktieren Sie uns per Mail an live-news@kieler-nachrichten.de. Wir stellen Ihre Nachricht in unseren Morgen-Liveticker, den heute Günter Schellhase macht.

+++ 10.02 Uhr: Schönes Wochenende +++

Wir beenden an dieser Stelle die Live-News und sind am Montag wieder für Sie da.

+++ 9.55 Uhr: Ministerpräsidenten beraten über Kooperation in der Meerespolitik +++

Die Ministerpräsidenten der norddeutschen Länder kommen am Freitag in Kiel zu Beratungen zusammen. Im Mittelpunkt der Gespräche auf dem Forschungsschiff „Alkor“ steht nach Angaben der Kieler Staatskanzlei die Zusammenarbeit von Forschungsinstituten im Norden. Wissenschaftler wollen Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) und den vier übrigen Regierungschefs an Bord auch die Arbeit mit dem Tauchboot „Jago“ demonstrieren. Mittags lädt Albig Olaf Scholz (Hamburg), Carsten Sieling (Bremen), Erwin Sellering (Mecklenburg-Vorpommern) und Stephan Weil (Niedersachsen, alle SPD) zum gemeinsamen Mittagessen mit dem Unternehmerkuratorium Nord ins Gästehaus der Landesregierung. Am Nachmittag (15 Uhr) wollen Albig und Bremens Bürgermeister Sieling über Ergebnisse des Treffens informieren.

+++ 9.44 Uhr: Stallpflicht wird im Norden gelockert +++

Schleswig-Holstein lockert nördlich des Nord-Ostsee-Kanals die wegen der Geflügelpest verhängte Stallpflicht. Dort darf ein Teil der Halter von Sonnabend an das Geflügel wieder ins Freie lassen, wenn sie bestimmte Schutzvorkehrungen treffen. Wie das Landwirtschaftsministerium am Freitag weiter mitteilte, gilt die Stallpflicht aber auch im nördlichen Landesteil weiter in besonderen Risikogebieten an den Küsten, in Regionen mit hoher Geflügeldichte und in bestehenden Restriktionszonen. Südlich des Kanals bleibt die Stallpflicht komplett bestehen, weil dort der Infektionsdruck noch hoch ist. „Wir haben die Lage intensiv beobachtet und die Risiken immer neu abgewogen“, sagte Minister Robert Habeck (Grüne). Zudem sinke das Risiko insgesamt, weil der Wildvogelzug bei den für die Geflügelpest relevanten Arten abklinge und die Wetterlage mit höheren Temperaturen und intensiverer UV-Einstrahlung stabil sei.

+++ 9.35 Uhr: Achtung Blitzer in Kiel +++

Am Niemannsweg soll in Höhe des Kindergartens eine Radarfalle stehen. Dort sind max. 30 km/h erlaubt.

+++ 9.28 Uhr: Kieler Landtag debattiert über Haushalt und Kommunen +++

Der Landtag in Kiel entscheidet am Freitag über einen Nachtragshaushalt für dieses Jahr. Damit soll ein umfassendes Sanierungspaket finanziert werden. Insgesamt werden mit dem Nachtrag über 720 Millionen Euro für die Infrastruktursanierung in den kommenden Jahren auf den Weg gebracht. Ein Haushaltsüberschuss aus dem vergangenen Jahr ermöglicht dies. An seinem letzten Sitzungstag vor der Landtagswahl diskutiert das Parlament auch über die Frage, wie die amtierende Landesregierung in den vergangenen fünf Jahren mit den Kommunen umgegangen ist. Aus Sicht der Koalition wurde die finanzielle Ausstattung der Kommunen deutlich verbessert.

+++ 9.15 Uhr: Das bringt der Tag +++

Bundestag verabschiedet Änderungen für Pkw-Maut: Der Bundestag stimmt am Freitag (9 Uhr) abschließend über die umstrittene Pkw-Maut ab. Dabei geht es um Änderungen der seit 2015 geltenden Maut-Gesetze, die Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) mit der EU-Kommission vereinbart hat. Brüssel will dann grünes Licht für die Maut geben.

Wahlkampf im Saarland nähert sich dem Ende - Schulz-Auftritt: Im saarländischen Wahlkampfendspurt setzen die Parteien auch am Freitag auf Schützenhilfe aus der Bundespolitik. Nach dem Auftritt der CDU-Vorsitzenden und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Donnerstag kommt auch SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz noch einmal ins kleinste deutsche Flächenland. Geplant sind gleich mehrere Auftritte mit der Spitzenkandidatin seiner Partei für die Landtagswahl am Sonntag, Anke Rehlinger.

Papst Franziskus empfängt EU-Staats- und Regierungschefs: Papst Franziskus empfängt am Freitag (18 Uhr) die verbleibenden 27 Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union im Vatikan. Anlass ist der 60. Jahrestag der Unterzeichnung der Römischen Verträge, zu dem die Spitzenpolitiker zu einem Sondergipfel am Samstag in Rom zusammen kommen. Bei der Audienz im Vatikan sind auch EU-Kommissionschef Jean-Claude Junker, der Präsident des Europaparlaments, Antonio Tajani, und der Präsident des Europarates, Donald Tusk, dabei.

Gedenken an Germanwings-Absturz - Vater von Copilot tritt vor Presse: Zwei Jahre nach dem Germanwings-Absturz will der Vater des Copiloten am Freitag (10.30 Uhr) erläutern, warum er nicht an eine Selbsttötung seines Sohnes als Absturzursache glaubt. Genau am Jahrestag tritt Günter Lubitz in Berlin vor die Presse. Am 24. März 2015 saß sein Sohn Andreas Lubitz allein im Cockpit einer Maschine der Lufthansa-Tochter Germanwings, die an einem Berg in den südfranzösischen Alpen zerschellte.

+++ 9.03 Uhr: Motorradfahrer schwer verunglückt +++

Ein Motorradfahrer wurde bei einem Verkehrsunfall am Donnerstag gegen 15 Uhr hinter Bokelholm schwer verletzt. Nach Polizeiangaben war der Fahrer eines Sattelzuges (25 Jahre alt) in Richtung Osterrönfeld unterwegs. In einer Rechtskurve geriet er leicht auf die Gegenfahrbahn. Eine Pkw-Fahrerin (25 Jahre alt), die ihm entgegen kam, musste nach rechts ausweichen und abbremsen. Ein hinter ihr fahrender Motorradfahrer (46 Jahre alt) bremste daraufhin ebenfalls stark ab und stürzte. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit dem Sattelzug. Der Motorradfahrer wurde dabei so schwer verletzt, dass er zunächst vom Notarzt am Unfallort versorgt werden musste. Er war nicht ansprechbar und wurde später mit dem Rettungshubschrauber in Uni Klinik Kiel geflogen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Kiel wurde ein Sachverständiger zur Unfallaufnahme hinzugezogen. Die L 255 musste für etwa drei Stunden voll gesperrt werden. Erst gegen 18.30 Uhr waren die Arbeiten an der Unfallstelle beendet und die Fahrbahn konnte wieder für den Verkehr freigegeben werden.

+++ 8.50 Uhr: Drohnen gegen Hundekot-Problem +++

Ein Entwicklerteam aus den Niederlanden hat jetzt eine neue Idee vorgestellt: Watchdog und Patroldog arbeiten zusammen, um Hundekot zu erkennen und aufzuräumen. Watchdog ist eine Drohne, die aus der Luft überwacht und mittels GPS Patroldog steuert. Die Flugdrohne ist mit Kamera und Wärmebildtechnik ausgerüstet und lokalisiert die Haufen. Die Bodendrohne Patroldog räumt die Hinterlassenschaften dann weg. Jedes Jahr werden werden nach vorsichtigen Schätzungen 500 Millionen Kilo Hundekot nicht entsorgt. Die ersten Prototypen sind noch nicht perfekt. Vor allem Patroldog (die Bodendrohne) hat bisher noch zu wenig Kapazität, um große Mengen Hundekot aufzuräumen.

+++ 8.36 Uhr: Herzlichen Glückwunsch! +++

Nena feiert heute ihren 57. Geburtstag. Gabriele Susanne Kerner, so ihr richtiger Name, ist eine deutsche Popmusikerin, die in den 1980ern mit ihrer Band „Nena“ (1982–1987) und den „Neue Deutsche Welle“-Liedern „Nur geträumt“ (1982) und „99 Luftballons“ (1983) auch weltweit bekannt wurde und bis heute in den deutschen Charts erfolgreich ist (u. a. „Liebe ist“ 2005, „In meinem Leben“ 2010). Geboren wurde sie am 24. März 1960 in Hagen.

+++ 8.16 Uhr: Neuer Rettungskreuzer für die Schleimündung wird auf Kiel gelegt +++

Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger modernisiert Teile ihrer Flotte. Ein neuer Seenotrettungskreuzer der 20-Meter-Klasse wird am Freitag (11 Uhr) auf der niedersächsischen Fassmer Werft in Berne in der Wesermarsch auf Kiel gelegt. Nach Angaben der Seenotretter handelt es sich um einen modifizierten Nachbau der seit 2009 in Dienst befindlichen Vorgängerschiffe. Vier Kreuzer sind bereits im Einsatz, ein weiterer noch im Bau. Das neue Schiff wird Nachfolger der 1990 in Dienst gestellten und im schleswig-holsteinischen Maasholm stationierten „Nis Randers“, die im Revier an der Schleimündung in der Ostsee unterwegs ist. Getauft werden soll das Boot Ende Mai 2018. Erst vor zwei Wochen erfolgte auf der Werft die Kiellegung eines Seenotrettungsbootes der 10,1-Meter-Klasse. Dieses Schiff soll in diesem Herbst abgeliefert werden.

Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger unterhält eine Flotte von 60 Seenotkreuzern und Seenotrettungsbooten. Zur Crew gehören 180 Festangestellte und 800 Freiwillige. Die Gesellschaft ist auf der Nord- und Ostsee rund um die Uhr einsatzbereit. Die Organisation finanziert ihre Arbeit durch Spenden und freiwillige Zuwendungen.

Das neue Schiff wird Nachfolger der 1990 in Dienst gestellten und im schleswig-holsteinischen Maasholm stationierten „Nis Randers“.

Quelle: Frank Behling (Archiv)

+++ 8.03 Uhr: Marihuana-Boom: Nordamerikas Cannabis-Industrie floriert weiter +++

In Nordamerika wächst der legale Handel mit Marihuana weiter rasant. Im vergangenen Jahr legte der Markt um 34 Prozent zu, so das Ergebnis einer am Donnerstag veröffentlichten Studie des Analysehauses Arcview Market Research. Verbraucher gaben demnach 2016 über 6,7 Milliarden Dollar (6,2 Mrd Euro) für Cannabis-Produkte aus. Im Vorjahr hatte die Wachstumsrate bei 17 Prozent gelegen. Mehr als die Hälfte der US-Bundesstaaten lässt inzwischen den Gebrauch von Marihuana zu medizinischen Zwecken oder ganz zu. Das florierende Geschäft zieht Investoren und Unternehmer an und hat eine Vielzahl von Produkten rund um Cannabis hervorgebracht.

Unsicherheit für die Branche bringt allerdings der Regierungswechsel in den USA. Nach Bundesgesetz ist Marihuana weiter verboten, die Administration von Barack Obama hielt sich aber zurück und überließ die Regulierung den Bundesstaaten. Das könnte sich unter US-Präsident Donald Trump ändern. Der Arcview-Analyse nach hält sich die Gefahr jedoch in Grenzen. Umfragen zeigten, dass 80 Prozent der US-Bürger legales Marihuana befürworteten und sich 60 Prozent für eine komplette Erlaubnis der Droge für Erwachsene aussprächen.

Umfragen zeigten, dass 80 Prozent der US-Bürger legales Marihuana befürworteten.

Quelle: dpa

+++ 7.47 Uhr: Das Foto des Tages +++

Was für ein prächtiger Präsident: Donald Trump freute sich, als er am Steuer eines Sattelzug sitzt. Er nahm an einem Treffen mit Lastwagenfahrern teil, bei dem er über seine Gesundheitsreform spricht.

Donald Trump freut sich wie ein kleines Kind.

Quelle: dpa

+++ 7.32 Uhr: Kein Bußgeld bei zu schlechtem Blitzerfoto +++

Wenn die Qualität eines Blitzerfotos nicht ausreicht, um den Fahrer klar zu identifizieren, kann das Bußgeldverfahren im Einzelfall eingestellt werden. Das jedenfalls legt ein Urteil des Brandenburgischen Oberlandesgerichts nahe, auf das der ADAC hinweist (Az.: (2 B) 53 OWi 664/15 (6/16)). Eine Frau fuhr im verhandelten Fall zu schnell und wurde geblitzt. Gegen den Bußgeldbescheid legte sie Einspruch ein. Denn das Blitzerfoto sei so schlecht, dass eine Identifizierung nicht möglich sei. Das Amtsgericht legte ein Vergleichsfoto von der Fahrerin zugrunde, das es vom Einwohnermeldeamt bekommen hatte. Aufgrund „einiger markanter Merkmale“ identifizierte und verurteilte der Richter die anwesende Fahrerin.

In der Berufung hatte das keinen Bestand mehr. Denn der Richter des Amtsgerichtes habe nur Merkmale aufgeführt, die aber nicht auf dem Messfoto zu erkennen seien. Dieses sei von sehr schlechter Qualität, unter anderem unscharf und verdecke die linke Gesichtshälfte der Fahrerin, die freigesprochen wurde. Für eine Verurteilung hätte ein Bezug zum Messbild herstellbar sein müssen - und nicht zum Vergleichsfoto, dem sich der Amtsrichter bediente.

+++ 7.18 Uhr: Fünftes Todesopfer nach Anschlag von London +++

Nach dem Anschlag von London ist die Zahl der Todesopfer auf fünf gestiegen. Ein 75 Jahre alter Mann sei an den Folgen seiner schweren Verletzungen gestorben, berichtete Sky News am Donnerstagabend unter Berufung auf die Polizei.

Zuvor hatte Scotland Yard mitgeteilt, dass zwei Opfer des Anschlages weiter in Lebensgefahr schwebten. Der Zustand von fünf weiteren Verletzten sei kritisch.

Bei dem Anschlag am Mittwoch beim Londoner Parlament waren vier Menschen getötet worden, unter ihnen auch der Attentäter. Etwa 40 Menschen wurden verletzt. Etwa 30 Menschen aus elf Ländern mussten im Krankenhaus behandelt werden. Darunter auch eine Frau aus Deutschland.

Der Attentäter, ein 52-jähriger Mann aus Großbritannien namens Khalid Masood, war mit einem Auto in Fußgänger gerast, bevor er danach mit einem Messer einen Polizisten tödlich verletzte. Der Angreifer wurde von weiteren Beamten erschossen.

Acht Menschen, drei Frauen und fünf Männer, wurden bis Donnerstag im Zusammenhang mit dem Angriff wegen Verdachts auf Vorbereitung einer terroristischen Straftat festgenommen. .

+++ 7.04 Uhr: Fall Timo Kraus - Rechtsmedizinisches Gutachten erwartet +++

Einen Tag nach dem Fund einer Leiche in der Hamburger Elbe wird am Freitag Gewissheit darüber erwartet, ob es sich tatsächlich um den vermissten HSV-Manager Timo Kraus handelt. So sollen eine DNA-Probe und eine Gebiss-Untersuchung in der Gerichtsmedizin ausgewertet werden. Bei dem Leichnam war am Donnerstag der Personalausweis des Merchandising-Chefs gefunden worden, auch die Kleidung stimmt laut Polizei mit der Beschreibung überein.

Kraus hatte Anfang Januar abends mit Kollegen und Freunden in einem Lokal an den Hamburger Landungsbrücken gefeiert. Der 44-jährige Familienvater wollte dann mit einem Taxi in seinen Heimatort Buchholz in der Nordheide fahren. Dort kam er aber nie an. Ermittlungen ergaben, dass er wohl noch mal an die Landungsbrücke in der Nähe des Lokals zurückgekehrt war. Die Polizei vermutete damals, dass Kraus in die Elbe stürzte und ertrank. Taucher suchten jedoch mehrmals vergeblich nach ihm.

+++ 6.54 Uhr: Guten Morgen +++

Es ist noch bitterkalt draußen mit Temperaturen um den Gefrierpunkt. Aber es wird später wärmer. Und die Sonne scheint den ganzen Tag.

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Günter Schellhase
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